Aktuell

Hilfsgüterlieferung der Familie Köcher aus Frankfurt nach Stadthagen > 13 Stunden unterwegs

Wer hätte das gedacht? Am Sonntag, den 12.09.2021 machte sich Wolfgang Köcher, der Papa von Steven, auf den Weg nach Stadthagen. Über Göttingen, auf der A7 nach Hannover und plötzlich stand er in einem 11 km langen Stau. Stunden vergingen und dennoch guter Laune und hochmotiviert kam Wolfgang Köcher in Stadthagen an, lieferte aus seinem Fahrzeug, das bis unter das Dach mit Hilfsgüter für die Ukraine vollgepackt war, ab.

Wolfgang Köcher

Dieter F. Kindermann nahm Wolfgang Köcher in Empfang. Gemeinsam wurde entladen. Gesammelt hat die Familie Köcher Kleidung, medizinische Geräte, Gehhilfen und vieles andere mehr. Gegenstände die dringend in der Ukraine gebraucht werden und rechtzeitig vor dem geplanten Ladetermin am 17.09.2021 noch entsprechend sortiert und nach Registrierung verpackt werden können.

Das ehrenamtliche ICH-Team, bestehend aus Petra Wolf, Abdel Darmous und Logistikchef Karl-Werner Coith befinden sich zurzeit mit weiteren Helfern bereits in der aktiven Vorbereitung, um den geplanten Transport, den wieder einmal Olga Tape organisieren wird, durchzuführen.

Die Transportkosten werden anteilig im Betrag 1.200,- € mit dem ICH e.V. finanziert. Über den Transport selbst wird separat berichtet.

Wolfgang Köcher war nach über 13 Stunden Einsatzzeit wieder im Kreise seiner Familie und wer sich an Steven erinnert, der weiß, dass Steven, der mittlerweile 24 Jahre alt ist, zu den Kindern gehört, die seit Jahren durch den ICH e.V. sowie Schattenkinder e.V. gefördert werden.

ICH e.V. Mitglieder aus ganz Deutschland im Hochwassergebiet im Einsatz

Auf dem Foto oben: Annette Böhlke (Organisatorin) und Bret (Anwohner)


Die bundesweit aktiven Mitglieder des Kinderhilfswerks ICH e.V. sind in der Hochwasserkatastrophe in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aktiv und dies teilweise bis zur eigenen körperlichen Erschöpfung. Mitglieder direkt aus Stadthagen, aber auch aus ganz Niedersachsen, NRW und auch Hessen waren und sind im Einsatz. So sind Hilfsgüter ebenso an die Orte des Geschehens gelangt wie auch die reine Muskelkraft. Zu den Hilfsgütern gehörten umfangreiche Hygieneartikel, Geschirr, Besteck, Eimer, Spaten, Schaufeln, Stiefel, Schutzkleidung und auch Räumfahrzeuge und vieles andere mehr.

Die Solidarität, die aus ganz Deutschland gelebt wird, ist unbeschreiblich. Es zeigt ganz deutlich, dass wir ins unserem Land doch noch in der Lage sind, anzupacken. Es wird noch lange dauern – wohl Jahre – bis die Verwüstungen der Fluten nicht mehr sichtbar sein werden. Unabhängig davon werden viele Menschen, die nicht nur alles an Sachgütern, sondern auch Familienmitglieder und Freunde verloren haben, wohl sehr schwer wieder Frieden finden können. Auch für den ICH e.V. und seine Mitglieder gilt: Wir wollen nicht nur als Ersthelfer mitwirken, sondern langfristig zur Verfügung stehen. Alle, die Bedarf haben oder jemanden kennen, der bedürftig ist, können sich bei uns melden. Alle Kontaktdaten auf www.ichev.de

Beladen der Fahrzeuge

Auf Stadthäger Marktplatz: Kulinarisches aus aller Welt gegen Spende für Flutopfer

Eine tolle Aktion hat auf dem Stadthäger Marktplatz stattgefunden, nachzulesen hier: https://www.sn-online.de/Schaumburg/Stadthagen/Stadthagen-Stadt/Kulinarisches-aus-aller-Welt-gegen-Spende-auf-Stadthaeger-Marktplatz

Shukiba Halimi (links) rollt den Teig aus für die Fladenbrot-Spezialität Bulani. Quelle: sk / Schaumburger Nachrichten

Hilfe aus #Stadthagen für #Hagen – so könnte das Motto lauten. An diversen Ständen gab es kulinarische Spezialitäten verschiedenster Länder zum Probieren und Genießen. Das Angebot fand ein breite Resonanz, sodass insgesamt 1.123,00 € zusammengekommen sind. Diese Summe stockt der ICH e.V. auf 2.500,00 € auf. Neben der großen Menge an Sachgütern ist es eben Geld, das die #Flutopfer benötigen.

