Kategorien
Deutschland

650 Schulbibeln für die Zukunft: tegeler Gruppe und ICH e.V. unterstützen Bildungs- und Werteprojekt der FES Minden

Minden. Manchmal beginnt eine große Idee mit einer kleinen Enttäuschung. Als die Schülerin Victoria-Luise Tegeler zum Ende des Schuljahres erfuhr, dass für die neue Schülergeneration der Freien Evangelischen Schule (FES) Minden nicht genügend Exemplare der schuleigenen Schulbibel vorhanden sind, war schnell klar: Hier muss geholfen werden.

Die FES Minden versteht sich als christlich geprägte Bildungseinrichtung, deren Leitbild von den Werten „Lebensnah. Wegweisend. Christlich.“ geprägt ist. Schülerinnen und Schüler sollen hier nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Orientierung, Wertebewusstsein und Impulse für ihre persönliche Entwicklung erhalten. Dazu gehört seit vielen Jahren auch die eigens entwickelte FES-Schulbibel. Sie enthält neben den biblischen Texten zusätzliche Erläuterungen, Hilfen zum Verständnis sowie Anregungen für Gespräche, Unterricht und Alltag.

Die erste Auflage der Schulbibel wurde vor rund fünf Jahren an Schülerinnen und Schüler ausgegeben und ist inzwischen vollständig vergriffen. Aufgrund der positiven Resonanz entschied sich die Schule für eine Neuauflage. Doch die Finanzierung stellte die Verantwortlichen vor Herausforderungen. Trotz bereits eingegangener Spenden fehlten weiterhin erhebliche Mittel, um auch künftigen Schülerinnen und Schülern ein eigenes Exemplar dieses schulischen Lern- und Orientierungsmediums zur Verfügung stellen zu können.

Als Victoria-Luise Tegeler, selbst Schülerin der FES Minden und Angehörige der Unternehmerfamilie Tegeler, von der Situation erfuhr, brachte sie das Thema in ihre Familie ein. Die Idee stieß sofort auf offene Ohren. Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk ICH e.V. wurde die Initiative schließlich realisiert.

Der Verein, dessen Gesicht seit vielen Jahren Dr. e.h. Dieter Kindermann ist, setzt sich mit großem persönlichem Einsatz für Kinder und Jugendliche in Deutschland und weltweit ein. Grundlage seiner Arbeit ist die schnelle, unbürokratische und direkte Hilfe für junge Menschen. Die Unterstützung der Neuauflage fügt sich als Bildungs- und Werteprojekt in dieses Engagement ein: Sie kommt Schülerinnen und Schülern zugute und stärkt die schulische Arbeit im Bereich Wertevermittlung, Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung. Der Satzungszweck des ICH e.V. umfasst ausdrücklich die Förderung von Bildung und Erziehung der Jugend.

Durch die gemeinsame Initiative der Familie Tegeler, der tegeler Gruppe und des ICH e.V. kann nun die Finanzierung von rund 650 Schulbibeln sichergestellt werden. Die Bücher sollen zum kommenden Schuljahr an die Schülerinnen und Schüler der FES Minden ausgegeben werden.

Die Bedeutung der Schulbibel reicht dabei über den reinen Unterricht hinaus. Sie soll Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, sich mit grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen, Werte wie Verantwortung, Nächstenliebe, Respekt und Zusammenhalt zu reflektieren und eigene Standpunkte zu entwickeln. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Schulbibel viele Schülerinnen und Schüler über ihre gesamte Schulzeit hinaus begleitet.

Auch die tegeler Gruppe sieht in dem Projekt eine Herzensangelegenheit. Das Familienunternehmen steht seit Jahrzehnten für Verantwortung, Verlässlichkeit und ein christlich geprägtes Menschenbild. Der Leitsatz „Wir kümmern uns“ beschreibt dabei nicht nur die tägliche Arbeit des Unternehmens, sondern auch das gesellschaftliche Engagement der Unternehmerfamilie.

Trotz der nun ermöglichten Großspende bleibt die langfristige Finanzierung des Projekts eine wichtige Aufgabe. Die FES Minden plant deshalb den Aufbau eines dauerhaften Bibelfonds, damit auch zukünftige Schülergenerationen ein eigenes Exemplar erhalten können.

Die Beteiligten verbinden die aktuelle Initiative daher mit einem Aufruf an Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen, sich ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen.

„Wertebildung beginnt früh“, betont Andreea Tegeler. „Wenn wir jungen Menschen Orientierung, Hoffnung und ein stabiles Fundament für ihr Leben mitgeben können, ist das eine Investition, die weit über den Schulalltag hinauswirkt. Wir würden uns freuen, wenn weitere Unterstützer diesen Weg mitgehen.“

Die Förderung markiert den Startschuss für die Neuauflage eines Projekts, das schulische Bildung, persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Engagement auf besondere Weise miteinander verbindet.

Denn manchmal kann ein einziges Buch einen wichtigen Impuls geben. Und 650 Bücher können viele junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten.

Kategorien
Belarus Deutschland

Gastkinder aus Belarus verbringen einen besonderen Tag im Heide Park

Schon beim Einstieg in den Bus war die Vorfreude spürbar. Zehn Gastkinder aus Belarus, die derzeit im Rahmen eines Erholungsaufenthaltes bei Gastfamilien in Schaumburg leben, machten sich gemeinsam mit ihren Betreuern auf den Weg nach Soltau. Ziel des Tages war das Heide Park Resort. Für viele von ihnen sollte dieser Ausflug zu den schönsten Erinnerungen ihres Deutschlandaufenthaltes gehören.

Die Kinder werden während ihres Aufenthalts von der Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ der Kirchengemeinde Bad Eilsen begleitet. Sie stammen aus einer Region in Belarus, die bis heute von den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geprägt ist. Seit vielen Jahren ermöglicht die Initiative den Kindern einen mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland. Die Zeit bei den Gastfamilien bietet ihnen die Gelegenheit, den Alltag für einige Wochen hinter sich zu lassen, neue Menschen kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln, die in ihrer Heimat oft nicht möglich sind.

Zu diesen besonderen Erlebnissen gehört seit vielen Jahren auch der Besuch im Heide Park Resort. Das Kinderhilfswerk ICH unterstützt die Gastgruppe regelmäßig und organisierte auch in diesem Jahr den Ausflug nach Soltau. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ verbindet beide Organisationen bereits seit langer Zeit. Immer wieder stehen dabei Projekte im Mittelpunkt, die den Kindern eine unbeschwerte Zeit ermöglichen und ihnen zeigen, dass Menschen über Grenzen hinweg an sie denken.

Im Heide Park angekommen, dauerte es nicht lange, bis sich die ersten Gruppen auf den Weg zu den Attraktionen machten. Während einige Kinder möglichst schnell die großen Fahrgeschäfte ausprobieren wollten, ließen es andere zunächst etwas ruhiger angehen und erkundeten die verschiedenen Themenbereiche des Parks. Überall waren neugierige Blicke, aufgeregte Gespräche und immer wieder fröhliches Lachen zu hören. Für viele der jungen Gäste war ein Freizeitpark dieser Größe eine völlig neue Erfahrung.

Besonders beeindruckend waren die Fahrgeschäfte, die Mut und ein wenig Abenteuerlust verlangten. Nach jeder Fahrt wurden die Erlebnisse lebhaft miteinander verglichen. Wer hatte sich in die schnellste Bahn getraut? Wer wollte unbedingt noch einmal fahren? Und welche Attraktion war die beste des Tages? Diese Fragen beschäftigten die Kinder bis weit in den Nachmittag hinein. Dabei spielte es keine Rolle, wer aus welchem Ort kam oder welche Sprache gesprochen wurde. Die gemeinsame Freude verband alle miteinander.

Doch nicht nur die Attraktionen machten den Tag besonders. Es waren auch die vielen kleinen Momente dazwischen: ein gemeinsames Eis in der Sonne, Erinnerungsfotos vor den Fahrgeschäften, Gespräche auf den Parkwegen und das Gefühl, gemeinsam etwas Außergewöhnliches zu erleben. Gerade diese Augenblicke bleiben oft länger in Erinnerung als jede Achterbahnfahrt.

Für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ sind solche Tage von besonderer Bedeutung. Ihr Engagement ermöglicht den Kindern seit vielen Jahren wertvolle Erfahrungen fernab ihres gewohnten Umfelds. Ebenso trägt die Unterstützung durch das Kinderhilfswerk ICH dazu bei, dass diese Angebote verlässlich umgesetzt werden können. Die langjährige Zusammenarbeit zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen und Organisationen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Am Ende des Tages waren die Beine müde, die Eindrücke zahlreich und die Gespräche im Bus entsprechend lebhaft. Noch auf der Rückfahrt wurde diskutiert, welche Bahn am meisten Spaß gemacht hatte und welche Erlebnisse den Kindern besonders in Erinnerung bleiben würden. Viele hielten ihre neuen Eindrücke auf Fotos fest, andere schauten einfach zufrieden aus dem Fenster und ließen den Tag Revue passieren.

Die Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ bedankt sich herzlich beim Kinderhilfswerk ICH sowie beim Heide Park Resort für die langjährige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Solche Tage sind weit mehr als nur ein Ausflug. Sie schaffen gemeinsame Erinnerungen, stärken Freundschaften und schenken Kindern Momente, die sie noch lange begleiten werden.

Kategorien
Deutschland

Tiergestützte Förderung hilft Liona nach schwerem Vorfall

Manchmal braucht ein Kind keinen lauten Applaus, keine großen Worte und keine komplizierten Erklärungen. Manchmal braucht es vor allem einen Ort, an dem es wieder Vertrauen fassen darf. Einen Ort, an dem niemand drängt. Einen Ort, an dem Tiere ruhig bleiben, Natur Halt gibt und Menschen mit Geduld begleiten.

Genau so einen Ort durfte Liona auf TOMTEs HOF in Norden erleben. Der ICH e.V. konnte ihr in Kooperation mit dem Bündnis Kinderschutz und ROOSA eine besondere Woche ermöglichen: eine tiergestützte Förderung, die nicht nur ein schönes Erlebnis war, sondern für Liona nach allem, was sie erlebt hat, ein wichtiger Schritt zurück zu Sicherheit, Nähe und Vertrauen.

Warum tiergestützte Förderung für Liona so wichtig war

Liona lebt mit einer Autismus-Spektrum-Störung im Sinne eines frühkindlichen Autismus, einer deutlichen allgemeinen Entwicklungsstörung sowie einer deutlichen Sprachentwicklungsstörung. Dies geht einher mit kurzer Ausdauer, einer kurzen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne sowie starken Einschränkungen in allen Teilhabebereichen.

Für Liona bedeutet das: Viele Situationen, die für andere Kinder selbstverständlich erscheinen, können für sie eine große Herausforderung sein. Sprache, Blickkontakt, Übergänge, soziale Situationen, Reize und Veränderungen im Alltag müssen für sie anders begleitet werden. Tiere und Natur können hier auf besondere Weise helfen, weil sie nicht bewerten, nicht drängen und keine schnellen Antworten erwarten.

Noch schwerer wiegt, dass Liona das Kind ist, das durch einen öffentlich bekannt gewordenen Vorfall in einer integrativen Kindertagesstätte in Hannover betroffen war. Der Träger der Einrichtung spricht in seiner Stellungnahme von einem schwerwiegenden pädagogischen Fehlverhalten einer Fachkraft gegenüber einem Kind in Form eines körperlichen Übergriffs und bittet das betroffene Kind sowie seine Mutter ausdrücklich um Entschuldigung. Auch die Polizei ermittelte laut Medienberichten wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen.

Carsten Stahl wurde auf diesem Fall aufmerksam und hat ihn einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So ist überhaupt die Initiative für uns entstanden, hier Hilfe zu leisten.

Für ein Kind mit Autismus, Entwicklungsbesonderheiten und eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit kann ein solches Erlebnis besonders belastend sein. Wenn ein Kind sich nur eingeschränkt mitteilen kann, braucht es Erwachsene, die besonders aufmerksam, schützend und feinfühlig handeln. Umso wichtiger war es, Liona einen geschützten Erfahrungsraum zu schenken, in dem sie positive Begegnungen erleben, Vertrauen aufbauen und in ihrem eigenen Tempo teilhaben durfte.

Ein geschützter Ort mit Tieren, Natur und Geduld

TOMTEs HOF in Norden ist ein Begegnungshof, auf dem die achtsame Begegnung von Mensch, Tier und Natur im Mittelpunkt steht. Der Hof bietet als pädagogische Einrichtung unter anderem tier- und naturgestützte Angebote für Menschen mit Förderbedarf an

Von Montag bis Freitag durfte Liona gemeinsam mit ihrer Mutter Zeit auf dem Hof verbringen. Die Förderung wurde durch eine Fachkraft begleitet und so gestaltet, dass Liona nicht überfordert wurde. Sie durfte ankommen, beobachten, ausprobieren, sich zurücknehmen und wieder annähern. Genau diese Freiheit ist für Kinder wie Liona entscheidend.

Am Montag wurde Liona herzlich empfangen. Sie lernte den Bauernhof kennen, sah sich die Tiere an und konnte erste vorsichtige Kontakte knüpfen. Danach blieb Zeit zum freien Spielen und Erkunden. Für Liona waren das keine kleinen Nebensächlichkeiten. Es waren erste Schritte in eine Umgebung, die anders war als der Alltag: ruhiger, natürlicher, offener.

Am Dienstag waren es besonders die Schafe, die Liona berührten. Sie streichelte sie, kuschelte mit ihnen und erlebte Nähe ohne Druck. Beim gemeinsamen Füttern schaute sie interessiert zu und machte aktiv mit. Solche klaren, wiederholbaren Handlungen können für Kinder mit Autismus sehr wertvoll sein, weil sie Orientierung geben und gleichzeitig echte Teilhabe ermöglichen.

Am Mittwoch entdeckte Liona die Ziegenwippe. Neugierig probierte sie diese aus und nutzte sie immer wieder. Später spielte sie am Teich, grub mit großer Begeisterung im Schlamm und erkundete die Natur mit allen Sinnen. In den frühen Berichten wurde bereits beschrieben, dass Liona gerne mit Erde matscht und Sinneseindrücke intensiv erlebt. Solche Erfahrungen können helfen, sich selbst und die Umwelt besser zu spüren.

Am Donnerstag standen freies Spielen und intensive Begegnungen mit Ziegen und Pferden im Mittelpunkt. Liona half dabei, die Tiere zu bürsten, und begegnete ihnen ruhig und aufmerksam. Für sie bedeutete das: eine klare Aufgabe, direkter Kontakt, Sinneserfahrung und eine Beziehung, die ohne viele Worte funktioniert.

Am Nachmittag durfte die ganze Familie noch einmal auf den Hof kommen. Gemeinsam wurde ein Lagerfeuer gemacht, Stockbrot zubereitet und über dem Feuer gebacken. Gerade für Familien, die durch die besonderen Anforderungen im Alltag stark belastet sind, können solche gemeinsamen Momente sehr wertvoll sein. Auch in den medizinischen Unterlagen wird eine deutlich belastete familiäre Situation durch Lionas Entwicklungs- und Verhaltensbesonderheiten beschrieben.

Am Freitag nahm Liona an einem Training mit den Eseln teil. Sie konnte die Tiere aus nächster Nähe erleben und den Umgang mit ihnen kennenlernen. Danach blieb noch Zeit zum Spielen, bevor die Woche mit einem gemeinsamen Abschlussgespräch beendet wurde.

Liona Stockbrot

Hilfe nach einem Erlebnis, das nicht hätte passieren dürfen

Der ICH e.V. steht an der Seite von Kindern, die Schutz, Unterstützung und echte Hilfe brauchen. „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“

Bei Liona ging es nicht um eine gewöhnliche Freizeitmaßnahme. Es ging darum, einem Kind nach einem schwer belastenden Erlebnis wieder positive Erfahrungen zu ermöglichen. Es ging um Vertrauen. Um Sicherheit. Um liebevolle Begleitung. Und um die Botschaft: Du bist nicht allein.

Die Hälfte der Therapiekosten wurde in Kooperation mit unserem ICH-Botschafter Carsten Stahl durch Einnahmen von ROOSA von ebenfalls ICH-Botschafter Beat Mörker finanziert. Carsten Stahl engagiert sich mit dem Bündnis Kinderschutz gegen Mobbing, Gewalt, Hass, Vorurteile, Missbrauch und Gewalt an Kindern. 

ROOSA unterstützt den Kinderschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittlerweile ist vielen das rosa Klopapier bekannt. Durch den Verkauf der Produkte entstehen Spenden für präventive Projekte gegen Mobbing, Gewalt, Hass und Vorurteile. Das ICH-Logo auf den ROOSA-Verpackungen setzt dabei ein sichtbares Zeichen für Hilfe, die ankommt: bei Projekten, die der ICH e.V. begleitet und kontrolliert.

Übrigens: Eine Mitmachfütterung schenkte TOMTEs HOF der Familie und stellte sie nicht in Rechnung. Herzlichen Dank auch dafür!

Diese Woche hat nicht alles ungeschehen gemacht. Das kann keine Förderung leisten. Aber sie konnte Liona etwas geben, das nach einem schweren Erlebnis besonders wichtig ist: positive Nähe, sichere Begegnungen und das Gefühl, in ihrem eigenen Tempo angenommen zu sein.

Wir danken TOMTEs HOF für die liebevolle Begleitung, die sorgfältige Planung und das große Herz für Liona und ihre Familie. Wir danken Carsten Stahl, Beat Mörker und ROOSA für die Unterstützung. Und wir danken allen Menschen, die die Arbeit des ICH e.V. möglich machen.

Denn jedes Kind verdient Schutz. Jedes Kind verdient Würde. Und jedes Kind verdient Menschen, die nicht wegsehen, sondern helfen.

Mehr über unsere Arbeit erfahren Sie auf unserer Webseite: ICH e.V.. Mehr Informationen zum Begegnungshof gibt es direkt bei TOMTEs HOF. Weitere Informationen zum Engagement von Carsten Stahl finden Sie beim Bündnis Kinderschutz, Informationen zu ROOSA unter roosa.net.

Kategorien
Deutschland

Damit Lea sicher zur Therapie kommt

Für die zwölfjährige Lea aus Waren (Müritz) bedeutet Mobilität weit mehr als nur von einem Ort zum anderen zu kommen. Für Lea bedeutet Mobilität Sicherheit, Therapien, Arzttermine, Teilhabe und ein Stück Alltag, der für viele andere Kinder selbstverständlich ist.

Lea ist schwerbehindert, hat Pflegegrad 3 und benötigt im täglichen Leben besondere Unterstützung. Ihre Familie steht vor einer großen Herausforderung: Damit Lea regelmäßig zu notwendigen Therapien, fachärztlichen Terminen und Förderangeboten gebracht werden kann, wird dringend ein zuverlässiges und geeignetes Fahrzeug benötigt.

Spendenaufruf für Lea: Warum ein Auto so wichtig ist

Öffentliche Verkehrsmittel sind für Lea aufgrund ihrer besonderen Situation kaum nutzbar. Lärm, Enge, viele fremde Menschen und starke Reize können für sie schnell zu einer großen Belastung werden. Hinzu kommt, dass Lea auf Begleitung und einen geschützten Rahmen angewiesen ist.