 

Wir sagen Glückwunsch und Danke für diese tolle Aktion. Außerdem bedanken wir uns bereits heute bei allen, die uns zweckgebunden für die #Flutkatastrophe bespendet haben. Auch wenn sich unsere Hilfe nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein anfühlt, so ist dennoch klar, dass jeden Hilfe zählt. Niemand darf durchs Raster fallen.

Eheleute Heidi & Rainer van Haren unterstützen seit vielen Jahren

Im Kinderhilfswerk ICH e.V. ist man gemeinsam stark

Schon seit vielen Jahren engagieren sich die Eheleute van Haren im Bereich der humanitären Hilfe, auch in dem von ihnen aufgebauten Netzwerk, mit dem Sammeln von Hilfsgütern – für Bedürftige in den heimischen Regionen, für Krisen- und Kriegsgebiete und auch für die Dritte Welt. Zu den Hilfsgütern gehören u.a. Spielzeuge, Puppen, Bälle aber auch Kinderkleidung. Für die Dritte Welt sammeln sie gezielt Brillengestelle. Diese gehen über den ICH e.V. unter anderem auch an die Organisation Interhelp (www.interhelp.info) und diese wiederum unterstützt seit Jahren Menschen auf Sri Lanka mit einem speziellen Projekt, bei dem zunächst Sehschwächen ausgemessen werden und die Menschen im Anschluss eine passende Brille erhalten.

Das Sammeln von Hilfsgütern also Sachspenden ist das Eine, das Andere ist, dass die Eheleute Jahr für Jahr eine Barspende übergeben. In diesem Jahr exakt 1.000 Euro. Einmal im Jahr nehmen die Eheleute van Haren, die in Bedburg-Hau ein Elektronikfachgeschäft betreiben https://vanharen.de/, die rund 300km lange Anfahrt nach Stadthagen auf sich, um sich im ICH e.V. über aktuelle Hilfsprojekte zu informieren. Somit pflegen Sie den Kontakt zum Präsidium wie auch zu Mitarbeitern des Kinderhilfswerks. Unser Motto „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“ ergänzt sich hier durch den Slogan: Gemeinsam sind wir stark!

Organisation „Wir sind Schaumburg“ – ICH e. V. unterstützt

Dass in ganz Deutschland sich in schwierigen Situationen, wie z. B. in der großen Hochwasserkatastrophe, hilfsbereite Menschen zusammenfinden, zeigt, dass wir an manchen Stellen verloren geglaubte Kräfte mobilisieren können und viele Helfer*innen sich aufmachen und bis an die Grenzen der eigenen körperlichen Erschöpfung aktiv sind.

Auch aus der Region Schaumburg sind diverse hilfsbereite Menschen aktiv. Sie haben Sachgüter und notwendige Geldspenden gesammelt und auch eingekauft, z. B. Trinkwasser, Hygieneartikel, Windeln, Haushaltsgeräte, aber auch Reinigungsutensilien, angefangen von Schwämme, Lappen, bis hin zu Schaufeln, Spaten und Eimer. Ein weiterer wichtiger Posten waren u. a. Gaskocher, denn bekanntermaßen fehlt es an vielen Gegenständen des täglichen Lebens, sodass auch Geräte zum einfachen Zubereiten von Essen fehlen. Dazu gehören natürlich auch Töpfe, Geschirr, Besteck und vieles andere mehr.

Großes Lob gilt der privaten Hilfsinitiative „Wir sind Schaumburg“, die vom ICH e. V. nicht nur mit Sachgütern, sondern auch mit Geldmittel unterstützt wurden und werden.