Ein Auto ist für diese Familie deshalb kein Luxus. Es ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Lea die Hilfe erreichen kann, die sie braucht.

„Für Lea bedeutet Mobilität nicht Bequemlichkeit, sondern die Chance, Therapien und wichtige Termine überhaupt wahrnehmen zu können“, erklärt das Kinderhilfswerk ICH e.V.

Die Familie hat sich mit ihrer Bitte um Unterstützung an das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. gewandt. Die eingereichten Unterlagen wurden sorgfältig geprüft. Die gesundheitliche Situation von Lea, der Unterstützungsbedarf und die wirtschaftliche Lage der Familie sind nachvollziehbar belegt.

Bereits viel erreicht, aber es fehlt noch ein wichtiger Betrag

Für ein geeignetes Fahrzeug konnten bereits erste Förderzusagen eingeworben werden. Damit ist ein wichtiger Schritt geschafft. Dennoch bleibt nach aktuellem Stand noch eine Finanzierungslücke von rund 6.250 Euro.

Diese Summe möchte das Kinderhilfswerk ICH e.V. nun mit Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender schließen.

„Wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, kann für Lea etwas Großes möglich werden: sichere Mobilität, verlässliche Therapien und mehr Teilhabe am Leben“, so das Kinderhilfswerk.

Auch für die Eltern ist das Fahrzeug mit großer Hoffnung verbunden. Es geht darum, Wege möglich zu machen, die für Lea wichtig sind: zur Therapie, zu ärztlicher Versorgung, zu Förderangeboten und zu Momenten, die ihr Leben stabiler und leichter machen können.

Jede Spende hilft Lea ein Stück weiter

Mit einer Spende helfen Sie ganz konkret. Ihre Unterstützung trägt dazu bei, dass Lea sicher zu ihren Therapien und Terminen gebracht werden kann. Sie schenken damit nicht nur Mobilität, sondern auch Entlastung, Sicherheit und Zukunftsperspektive.

Spenden können unter dem Stichwort „Lea – Fahrzeughilfe“ auf das folgende Konto überwiesen werden:

Kinderhilfswerk ICH e.V.
IBAN: DE68 2555 1480 0314 3195 18
Verwendungszweck: Lea – Fahrzeughilfe

Spendenquittungen können selbstverständlich ausgestellt werden. Bitte geben Sie dafür Ihre vollständige Anschrift im Verwendungszweck an.

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Team 21 ist dabei – jetzt zählt jede Spende

Das Team 21 steht. Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Versicherung und Finanzvertrieb gehen am 18. Oktober 2026 beim Wizz Air Rome Half Marathon an den Start – organisiert von Jörg Laubrinus und Matthias Heß. Wer jetzt noch mitmachen wollte: Der Lauf ist ausgebucht, die Startplätze vergeben. Was bleibt, ist die Möglichkeit, das Team auf andere Weise zu unterstützen – und die ist mindestens genauso wichtig.

Denn der eigentliche Zweck des Projekts endet nicht im Ziel. Das Team läuft für ICH – Inter-National Children Help e.V.  Die Hilfsorganisation setzt sich für Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen ein. Die gesammelten Spenden werden zu gleichen Teilen auf zwei Kinderprojekte aufgeteilt – eines in Hamburg, eines in Berlin. Was die zwölf Läuferinnen und Läufer auf der Strecke leisten, entscheidet sich also nicht nur durch Training. Sondern auch dadurch, wie viele Menschen dahinterstehen.

Matthias Heß

„Es geht nicht nur darum, dass wir uns selbst etwas beweisen. Es geht darum, dass am Ende auch etwas bleibt – für Kinder, die unsere Unterstützung wirklich brauchen. Der Lauf ist das Mittel. Die Spende ist der Zweck.“
Matthias Heß

Jörg Laubrinus

„Wir zwölf laufen die Kilometer. Aber wer spendet, ist genauso Teil des Teams. Der Unterschied ist nur, dass man die Laufschuhe zu Hause lassen kann.“
Jörg Laubrinus

Jede Spende – ob groß oder klein – fließt vollständig in die beiden Kinderprojekte. Es gibt keine Verwaltungskosten, keine Zwischenstellen. Das Geld kommt an.

Team 21 direkt hier unterstützen per Paypal:

Oder per Überweisung:

Sparkasse Schaumburg
DE39 2555 1480 0470 0519 88
Verwendungszweck: Team 21

Mehr Informationen zum Lauf, den Laufbegeisterten, den Hilfsprojekten und den Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:

www.team21.pfefferminzia-experience.de

Jede Spende zählt. Für Kinder in Hamburg und Berlin, die davon profitieren. Und für ein Team, das am 18. Oktober in Rom zeigt, dass Branchensolidarität mehr ist als ein Schlagwort.

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Schaumburger Regionalschau Spendenaktion begeistert mit Peter Orloff und großer Hilfsbereitschaft

Unsere Schaumburger Regionalschau Spendenaktion — auch dafür standen die Tage auf der Messe in Stadthagen im April 2026 in ganz besonderer Weise. Vom 24. bis 26. April 2026 durften wir als Kinderhilfswerk ICH e. V. viele Besucherinnen und Besucher an unserem Stand begrüßen, mit ihnen ins Gespräch kommen, unsere Arbeit vorstellen und zugleich ganz konkrete Unterstützung für Kinder in Not sammeln. Die Schaumburger Regionalschau bot dafür erneut einen idealen Rahmen: Laut Veranstalter zählt sie zu den größten Regionalmessen dieser Art in Niedersachsen, mit rund 200 Ausstellern und einer erwarteten Besucherzahl von etwa 50.000 Menschen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt erwartete uns gleich am ersten Messetag: Am Freitag, 24. April, durften wir an unserem Stand einen prominenten Gast begrüßen — Peter Orloff, Schlagerstar, Komponist und Chef der Schwarzmeerkosaken. Peter Orloff ist seit Jahren offizieller Botschafter unseres Kinderhilfswerks und unterstützt unsere Arbeit mit großer Herzlichkeit und Verlässlichkeit. Auf unserer Website ist dokumentiert, dass er sich bereits seit vielen Jahren öffentlich für den ICH e. V. einsetzt und in der Vergangenheit mit seinem Engagement sogar Schulprojekte mitgetragen hat.

Peter Orloff sorgte für einen ganz besonderen Messeauftakt

Die exklusive Autogrammstunde mit Peter Orloff entwickelte sich schon kurz nach Beginn zu einem echten Besuchermagneten. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, ihrem Idol persönlich zu begegnen, Erinnerungsfotos zu machen und sich Autogramme zu sichern. Einige Besucherinnen und Besucher hatten sogar alte Singles und LPs mitgebracht, die Peter Orloff direkt vor Ort signierte.

Für uns war dieser Besuch nicht nur ein schönes Zeichen der Verbundenheit, sondern auch ein sichtbarer Ausdruck dessen, was unsere Arbeit ausmacht: Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und zugleich Aufmerksamkeit für den guten Zweck schaffen. Peter Orloff hat unser Kinderhilfswerk bereits in vielen Zusammenhängen unterstützt. 

Die große Resonanz an unserem Stand zeigte eindrucksvoll, wie sehr prominente Unterstützung dabei helfen kann, Menschen anzusprechen und für unsere Anliegen zu sensibilisieren. Für uns und viele Messegäste war dieser Besuch ohne Frage eines der Highlights der gesamten Regionalschau.

Schaumburger Regionalschau Spendenaktion mit Glücksrad und Spendentrichter

Nicht nur der prominente Besuch, sondern auch unsere Mitmach-Aktion sorgte an allen drei Tagen für eine lebendige und einladende Atmosphäre. Unter der Standleitung von Kerstin Bößling setzten wir auf ein kreatives Konzept aus Spendentrichter und Glücksrad. Besucherinnen und Besucher konnten nach einer frei gewählten Spende — bereits ab 0,01 Euro — am Glücksrad drehen und sich über kleine Gewinne freuen.

Der Andrang war beeindruckend: Mehr als 1.000 Drehungen pro Tag zeigen, wie gut die Aktion angenommen wurde. Für uns war das weit mehr als nur ein schönes Messe-Element. Es war eine sichtbare Einladung zum Mitmachen, zum kurzen Innehalten, zum Gespräch — und vor allem zum gemeinsamen Helfen.

Der Spendentrichter ist in unserer Arbeit nicht neu, sondern hat bereits seit Längerem einen festen Platz bei Aktionen in Stadthagen. In einem früheren Beitrag beschrieben wir ihn als eine besondere und zugleich praktische Möglichkeit, Spenden sichtbar und niedrigschwellig zu sammeln. Genau daran konnten wir auf der Regionalschau anknüpfen — diesmal ergänzt um ein Glücksrad, das zusätzlich für Freude und Bewegung am Stand sorgte.

Über 1.400 Euro für Kinder in Not

Das schönste Ergebnis dieser Tage war die große Spendenbereitschaft der Besucherinnen und Besucher. Insgesamt kamen mehr als 1.400 Euro zusammen — eine Summe, die uns hilft, bedürftigen Kindern schnell und unbürokratisch zur Seite zu stehen.

Jede einzelne Spende zählt. Das ist für uns keine Floskel, sondern gelebte Realität. Gerade weil wir als Kinderhilfswerk mit schlanken Strukturen arbeiten und Hilfe möglichst direkt dorthin bringen wollen, wo sie gebraucht wird, bedeuten auch kleine Beträge oft sehr viel. Auf unserer Website beschreiben wir diesen Ansatz seit Jahren klar: Hilfe soll schnell, unbürokratisch und nachvollziehbar erfolgen.

Dass auf einer Messe wie der Regionalschau so viele Menschen bereit sind, mit einer kleinen oder größeren Gabe zu helfen, ist für uns ein starkes Zeichen. Es zeigt, dass gesellschaftliches Engagement in Schaumburg lebt — und dass regionale Veranstaltungen weit mehr sein können als eine reine Präsentationsfläche für Unternehmen und Organisationen.

Regionalschau als Plattform für Begegnung, Austausch und Engagement

Die Schaumburger Regionalschau hat sich auch 2026 wieder als wichtige Plattform für regionale Sichtbarkeit, Austausch und Begegnung erwiesen. Laut Veranstalter verbindet sie Wirtschaftsschau, Show-Acts, Netzwerktreffen und Event-Aktionen auf besondere Weise. Genau diese Mischung macht sie für uns als Verein so wertvoll.

Für unser Team waren die Messetage deshalb in mehrfacher Hinsicht erfolgreich: Wir konnten viele interessierte Gespräche führen, unsere Projekte vorstellen, neue Kontakte knüpfen, mit Unterstützerinnen und Unterstützern ins Gespräch kommen und zugleich eine erfreuliche Spendensumme erzielen. Noch wichtiger aber war das Signal dahinter: Wenn Menschen zusammenkommen, sich ansprechen lassen und mitmachen, dann kann aus vielen kleinen Momenten etwas Großes entstehen.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die unseren Stand besucht, sich mit uns ausgetauscht, bei der Aktion mitgemacht oder gespendet haben. Ein besonderer Dank gilt Kerstin Bößling und allen helfenden Händen am Stand sowie natürlich Peter Orloff für seinen Besuch, seine Zeit und seine langjährige Verbundenheit mit unserem Kinderhilfswerk. 

Mehr über Peter Orloff als Botschafter unseres Kinderhilfswerks lesen Sie hier: Peter Orloff ist offizieller Botschafter des Kinderhilfswerks.

Mehr zur Schaumburger Regionalschau finden Sie auf der offiziellen Website der Schaumburger Regionalschau.

Einen weiteren Einblick in unsere regionalen Aktionen gibt unser Beitrag Gemeinsam stark in Stadthagen.

Kategorien
Deutschland

Ümmesüss Bad Nenndorf: 20 Jahre starke Partnerschaft

Ümmesüss Bad Nenndorf und unser Kinderhilfswerk verbindet seit inzwischen zwei Jahrzehnten eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Als wir 2025 unser 20-jähriges Jubiläum feiern konnten, erinnerten wir uns auch an die Anfänge einer Verbindung, die bis heute trägt: Damals meldeten sich die Nenndorfer Initiatoren unter der Führung von Rosemarie Börner, die selbst von Beginn an Mitglied im ICH e. V. war, und berichteten von ihrem Plan, einen Umsonstladen zu eröffnen.

Aus dieser Idee ist ein fester Bestandteil des sozialen Lebens in Bad Nenndorf geworden. Der Umsonstladen „ümmesüss“ besteht seit 2006, hat seinen Sitz in der Hauptstraße 17a in Bad Nenndorf und versteht sich als offenes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger. Gut erhaltene Kleidung und Gegenstände werden dort angenommen und gegen eine kleine Spende weitergegeben; zugleich will der Laden dem Wegwerfdenken und dem Klimawandel entgegenwirken.

Ümmesüss Bad Nenndorf lebt Nachhaltigkeit und Menschlichkeit

Seit nunmehr 20 Jahren ist das Ümmesüss im Zentrum von Bad Nenndorf ein Ort, an dem Nachhaltigkeit und praktische Hilfe ganz selbstverständlich zusammengehören. Auf der offiziellen Website des Vereins wird beschrieben, dass gut erhaltene gebrauchte Waren weitergegeben werden, anstatt im Müll zu landen. Der Laden wird vollständig ehrenamtlich geführt und versteht sich ausdrücklich als Ergänzung sozialer Angebote in Zeiten wachsender Armut.

Auch die Stadt Bad Nenndorf hebt die besondere Bedeutung des Ladens hervor. Auf dem offiziellen Tourismusportal wird Ümmesüss als seit zwanzig Jahren erfolgreiche Einrichtung im Herzen der Fußgängerzone beschrieben. Dort ist von vielen Kundinnen und Kunden die Rede, von ehrenamtlich tätigen Verkäuferinnen und Verkäufern sowie davon, dass mögliche Überschüsse ohne Abzug an soziale Einrichtungen, Projekte und Vereine weitergegeben werden. Nach Angaben der Stadt konnten auf diese Weise im Laufe der Jahre rund 80.000 Euro gespendet werden.

Dass im Ümmesüss jeder willkommen ist, ist für uns ein besonders wichtiger Gedanke. Hilfe auf Augenhöhe, gelebte Wertschätzung und ein offener Umgang mit Menschen prägen den Laden seit vielen Jahren. Genau das verbindet uns als ICH e. V. mit den engagierten Ehrenamtlichen in Bad Nenndorf.

Jubiläumstage im Mai 2026

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens wurden die Jubiläumstage des Umsonstladens am 7. Mai 2026 und am 11. Mai 2026 gefeiert. Auf der Website des Vereins wurde dazu eine besondere Aktion mit Gästen, kleinen Angeboten und einer Jubiläumsrabattaktion angekündigt. Die Vorsitzende Rosemarie Schirmer und ihr Stellvertreter Peter Mientus luden ausdrücklich dazu ein, den Laden an diesen Tagen zu besuchen.

Für uns war es selbstverständlich, diese Gelegenheit zu nutzen. Dr. Dieter F. Kindermann, Präsident des ICH e. V., besuchte unsere Freunde und Partner im Ümmesüss-Laden persönlich und überbrachte die Glückwünsche unseres gesamten Teams. Dabei stand vor allem der Dank für eine langjährige, vertrauensvolle und von gegenseitigem Respekt getragene Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Ein starkes Zeichen für Bad Nenndorf

Bad Nenndorf steht aktuell nicht nur als Kurort im öffentlichen Blick, sondern auch als Gastgeber der Landesgartenschau 2026, die laut offizieller Stadtseite vom 29. April bis 18. Oktober 2026 stattfindet. Doch neben großen Veranstaltungen und touristischen Highlights lebt eine Stadt immer auch von den Orten, an denen Zusammenhalt, Gemeinsinn und praktische Unterstützung sichtbar werden.

Genau deshalb ist das Wirken des Ümmesüss für Bad Nenndorf weit mehr als nur ein Ladenkonzept. Es ist ein soziales Zeichen, ein Ort der Begegnung und ein Beispiel dafür, wie Ehrenamt, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit gemeinsam wirken können. Dass dort seit vielen Jahren so engagiert gearbeitet wird, verdient unsere Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank.

Gemeinsam verbunden durch gelebte Hilfe

Uns als Kinderhilfswerk ICH e. V. ist seit jeher wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die Hilfe konkret, nahbar und würdevoll gestalten. Das Ümmesüss in Bad Nenndorf erfüllt genau diesen Anspruch. Der Laden steht allen offen, nimmt gut erhaltene Sachspenden entgegen, gibt sie sinnvoll weiter und bietet darüber hinaus auch Orientierung und Unterstützung im Alltag.

Dass diese Partnerschaft seit 20 Jahren besteht, erfüllt uns mit großer Freude. Wir danken allen Ehrenamtlichen, die das Ümmesüss über so viele Jahre getragen, gestaltet und weiterentwickelt haben. Für die Zukunft wünschen wir weiterhin alles erdenklich Gute, viele helfende Hände und vor allem die Kraft, diesen besonderen Ort in Bad Nenndorf lebendig zu halten.

Mehr über unsere Arbeit und aktuelle Projekte finden Sie auf unserer Seite Aktuell.
Informationen zum Umsonstladen finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins Umsonstladen e. V. Bad Nenndorf

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Brillensammlung für Hilfsprojekte: Hilfe von der holländischen Grenze

Rainer und Heidi van Haren stehen seit vielen Jahren mit ihrer Brillensammlung für Hilfsprojekte für verlässliche Unterstützung, persönliches Engagement und praktische Hilfe. Die Eheleute kamen am 11. Mai 2026 erneut nach Stadthagen, brachten rund 750 Brillengestelle, mehrere Handys sowie eine Spende in Höhe von 1.260 Euro mit und informierten sich über die laufenden Hilfsmaßnahmen des Vereins.

Seit vielen Jahren verlässlich an unserer Seite

Einmal im Jahr lassen es sich Rainer und Heidi van Haren nicht nehmen, unsere Zentrale in Stadthagen zu besuchen und mit unserem Präsidenten Dr. Dieter F. Kindermann persönlich über laufende Hilfsmaßnahmen, konkrete Bedarfe und neue Entwicklungen zu sprechen. Diese Verbindung besteht inzwischen seit rund 20 Jahren und ist von großer Verlässlichkeit geprägt.

Schon in den vergangenen Jahren durften wir immer wieder erleben, mit wie viel Einsatz sich die Eheleute van Haren für Kinder und Familien in Not engagieren. Bereits 2019 unterstützten sie unsere Arbeit mit Hilfsgütern, Geldspenden und weiteren Impulsen aus ihrer Region. Damals brachten sie unter anderem Feuerwehrkleidung, Kinderkleidung sowie Spendengelder mit und halfen zugleich dabei, weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für unsere Arbeit zu gewinnen.

Diese langjährige Treue ist für uns alles andere als selbstverständlich. Sie zeigt, wie tragfähig Hilfe dann wird, wenn sie über Jahre hinweg mit persönlicher Überzeugung und praktischer Tatkraft verbunden bleibt.