Allen Helfer*innen ist bewusst, dass die geleisteten Ersthilfen wirklich nur als solche bezeichnet werden können. Das wahre Ausmaß der noch notwendigen Hilfen ist noch nicht vollständig erfasst. Auf den Spendenkonten des ICH e. V. bei der Sparkasse Schaumburg: IBAN DE39 2555 1480 0470 0519 88 und der Volksbank in Schaumburg: IBAN DE68 2546 2160 0108 6006 00 unter dem Stichwort: Hochwasser 2021 sind diverse Spenden eingegangen. Diese werden 1:1 für die Flutkatastrophe und ihre Opfer Verwendung finden.

Kinder im afrikanischen Benin benötigen Hilfe

Foto: v.L. Félicité mit Helfern und Kindern


Magdalena Koller aus Steinbergen macht sich stark

Magdalena Koller kümmert sich seit Jahren um ein Kinderhilfsprojekt in Benin und bereits mehrfach konnten auch Hilfsgelder von unserem Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V.  gewährt werden.

Diese gehen eins zu eins, also ohne jeglichen Abzug nach Benin. Wenn man einmal schaut, dass mit den bisherigen Spendengeldern bereits viel erreicht werden konnte, dann erkennen wir, dass weltweit große Unterschiede in der Wertigkeit eines Euros bestehen. Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!

Für Benin sind Magdalena Koller und Félicité die Garanten, dass die Hilfsmittel wirksam angewandt werden, wissen wir doch gemeinsam, dass Bildung ein hohes und wichtiges Gut ist. Daher haben wir weitere 200 Euro als Unterstützung zugesagt und überwiesen.

Gerne können Sie dieses Projekt zweckgebunden mit einer Spende unter dem Stichwort „Benin“ unterstützen. Alle Spendenmöglichkeiten auf www.ichev.de/helfen-sie-ich

Kinderhilfswerk ICH e.V. sammelt Geld für Flutkatastrophe

Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!

Bereits in der Vergangenheit hat der ICH e.V. sich während Hochwasserkatastrophen engagiert. So konnten während des Elbe-Hochwasser Tonnen an Sachgütern und auch Geldmittel verteilt werden.

Auch während dieser Flutkatastrophe wird es Menschen und Gruppen geben, die nicht direkt von staatlichen Hilfsmaßnahmen erfasst werden und zunächst mit ihren Nöten allein bleiben. Wir kennen die Situationen: Wenn das Wasser versiegt ist, bleibt Schlamm, Unrat, Ratten und mit großer Wahrscheinlichkeit eine gewaltige Mückenplage. Unter diesen Umständen sich um das Wohlergehen der Familie, des Hausstands und der eigenen Zukunft kümmern zu müssen – eine einzige Qual.

Die Hilfsbereitschaft unserer Mitbürger*innen ist groß, doch die Lager, die zur Verfügung gestellt wurden, sind bereits übervoll mit Sachspenden, sodass tunlichst zurzeit keine Sachgüter mehr angeliefert werden sollten. Daran halten auch wir uns. Stattdessen bieten wir allen an, die Menschen mit einer Geldspende zu unterstützen. Wenn Sie dies tun, bekommen sie von uns auch eine ordnungsgemäße Spendenquittung, die Sie steuerlich nutzen können. Einzige Voraussetzung ist die vollständige Angabe Ihrer Adressdaten.

Lassen Sie uns den Menschen gemeinsam Helfen und die Werte unserer Solidargemeinschaft hochhalten!

Unsere Spendenkonten lauten:

Sparkasse Schaumburg | IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
Volksbank Hameln-Stadthagen | IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
Stichwort: Hochwasserkatastrophe

Eine weitere Berichterstattung über die Verwendung der Spendengelder folgt.

ICH e.V. Botschafter Fritz Backhaus on tour

Oben link: Fritz Backhaus mit Dieter F. Kindermann


 

Der erfolgreiche Physiotherapeut Fritz Backhaus aus Esens war überhaupt einer der allersten Botschafter für das Kinderhilfswerk Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. Vor 14 Jahren waren Backhaus und ICH e.V. Präsident Dieter F. Kindermann auch gemeinsam auf der damals noch frei zugänglichen Krim, denn dort fanden die ersten Delphintherapien für schwerstbehinderte Kinder statt.

Wie noch heute so galt schon damals: Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren. Damals sind beide in den Flieger gestiegen, um über Wien auf der Krim zu landen, um die Therapiemaßnahmen vor Ort in Augenschein zu nehmen. Erfahren, dass es Delphintherapien gibt, hatten die beiden über eine Fernsehsendung im ORF (dem österreichischen Fernsehen). Die erste Anfrage, eine solche Therapie zu finanzieren, kam tatsächlich aus der Region Ostfriesland.