Brillensammlung für Hilfsprojekte mit konkretem Nutzen

Die aktuelle Lieferung von rund 750 Brillengestellen knüpft an ein Engagement an, das uns seit Jahren begleitet. Schon 2023 durften wir von den Eheleuten van Haren eine besonders große Brillenspende entgegennehmen: Damals wurden rund 2.000 Brillen nach Stadthagen gebracht, nachdem ein Hilfsbedarf aus Paraguay bekannt geworden war. Vor Ort konnten die Brillen nach Prüfung durch Augenoptiker bedarfsgerecht weitergegeben werden.

Gerade in Ländern, in denen Sehhilfen für viele Menschen kaum bezahlbar sind, haben solche Sachspenden einen unmittelbaren Wert. Im Zusammenhang mit dem damaligen Paraguay-Hilferuf wurde deutlich, dass eine Brille dort umgerechnet etwa 40 bis 50 Euro kosten kann – ein Betrag, den sich viele Menschen nicht leisten können.

Deshalb bedeutet eine Brillensammlung für Hilfsprojekte weit mehr als das Sammeln gebrauchter Gestelle. Sie schafft konkrete Hilfe im Alltag, verbessert Teilhabe und unterstützt Menschen dort, wo eine kleine Sachspende eine große Wirkung entfalten kann.

Auch alte Handys helfen weiter

Neben den Brillengestellen brachten Rainer und Heidi van Haren auch mehrere Handys mit. Auch das passt sehr gut zu unserer Arbeit, denn die Sammlung gebrauchter Mobiltelefone hat uns in den vergangenen Jahren in mehrfacher Hinsicht unterstützt.

Bereits 2019 haben wir darüber berichtet, wie alte Handys über Sammeltonnen erfasst wurden, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und mit den daraus erzielten Erlösen unsere ehrenamtliche Arbeit zu stärken. Damals wuchs die Zahl der Aufstellorte stetig, und die Idee verband Nachhaltigkeit mit konkreter Hilfe für Kinder in Not.

Auch in den Folgejahren wurde dieser Gedanke weitergeführt. 2024 konnten gesammelte Altgeräte fachgerecht verwertet werden, wobei Erlöse unter anderem in Umweltprojekte flossen. 2025 wurde zudem berichtet, dass reparaturfähige Smartphones an König Bansah weitergegeben wurden, damit sie in Ghana weiter genutzt werden können.

Damit stehen auch die diesmal mitgebrachten Handys sinnbildlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und für Hilfe, die gleichzeitig nachhaltig und sinnvoll ist.

Unterstützung aus Bedburg-Hau mit großem Engagement

Die Eheleute van Haren engagieren sich aus der Region an der niederländischen Grenze heraus seit vielen Jahren für unsere Arbeit. Ihr eigener Hintergrund ist dabei ebenfalls von Beständigkeit geprägt: Der Elektronikfachhandel van Haren in Bedburg-Hau wird auf der eigenen Website als inhabergeführtes Fachgeschäft beschrieben. Rainer van Haren gibt dort an, den Betrieb 1993 gegründet und gemeinsam mit seiner Frau weiterentwickelt zu haben. Das Unternehmen steht nach eigener Darstellung für persönliche Beratung, Service und Langlebigkeit.

Diese Haltung spiegelt sich auch im ehrenamtlichen Einsatz wider. Schon früher konnten wir erleben, dass Heidi und Rainer van Haren nicht nur selbst sammeln und spenden, sondern auch andere Menschen in ihrem Umfeld motivieren, sich an Hilfsaktionen zu beteiligen. Genau diese Mischung aus persönlichem Einsatz, regionaler Verwurzelung und langjähriger Treue macht ihre Unterstützung für uns so wertvoll.

Persönlicher Austausch gehört für uns zur Hilfe dazu

Für uns ist der persönliche Kontakt zu langjährigen Unterstützerinnen und Unterstützern ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir verstehen uns als kleines Hilfswerk mit schlanken Verwaltungsstrukturen und vielen Ehrenamtlichen. Gerade deshalb ist uns wichtig, Hilfen nicht nur zu organisieren, sondern sie nachvollziehbar, zielgerichtet und verantwortungsvoll zu begleiten.

Der Besuch von Rainer und Heidi van Haren am 11. Mai 2026 war deshalb weit mehr als eine Spendenübergabe. Er war ein Zeichen gewachsener Verbundenheit, verlässlicher Partnerschaft und gelebter Hilfe. Für die mitgebrachten Brillengestelle, die Handys, die Geldspende in Höhe von 1.260 Euro und vor allem für die langjährige Unterstützung danken wir den Eheleuten van Haren von Herzen.

Denn genau solche Menschen tragen dazu bei, dass unsere Hilfe ankommt – weil wir sie gemeinsam möglich machen und verantwortungsvoll begleiten.

Mehr zur bisherigen Unterstützung durch Heidi und Rainer van Haren lesen Sie auch im Beitrag
Eheleute van Haren spenden 2000 Brillen und mehr für Paraguay.

Weitere Informationen zu den Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:
Spenden beim ICH e.V..

Mehr zum Unternehmen der Familie van Haren:
Elektronikfachhandel van Haren in Bedburg-Hau.

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Wunschbaum-Aktion bei Dahler Immobilien bringt 500 Euro für den ICH e.V.

Hannover‑Isernhagen Süd – In der Vorweihnachtszeit wurde es auch 2025 wieder besonders herzlich bei Dahler Immobilien in Isernhagen Süd. Am 20. Dezember 2025 fand dort erneut die beliebte Weihnachts‑Wunschbaum‑Aktion statt – ein nettes Beisammensein für den guten Zweck.

Initiiert und begleitet wurde die Aktion von Insa Sophia Cornelius, Geschäftsführerin von Dahler Immobilien Hannover und Botschafterin des ICH e.V. Kundinnen, Kunden und Besucher waren eingeladen, bei einem Waffel- und Kakaoverkauf innezuhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig Gutes zu tun.

Der Duft frischer Waffeln, heißer Kakao und eine festliche Atmosphäre sorgten dafür, dass viele Menschen gern verweilten. Neben dem Erfüllen von Kinderwünschen floss der gesamte Erlös der Aktion in die Arbeit des ICH e.V.

Dank der großen Spendenbereitschaft kamen 500 Euro zusammen. Der Betrag unterstützt Projekte, die Kindern in schwierigen Lebenssituationen Mut machen, sie stärken und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind, wie z.B. die ICH-Weihnachtsaktionen.

Ein herzlicher Dank gilt Dahler Immobilien, allen helfenden Händen sowie den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die diese Wunschbaum‑Aktion zu einem Erfolg gemacht haben.

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute unterstützen den ICH e.V. – 300 Euro aus Tombola-Erlös

Hannover‑Bothfeld – Im Rahmen der Gewerbeschau im Stadtteil Bothfeld organisierte die Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute e.V. (GBK) am 1. November 2025 eine Tombola zugunsten eines guten Zwecks. Veranstaltungsort war der Einkaufspark Klein‑Buchholz, der an diesem Tag viele Besucherinnen und Besucher anzog.

Mit dem Losverkauf verband die GBK eine einfache Idee: Wer mitmacht, hat die Chance auf einen Gewinn – und unterstützt gleichzeitig soziales Engagement in der Region. Zahlreiche Gäste beteiligten sich, sodass am Ende ein Erlös von 300 Euro zusammenkam.

Der Betrag wurde für die Arbeit des ICH e.V. bestimmt, der sich seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche starkmacht, insbesondere in den Bereichen Prävention, Kinderschutz und Mobbingaufklärung.

Die offizielle Übergabe des Spendenschecks fand am 25. Januar 2026 im Rahmen des Neujahrsempfangs der GBK bei Scratch Golf Hannover statt. Maren Hermes, Mitglied im Vorstand der Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute, überreichte den Scheck an Insa Sophia Cornelius, ICH‑Botschafterin und zugleich Mitglied der GBK.

Übrigens: Maren Hermes ist u.a. auch Herausgeberin des Schaumburger Regionalmagazins, in dem der ICH e.V. kostenfrei seine Berichte veröffentlichen darf. Hereinschauen lohnt sich!

Wir sagen Danke für die tolle Aktion!

Kategorien
Deutschland Unterstützer

PinkWeek bei Wundervoll Braut Hannover – 850 Euro für Kinder und klare Haltung gegen Mobbing

Hannover‑Isernhagen – Im November 2025 wurde es im Braut- und Abendmodengeschäft Wundervoll Braut Hannover bewusst pink – und das aus gutem Grund. Mit der Spendenaktion „PinkWeek“ setzte Inhaberin Sabine Gries gemeinsam mit ihren Kundinnen ein sichtbares Zeichen gegen Mobbing und Ausgrenzung und für mehr Zivilcourage im Alltag.

Im Mittelpunkt der Aktion stand die Unterstützung des ICH e.V., der sich in Kooperation mit dem Bündnis Kinderschutz und Carsten Stahl seit Jahren bundesweit für den Schutz und die Stärkung von Kindern einsetzt. Ein auffälliges Symbol der PinkWeek war unter anderem das bekannte ROOSA Klopapier – bewusst provokant gewählt, um Gespräche anzustoßen und auf ein Thema aufmerksam zu machen, das viele betrifft, aber oft verschwiegen wird.

PinkWeek bei Wundervoll Braut erzielt 850 €

Während der Aktionswoche wurde ein Teil der Einnahmen aus dem Verkauf von Braut- und Abendmode für den guten Zweck zurückgelegt. Viele Kundinnen beteiligten sich und am Ende kam eine Spendensumme von 850 Euro zusammen, die nun direkt in die Präventions- und Aufklärungsarbeit des ICH e.V. fließt.