Backhaus engagiert sich seit Jahren intensiv für das Kinderhilfswerk. Er organisierte Sportveranstaltungen, stellt Spendendosen auf, sammelt sie wieder ein und zahlt die Gelder auf das ICH e.V. Spendenkonto ein. Er ist schon lange caritativ tätig – Menschen in Not, dafür hat er immer ein offenes Ohr.

Seit einiger Zeit besitzt Backhaus einen kleinen Anhänger, der u.a. die Werbung vom Kinderhilfswerk trägt. Damit macht er sein Engagement für den ICH e.V. sozusagen auch „rollend“ publik. Für viele Menschen aus der Region ist er der direkte Ansprechpartner für Hilfsgesuche, aber auch für Spenden, die er im Auftrag des ICH e.V. entgegennimmt.

www.physio-backhaus.de

 

Niemand geht so ganz – In Gedenken an Rouven Tyler

Wenn man über eine ganz besondere Stimme aus Schaumburg spricht, dann wissen viele, dass damit Rouven Tyler gemeint ist. In Rouven vereinten sich viele besondere Dinge, die ihn auszeichneten. Er war besonders liebenswürdig, aufrichtig, ging mit Menschen auf Augenhöhe um, hatte – wie Musiker sagen – eine Röhre, eine Stimme, die unverwechselbar war und somit unvergessen bleiben wird.

Rouven wurde am 12.08.2017, nachdem er schon für längere Zeit für den ICH e.V. ohne Honorar zugunsten unserer Schützlinge aufgetreten ist, zum Botschafter ernannt. Er war darüber genauso stolz wie wir.

Rouven oder André – wie immer wir ihn auch genannt haben – ist von uns gegangen und hinterlässt eine große Lücke bei vielen Menschen. Wir danken Rouven für seinen Einsatz und werden in ehrenvollem Gedenken für alle Zeit in seiner Nähe sein

Sauberes Wasser ist Lebenselixier

Ehrenmitglied Ingrid Küpper spendet Brunnen für Ghana

Wasser bedeutet Leben, das weiß bei uns jedes Kind. In Europa – in den meisten Teilen jedenfalls – verhält es sich mit dem Wasserkonsum, vor allem von Trinkwasser, wie folgt: Hahn auf und laufen lassen. Wasser gibt es anscheinend im Überfluss.

Ganz anders verhält es sich auf dem afrikanischen Großkontinent. Viele Menschen leiden unter grauenhaften Zuständen. Mensch und Tier dursten und oftmals ist das Wasser absolut ungenießbar. Dieter F. Kindermann, Präsident des ICH e.V., hat bei seinen diversen Besuchen in verschiedenen Ländern Afrikas aus eigener Anschauung erlebt, wie dramatisch die Zustände sind.

Kind muss aus Wasserpfütze trinken

Ingrid Küpper, Ehrenmitglied im ICH e.V., hat eine zweckgebundene Spende für die Projekte, die König Céphas Bansah in seiner Region realisiert, geleistet. Im Juni ist der Brunnen fertiggestellt worden.

Mit großem Dank feierten die betroffenen Menschen in Ghana begeistert die Einweihung des Brunnens.

Im kommenden September plant der ICH e.V. Präsident eine Reise nach Ghana, denn zu den Grundfesten des ICH e.V. gehört der Grundsatz: Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!

Kinderhilfswerk ICH e. V.  unterstützt Europäisches Missionswerk – hier: Ukraine

Bild oben: Verladung in Delmenhorst. Blacky Dräger lädt Tische und Stühle in den LKW


Im europäischen Nachbarland, der Ukraine, herrscht noch immer große Not

Kliniken und Arztpraxen, die hier in Deutschland aufgelöst werden, haben für gebrauchte Betten, medizinische Geräte – ebenso wie Schulen, die neu bestückt werden, für gebrauchte Schulmöbel – keinerlei Verwendung.

Anders sieht es aus z. B. in unseren europäischen Nachbarländern, Bulgarien, Rumänien und auch in der Ukraine.