„Gerade Kinder brauchen Erwachsene, die hinschauen, zuhören und handeln“, betont Sabine Gries. „Mit der PinkWeek wollten wir nicht nur Spenden sammeln, sondern auch ein klares Zeichen setzen: Wegschauen ist keine Option.“

Wir sagen herzlichen Dank für diese durchdachte Aktion und die Unterstützung unserer gemeinsamen Initiative mit dem Bündnis Kinderschutz und ROOSA Klopapier. Gemeinsam sind wir stark!

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Senator Karsten Höhns zum Ehrenmitglied des Kinderhilfswerks ICH e. V. ernannt

Stadthagen, 08. Dezember 2025 – Anlässlich seines 70. Geburtstags wurde Senator Karsten Höhns in einer feierlichen Zeremonie zum Ehrenmitglied des Kinderhilfswerks ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e. V. ernannt. Präsident Dr. Dieter F. Kindermann überreichte ihm die Ehrenurkunde sowie die Ehrennadel mit Eichenlaub. Die Auszeichnung würdigt das jahrzehntelange Engagement von Karsten Höhns für humanitäre Projekte und seine enge Zusammenarbeit mit dem Verein.

 

Würdigung eines langjährigen Förderers

In seiner Laudatio hob Dr. Kindermann die besondere Rolle von Karsten Höhns hervor: Als Steuerberater und engagierter Förderer hat er das Kinderhilfswerk über viele Jahre unterstützt – sowohl bei lokalen Initiativen als auch bei internationalen Hilfsaktionen. Besonders erinnerte Kindermann an die gemeinsame Arbeit während der Ebola-Epidemie in Liberia, bei der durch schnelles und entschlossenes Handeln zahlreiche Menschenleben gerettet werden konnten.

Persönlichkeiten aus Politik und Diplomatie gratulieren

Die Ehrung fand im Beisein von Dr. Karsten Hoppenstedt, Ehrenbotschafter für kommunale Entwicklungspolitik, sowie David Grojnowski, Honorargeneralkonsul des Königreichs Lesotho, statt. Beide unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung von Netzwerken und persönlichem Engagement für globale Hilfe und nachhaltige Entwicklung.

Ein Zeichen für Verantwortung und Solidarität

Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Karsten Höhns setzt das Kinderhilfswerk ICH e. V. ein starkes Zeichen: Humanitäre Hilfe lebt von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und über Grenzen hinweg zu handeln. Der Verein dankt Karsten Höhns für seine langjährige Unterstützung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Kategorien
Deutschland Unterstützer

Kinderchirurgie am Deister unterstützt Kinderhilfswerk ICH e.V. – Dank für 175 €

Bad Münder / Stadthagen – 12. November 2025
Jede Münze zählt: In der Kinderchirurgie am Deister in Bad Münder zeigt sich, wie einfach Hilfe sein kann. Auf dem Tresen der Praxis von Dres. Hendrik Schäfer und Markus Koschbin stand eine Cent-by-Cent-Dose, die Patientinnen, Eltern und Besucher zum Spenden einlud.
 
Am 12. November 2025 holte Dr. Tim Bendig, ehrenamtlicher Unterstützer des Kinderhilfswerks ICH e.V., die Dose ab. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: stolze 175,12 Euro – gesammelt ohne großen Aufwand, aber mit großer Wirkung.
 
Die Übergabe der Spendenbox erfolgte durch Frau Andrea Bähre. Das Team des ICH e.V. aus Stadthagen bedankt sich im Namen aller Kinder von Herzen für diese Unterstützung. Jede Spende trägt dazu bei, dass der Verein seine Arbeit fortsetzen kann: schnelle, unbürokratische Hilfe für Kinder in Not – in Deutschland und weltweit.
 
Die Kinderchirurgie am Deister ist eine moderne, barrierefreie Praxis mit eigenem OP-Bereich, digitalem Röntgen und Ultraschall. Hier kümmern sich erfahrene Fachärzte um ambulante Kinderchirurgie, Unfallversorgung und bieten sogar Videosprechstunden an. Das Engagement für das Kinderhilfswerk zeigt, dass medizinische Versorgung und soziales Verantwortungsbewusstsein Hand in Hand gehen. Weitere Informationen zur Praxis finden Sie auf der offiziellen Website Kinderchirurgie am Deister.
 
Das Kinderhilfswerk ICH e.V. mit Sitz in Stadthagen unterstützt Kinder in schwierigen Lebenslagen – von der Bereitstellung von Schulmaterialien über Therapien bis hin zu internationalen Hilfsprojekten. Dank niedriger Verwaltungskosten kommt jeder Euro direkt bei den Kindern an.
 
Aktionen wie die Cent-by-Cent-Dose sind ein Beispiel dafür, wie einfach es ist, Teil dieser Hilfe zu werden. Eine kleine Dose auf dem Tresen genügt, um Großes zu bewirken. Mehr über die Projekte und Hilfsaktionen erfahren Sie auf der Seite Projekte des ICH e.V..
 
Wer ebenfalls helfen möchte, kann selbst eine Spendenbox aufstellen oder sich über weitere Möglichkeiten auf ichev.de informieren. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Kinder die Unterstützung erhalten, die sie dringend brauchen.
Kategorien
Deutschland

Internationale Hilfe aus Stadthagen: Kinderhilfswerk ICH e.V. zieht Bilanz und stellt Weichen für neue Projekte

Stadthagen. Das Kinderhilfswerk ICH – Inter‑NATIONAL CHILDREN Help e.V. hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung 2025 am 5. November einen umfassenden Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres gegeben und zugleich zentrale Vorhaben für 2026 skizziert. Präsident Dr. Dieter F. Kindermann eröffnete die Versammlung, stellte Präsidium, Beirat, Sonderbeauftragte und Team vor und würdigte das breite ehrenamtliche Engagement. Im Zuge der Berufungen wurde Victoria Tegeler feierlich zur Jugendbotschafterin ernannt.

Eine Bildergalerie der JHV 2025 ist am Ende dieses Beitrags zu finden. Vielen Dank an Lutz Bierwirth für die Fotoarbeiten!

Lokal stark verankert – Hilfe aus Stadthagen für die Region

Die Tätigkeiten des Vereins beginnen vor der eigenen Haustür. In Schaumburg und Umgebung wurden vor Weihnachten zahlreiche Tafelkundinnen und -kunden mit Christstollen bedacht; parallel organisierte der Verein in Lindhorst die Verteilung mehrerer Paletten Lebensmittel für wohnungslose Menschen. Das Projekt „Nachtengel Hannover“, das obdachlose Menschen mit Kleidung, warmen Mahlzeiten und medizinischer Erstversorgung unterstützt, ist inzwischen ein fester Bestandteil der Vereinsarbeit: Martina Bergmann („der Nachtengel“) berichtete über die nächtlichen Einsätze an bekannten Treffpunkten, die Kooperation mit Ärztinnen und Ärzten und das wachsende mediale Interesse. Die Versammlung honorierte den Bericht mit lang anhaltendem Beifall. Zu den weiteren lokalen Maßnahmen zählten unter anderem diskret organisierte Schulranzen‑Übergaben für Erstklässlerinnen und Erstklässler, die Unterstützung einer Hippotherapie für die elfjährige Madeleine Schlaf sowie die Mitfinanzierung eines Wellenspielers für das Montessori‑Kinderhaus in Dietzenbach. Auch kulturelle Projekte fanden Beachtung: Der Verein förderte das Filmprojekt „Schwarzer Weg“ von Michael Davies, das auf Lebenslagen von Kindern aufmerksam macht.

Internationales Engagement – von Ghana bis Paraguay

Besonders sichtbar wurde die internationale Hilfe in Ghana: An einer Schule mit mehr als 1.000 Kindern wurden ein Toilettenhaus mit getrennten Bereichen und ein Brunnen für sauberes Trinkwasser fertiggestellt. Möglich wurde die Umsetzung durch das Schließen der Finanzierungslücke mit Unterstützung der VEMA eG; König Céphas Bansah dankte dem Verein für die verlässliche Partnerschaft und erinnerte an vorangegangene Maßnahmen wie Brücken‑, Schul‑ und Brunnenbauten. In Südafrika stattete der Verein die Alma Laerskool mit Schreibmaterialien und Trinkflaschen aus und beteiligte sich an der Installation einer Photovoltaikanlage, um den Schulbetrieb nachhaltiger zu machen. In Peru wurden für einen Kindergarten Module zur motorischen Förderung angeschafft und aufgebaut. In Spanien fand in Dénia eine Nikolausaktion für 60 Kinder statt; in Marokko ermöglichte der Verein die Sanierung eines Schuldachs und unterstützte das Schulessen. Die Hilfe für die Ukraine setzte sich mit Hilfstransporten fort, darunter Pflegebetten, medizinische Geräte, Verbandsmaterial, Feuerwehrausrüstung, Babynahrung und weitere Güter. Familien in Indien und Nepal erhielten Schulmaterialien, Kleidung, Lebensmittel und Medikamente; in Paraguay organisierte der Verein eine umfangreiche Hilfsgüterlieferung und half der kleinen Zoe mit Mitteln für ihre Behandlung. Gäste aus Belarus aus der Tschernobyl‑Region konnten während eines Aufenthalts in Schaumburg erholsame Tage erleben, darunter einen Ausflug in den Heide‑Park.

Neue Projekte und Kooperationen

Annalena Kindermann stellte die geplante Seelöwentherapie in Spanien vor. Gemeinsam mit den Parks Terra Natura und Aqua Natura in Benidorm und dem Therapieteam um Roland und Petra Duss sollen ab 2026 wieder gezielte tiergestützte Interventionen für Kinder mit besonderen Bedarfen angeboten werden; die Betreuung vor Ort übernimmt Angelika Riegmann‑Matthies. Im Bereich Kinderschutz verwies der Verein auf erreichte politische Fortschritte in der Bekämpfung von Missbrauchsdarstellungen sowie auf die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren. Zudem präsentierte Jawahir Cumar das „German Somali Hospital“ in Bosaso/Somalia, das Geburtshilfe, Gynäkologie, Neugeborenenpflege, Notfallversorgung und psychosoziale Betreuung anbietet und sich gegen weibliche Genitalverstümmelung engagiert. Der ICH e.V. sagte zu, anhand einer Bedarfsliste Kliniken und Ärztinnen/Ärzte im Netzwerk anzusprechen, um Sachausstattung zu gewinnen.

Beirat, Botschafter, Sonderbeauftragte – Netzwerk wächst weiter

Mit Rolf Eisenmenger, Volker Braun, Dr. Stephan Bleckwehl und Markus Fucik wurden neue Beiratsmitglieder berufen. Eisenmenger berichtete zudem über das Modelabel „Hannoverkind“, dessen Erlöse sozialen Projekten in der Region zugutekommen; Aktionen – etwa auf Weihnachtsmärkten oder in Kooperation mit Kultur‑ und Handelspartnern – sorgen regelmäßig für Spendenimpulse. Carlo Kertess wurde zum Sonderbeauftragten für „Hannoverkind“ ernannt; Iraj Alipour übernimmt als Sonderbeauftragter Aufgaben in der Türkei. Beiratsmitglied Frederic Akuffo betonte die Notwendigkeit, die Arbeit des Vereins langfristig organisatorisch und finanziell zu verbreitern; ein mehrjähriger Förderantrag ist in Vorbereitung. In der Logistik verwies Karl‑Werner Coith auf die enge Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern und Vereinen – etwa bei Hilfstransporten Richtung Ukraine – sowie auf die Bedeutung von verlässlichen Speditionslösungen und zentraler Lagerlogistik, um gespendete Ware schnell und passgenau weiterzuleiten.

Jahreshauptversammlung 2025: Neuwahlen und Bestätigung des Vorstands

Die Versammlung bestätigte Dr. Dieter F. Kindermann einstimmig als Präsidenten. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Vizepräsidenten Prof. Matthias Löhnert, Prof. Volker Römermann, Joachim Baron von Reden und Sirri Haydar; Schatzmeister bleibt Lutz Bierwirth, das Amt des Schriftführers führt nun Wolfgang Sydow. Als Kassenprüfer wurden Andreas Breuer und Frank Teubener benannt. Die Wahlleitung übernahm König Céphas Bansah & seine Frau Gabriele. Im Anschluss stellte der Vorstand mögliche Reiseziele für die kommende Periode vor – darunter Nordmazedonien, Rumänien, Spanien, Paraguay, Ghana und die Türkei – sowie die Prüfung eines neuen Engagements in Vietnam.

Anerkennung und Unterstützung aus der Region

Bürgermeister Oliver Theiß würdigte in seinem Grußwort die Leistung des Vereins: Vom „kleinen Stadthagen“ gehe Hilfe in viele Weltregionen – dennoch sei der ICH e.V. vor Ort mitunter „unter dem Radar“. Das gelte es zu ändern; das Netzwerk und die Verankerung des Vereins böten dafür beste Voraussetzungen. Aus der Region selbst kamen erneut zahlreiche Impulse: Spendenaktionen lokaler Unternehmen und Initiativen, etwa die Unterstützung durch die Venture One Group, das Engagement des Köcheclub Schaumburg, die Benefiz‑Aktivitäten des Romantikhotels & Schmiedegasthauses Gehrke mit der Eröffnung eines öffentlichen Bücherschranks, die Spendenpraxis der Floristin Brigitte Roy sowie Zuwendungen aus dem Schaumburger Vereinsleben, zeigen die Breite der gesellschaftlichen Rückendeckung. Darüber hinaus sind neue Benefiz‑Kooperationen in Planung; eine Aktion mit Musiker Jay Kahn wurde angekündigt. Ergänzende Öffentlichkeitsarbeit leisten zahlreiche Medienpartner in der Region, die regelmäßig berichten und so zusätzliche Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen.

Transparenz und Verantwortung

Der Verein bekräftigte seine Selbstverpflichtung zu Transparenz und sorgfältigem Mitteleinsatz. Spenden, Sachgaben, Cent‑by‑Cent‑Dosen und Mitgliedschaften bleiben die wichtigsten Säulen; zugleich will der ICH e.V. den Kreis der Fördernden erweitern – von lokalen Unternehmen über Verbände bis zu Stiftungen. Kooperationen mit Partnern wie der VEMA eG, dem BVSV e.V. und weiteren Netzwerken tragen dazu bei, Hilfsgüter zu beschaffen, Logistik zu sichern und Projekte zu finanzieren. Die Einbindung von Botschafterinnen und Botschaftern – aus Zivilgesellschaft, Kultur und Wirtschaft – dient dabei als Brücke zwischen Spenderkreisen, Projektteams und Empfängerorganisationen.

Allgemeine Beschreibung zum ICH e.V.

Der ICH – Inter‑NATIONAL CHILDREN Help e.V. ist ein gemeinnütziger, in Stadthagen ansässiger Verein, der seit vielen Jahren Kindern und ihren Familien in Notlagen hilft – schnell, unbürokratisch und weltweit. Die Bandbreite reicht von Einzelfall‑Hilfen und lokal verankerten Sozialprojekten über Bildungs‑ und Gesundheitsmaßnahmen bis hin zu internationalen Hilfstransporten und Infrastrukturvorhaben. Leitend sind die Prinzipien der unmittelbaren Hilfe, der Nachvollziehbarkeit der Mittelverwendung und der engen Kooperation mit verlässlichen Partnern vor Ort. Ehrenamtliches Engagement und projektbezogene Spenden sind zentrale Pfeiler der Arbeit; der Verein vernetzt Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen und Kommunen, um Hilfe dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Kontakt

Kinderhilfswerk ICH – Inter‑NATIONAL CHILDREN Help e.V.
Präsident: Dr. Dieter F. Kindermann • St. Annen 38, 31655 Stadthagen
Web: www.ichev.de • E‑Mail: info@ichev.de

Spenden helfen direkt – jeder Beitrag zählt

Das Kinderhilfswerk ICH e.V. finanziert seine weltweiten Hilfsprojekte ausschließlich durch Spenden, Mitgliedschaften und ehrenamtliches Engagement. Wer helfen möchte, kann dies auf verschiedenen Wegen tun:

 

Spenden per Banküberweisung:

Sparkasse Schaumburg
IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88

Volksbank Hameln-Stadthagen
IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00

Online spenden:

Über PayPal, Lastschrift oder Kreditkarte direkt auf der Website:
ichev.de/spenden

Kategorien
Nachtengel Unterstützer

Venture One Group GmbH unterstützt ICH e.V.

Stadthagen / Hannover – Bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres durfte das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. eine großzügige Spende der Venture One Group  entgegennehmen. Die Inhaber Sercan Atesoglu und Mario Bender wurden durch unsere ehrenamtliche Bloggerin Dilara Tolu auf die Arbeit des Vereins aufmerksam – mit nachhaltiger Wirkung.

Venture One Group spendet Süßwaren für Kinder und Bedürftige

Mehrere Paletten mit beliebten Süßwaren für Kinder und Erwachsene wurden angeliefert – und verweilten nur kurz im Lager. Der Großteil wurde von der Hilfsorganisation Wir für soziale Gerechtigkeit e.V. unter Leitung von Matthias Hinse abgeholt. Weitere Pakete gingen direkt nach Hannover zum Projekt „Nachtengel“, wo sie von Martina B., selbst als „der Nachtengel“ bekannt, an obdachlose Menschen verteilt wurden.

Nachhaltige Hilfe durch starke Netzwerke

Die Venture One Group hat bereits angekündigt, den ICH e.V. auch künftig mit weiteren Spenden zu unterstützen. Solche Partnerschaften zeigen, wie wirkungsvoll soziales Engagement aus der Wirtschaft sein kann – direkt, konkret und menschlich.

Ein besonderer Dank gilt unserer Bloggerin Dilara Tolu, die mit großem Einsatz immer wieder neue Unterstützer gewinnt und regelmäßig Tonnen an Hilfsgütern organisiert.

Kategorien
Deutschland

400 € für Madeleine: ICH e.V. unterstützt Hippotherapie für Mädchen mit Trisomie 21

Ober-Olm / Stadthagen – Die elfjährige Madeleine lebt mit Trisomie 21 und besucht seit 2019 regelmäßig die Hippotherapie. Diese besondere Form der Reittherapie hilft ihr, körperlich und emotional zu wachsen. Doch die steigenden Kosten stellen die Familie vor große Herausforderungen.

Hippotherapie für Madeleine – gezielte Hilfe, die ankommt

Madeleines Eltern, Monika und Rolf Schlaf, baten das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. um Unterstützung. Die Familie lebt von einem Einkommen, da der Vater eine Erwerbsunfähigkeitsrente bezieht und sich liebevoll um Madeleine kümmert. Neben der Hippotherapie erhält Madeleine auch osteopathische Behandlungen, intensive ambulante Therapien in Baiersbronn sowie tiergestützte Therapie mit Alpakas – sogar eine Delfintherapie wurde bereits ermöglicht.

Trotz aller Bemühungen war die Finanzierung der Reittherapie zunehmend schwierig. Der ICH e.V. reagierte schnell und übernahm die Kosten für fünf Behandlungseinheiten – insgesamt 400 €.

Dankbarkeit, die berührt

Die Familie zeigte sich tief bewegt über die Unterstützung – besonders über die liebevolle Kommunikation und den beigelegten ICH-Teddy, der Madeleine viel Freude bereitete. In einem herzlichen Dankesschreiben berichteten die Eltern, wie sehr sich ihre Tochter über das Geschenk gefreut hat.

Trotz einer kürzlichen Operation an Hüfte und Knien, die Madeleine tapfer überstanden hat, konnte sie inzwischen wieder an der Hippotherapie teilnehmen. Zwei Fotos, die die Familie dem ICH e.V. zur Verfügung stellte, zeigen Madeleine glücklich auf dem Pferd – ein starkes Zeichen für Lebensfreude und Hoffnung.

Gemeinsam stark für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Der ICH e.V. unterstützt regelmäßig Kinder mit besonderen Herausforderungen – sei es durch Therapien, Hilfsmittel oder emotionale Begleitung. Wer helfen möchte, kann dies über die offiziellen Spendenkonten tun:

Sparkasse Schaumburg
IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
BIC: NOLADE21SHG

Volksbank Hameln-Stadthagen
IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
BIC: GENODEF1HMP

Mehr zur Hippotherapie: https://www.dkth.de/hippotherapie

Kategorien
Deutschland Nachtengel

20 Schlafsäcke für das Projekt „Nachtengel Hannover“ – Hilfe, die ankommt

Schlafsackspende mit Herz: Dank eines anonymen Spenders aus Hannover konnte das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. 20 hochwertige Schlafsäcke entgegennehmen. Diese wichtige Hilfe kommt obdachlosen Menschen in Hannover zugute – insbesondere im Rahmen des Projekts „Nachtengel Hannover“.

Schlafsackspende für das Projekt „Nachtengel Hannover“

Die Spenden wurden persönlich von Nino Mai und Frank Löffler, Vorsitzender der Tafel Wunstorf, an das ICH e.V.-Team in Stadthagen übergeben. Die Schlafsäcke werden nun durch das Projekt „Nachtengel Hannover“ verteilt – eine Initiative, die sich mit großem ehrenamtlichen Engagement um obdachlose Menschen in der Landeshauptstadt kümmert.

Getragen wird das Projekt von Martina, der „Nachtengel“, sowie den ICH-Sonderbeauftragten Rolf Eisenmenger und Mirela Stanoiu. Sie versorgen Bedürftige mit warmen Mahlzeiten, Kleidung, Schlafsäcken und vor allem mit menschlicher Nähe – besonders in den kalten Monaten überlebenswichtig.

„Diese Spende wird genau da ankommen, wo sie dringend gebraucht wird. Es ist beeindruckend, wie engagiert unsere Unterstützer handeln – leise, aber mit großer Wirkung“, so Dr. Dieter F. Kindermann, Präsident des ICH e.V.

Hilfe, die auch in Schaumburg ankommt

Der ICH e.V. prüft aktuell, wo die Schlafsackspende am dringendsten benötigt wird – nicht nur in Hannover, sondern auch im Landkreis Schaumburg, wo ebenfalls viele Menschen auf Hilfe angewiesen sind.

Der anonyme Spender hat bereits angekündigt, das Kinderhilfswerk auch künftig mit weiteren Bedarfsartikeln für Obdachlose zu unterstützen.

Dank und Engagement

Der ICH e.V. bedankt sich herzlich bei allen, die diese Aktion möglich gemacht haben – insbesondere bei dem anonymen Spender, Nino Mai, Frank Löffler und dem Team der Tafel Wunstorf.

Kategorien
Deutschland

Handys für den guten Zweck – ICH e.V. unterstützt NABU und König Bansah

Jürgen R. Grobbin, ehrenamtlicher Botschafter für besondere Aufgaben des ICH e.V., engagiert sich seit Jahren für nachhaltige Projekte – darunter auch die Sammlung alter Handys. Diese werden nicht nur recycelt, sondern auch sinnvoll weiterverwendet.

Ein Teil der gesammelten Geräte wird an den NABU Ganderkesee (nabu-ganderkesee.de) übergeben. Die Vorsitzende Annegret von Essen nahm kürzlich erneut eine größere Menge Altgeräte entgegen. Bereits im Dezember 2024 hatte Hans Fingerhut, ehemaliger Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe, eine größere Charge erhalten. Die Erlöse aus der Verwertung fließen direkt in lokale Umweltprojekte – insbesondere in das Anlegen von Blühwiesen für Bienen und Insekten.

Doch nicht alle Geräte gehen in den Recyclingkreislauf: Smartphones mit Reparaturpotenzial werden aussortiert und an Seine Majestät Kosi Cephas Bansah, König von Hohoe Gbi Traditional Ghana (koenig-bansah.de), übergeben. In Ghana werden diese Geräte mit beeindruckender Kreativität und handwerklichem Geschick wieder instand gesetzt – jedes Handy, jeder Akku zählt. So erhalten die Geräte ein zweites Leben und leisten einen Beitrag zur digitalen Teilhabe in Westafrika.

Die Sammeltonnen, die Jürgen R. Grobbin betreut, enthalten neben Handys auch Elektroschrott, der fachgerecht entsorgt wird. Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit, Entwicklungshilfe und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können – lokal wie global.

Hans Fingerhut, ehemaliger Vorsitzender
v.l.: Hans Fingerhut, ehemaliger Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe & Jürgen R. Grobbin.
Kategorien
Deutschland

ICH e.V. setzt Zeichen für Nachhaltigkeit: Baum im Rahmen einer Challenge gepflanzt

Freude und Stolz im Kinderhilfswerk ICH e.V.: Die jüngste Social-Media-Challenge, zu der der Verein von der Lebenshilfe Soltau (lebenshilfe-soltau.de) und dem Stadthäger Rosenrott (rosenrott.de) nominiert wurde, ist erfolgreich abgeschlossen worden – mit einem sichtbaren Ergebnis: Ein neu gepflanzter Baum, der künftig auf dem Gelände des ICH e.V. in Stadthagen wachsen und gedeihen wird.

Die Pflanzung übernahm ICH-Mitarbeiterin Kerstin Bößling, die das junge Bäumchen symbolisch für das gesamte Kinderhilfswerk einsetzte.

„Dieser Baum steht nicht nur für Wachstum und Nachhaltigkeit, sondern auch für die Kraft, die entsteht, wenn viele gemeinsam an einem Ziel arbeiten“, erklärte Präsident Dr. Dieter F. Kindermann.

Die Aktion ist Teil der Baumpflanz-Challenge 2025, einer viralen Mitmachaktion, bei der Vereine, Unternehmen oder Einzelpersonen innerhalb einer Woche einen Baum pflanzen und anschließend drei weitere Teilnehmer nominieren. Ziel ist es, ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein, Klimaschutz und Gemeinschaft zu setzen.

Nachhaltigkeit als Teil der Kinderhilfe

Die Aktion zeigt einmal mehr, dass der ICH e.V. nicht nur Kinder in Not weltweit unterstützt, sondern auch Verantwortung für Umwelt und Nachhaltigkeit übernimmt. Denn:

„Kinderhilfe bedeutet auch, die Welt, in der sie leben, zu schützen und zu bewahren.“

Nominierungen für die nächste Runde

Der ICH e.V. hat im Anschluss drei neue Teilnehmer nominiert, die nun eine Woche Zeit haben, die Aufgabe ebenfalls zu erfüllen – oder das Kinderhilfswerk mit einer kleinen Überraschung zu unterstützen:

Mitmachen erwünscht!

Die Challenge lebt vom Mitmachen und Weitergeben. Jeder gepflanzte Baum ist ein Beitrag zum Klimaschutz und ein Symbol für gemeinschaftliches Engagement. Wer keinen Platz zum Pflanzen hat, kann die Aktion auch durch eine Spende oder kreative Unterstützung begleiten.

Kategorien
Deutschland

Wasserspaß für das Montessori-Kinderhaus in Dietzenbach: Neuer Wellenspieler eingeweiht

Dietzenbach – Strahlende Kinderaugen auf dem Montessori-Campus: Das Montessori-Kinderhaus Dietzenbach konnte jetzt ein ganz besonderes Highlight für das Außengelände anschaffen – einen Wellenspieler, der für jede Menge Wasserspaß sorgt und den Kindern spannende, sensomotorische Erfahrungen ermöglicht.

Das Spielgerät lädt zum eigenständigen Forschen und Entdecken ein: Die Kinder beobachten, wie sich das Wasser über verschiedene Bahnen, Räder und Mechanismen bewegt, und können dabei spielerisch Zusammenhänge erkennen und verstehen. Gerade in der warmen Jahreszeit ist der Wellenspieler ein Sommer-Hit und zugleich ein wichtiges pädagogisches Werkzeug im Sinne der Montessori-Pädagogik.

Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf rund 4.500 Euro. Ermöglicht wurde die Anschaffung dank zahlreicher Spenden und des tatkräftigen Einsatzes von Eltern, Unterstützern und Partnern. Einen bedeutenden Beitrag leistete das Kinderhilfswerk ICH e.V., das gemeinsam mit dem Social Hope Team eine Spende von 500 Euro bereitstellte.

Einrichtungsleiterin Karin Behr betonte: „Ohne die großzügige Unterstützung unserer Elternschaft, Förderer und Partner wie dem ICH e.V. wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Auch ICH-Präsident Dr. Dieter F. Kindermann freut sich über die gelungene Umsetzung: „Der Wellenspieler zeigt, wie durch gemeinsames Engagement sinnvolle Projekte entstehen, die Kindern direkt zugutekommen.“

Die Kinder jedenfalls haben das neue Gerät sofort begeistert in Beschlag genommen. Bei sonnigem Wetter ist der Wellenspieler nicht nur eine Attraktion, sondern auch eine wertvolle Bereicherung für das pädagogische Konzept des Montessori-Campus in Dietzenbach.

ICH - Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. verwendet Accessibility Checker, um die Barrierefreiheit unserer Website zu überwachen. Lies unsere Barrierefreiheitsrichtlinie.