Olga Tape organisiert für das Europäische Missionswerk Hilfsgütersammlungen und begleitet auch die Transporte direkt in die Ukraine. Für sie, als gebürtige Ukrainerin, ein besonderes Bedürfnis.

Sie kennt die Nöte vor Ort und sorgt für gerechte Verteilung. Seit 2019 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Olga Tape und dem Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e. V.

 

Mehrere 40-Tonner Lastzüge an Hilfsgütern konnten aus Stadthagen und über die Kontakte des ICH e. V. für die Ukraine verladen und geliefert werden.

In der aktuellen Ladung befanden sich als „Beiladung“ 100 Stühle und die passende Anzahl von Tischen, initiiert von ICH Vize-Präsident, Jürgen R. Grobbin und Blacky Dräger (Hausmeister in der Grundschule an der Beethovenstraße in Delmenhorst) und Sacha Wohnig, beides Moderatoren bei Radio 90vier. Geladen hatte der Lastzug bereits 10 Klinikbetten für Erwachsene und ein Kinderbett.

Olga Tape berichtet in Wort und Bild laufend über die Verteilungen und auch hier gilt: „Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren.

 

Botschafterin Dilara Tolu übergibt Spenden an Dr. med. Hans-Christof Berger

Foto: Dilara Tolu und Dr. med. Hans-Christof Berger


Stadthäger Kinderhilfswerk ICH e.V. unterstützt laufend Förderpaten

Die Förderpaten (www.diefoerderpaten.de), eine gemeinnützige Organisation, die von Dr. med. Hans-Christof Berger geleitet wird, unterstützt viele Flüchtlingsfamilien und damit Kinder, im Großraum Hannover, Hannover Stadt, Heidekreis, etc.

Die umfangreichen Waren / Hilfsgüter, die vom ICH e. V. gesammelt werden, werden auf vielfältige Art, Weise und Weg verteilt. Ein dankbarerer Abnehmer ist Dr. med. Hans-Christof Berger.

Viele der Kinder-Lebensmittelspenden organisiert die ICH e. V. Botschafterin Dilara Tolu. Sie ist Mutter von 2 Jungs im Alter von 8 und 3 Jahren. Auch ihr Ältester, Berat, hilft kräftig mit beim Verladen. Er besitzt durch seine Mutter, als gutes Vorbild, die Gene der Hilfsbereitschaft.

Wir sammeln für die Rettungskräfte in Paraguay.

Paraguay ist eines der ärmeren Länder auf dieser Welt. Es fehlt an vielem, auch an Sanitätsmaterial. Rettungskräfte sind engagiert, oft fehlen aber Verbände, Wundauflagen und vieles mehr. In Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk International Children Help e. V. in Paraguay sammeln die Lamberti-Kirchengemeinde Aurich, der Ortsverband Aurich der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Ostfriesland-Wilhelmshaven auch weiterhin Sanitätsrucksäcke
und Verbandkästen. Schauen Sie in Ihr Auto oder in Ihre Hausapotheke!

Bringen Sie uns Verbandkästen vorbei, wir übernehmen den Transport nach Paraguay und unser Partner vor Ort die Verteilung an die Rettungskräfte.

Helfen auch Sie:
• geben Sie kontaktlos eine Sachspende* ab.
Abgabe beim Ortsverband Aurich: montags 10 bis 12 Uhr
Leegmoorweg 2 B in 26607 Aurich
oder nach Terminabsprache 0152 36987157

Abgabe in der Teenkiste der Lambertikirche:
mittwochs 15 bis 17 Uhr und samstags 10 bis 12 Uhr
Lambertshof 6, 26603 Aurich

mit einer Geldspende:
Ev.-luth. Kirchenamt in Aurich
IBAN: DE35 5206 0410 0000 0062 62
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: SP-8011-31-3402, 2. Wahl? 1. Hilfe

Für nur 10 € kann bereits ein neuer Verbandkasten
angeschafft werden. Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden. Weitere Informationen: www.aurich-lamberti.de

Eintausend Verbandkästen für Paraguay

Foto: Pastorin Cathrin Meenken übergab die Verbandkästen im Gottesdienst symbolisch an Dr. Dieter F. Kindermann. Hinten von links: Dr. Joachim Kleen von der Johanniter-Hilfsgemeinschaft sowie Ortsbeauftragter Andreas Töpfer und Dienststellenleiterin Helene Frieden von der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Bild: © Stefan Greiber / Johanniter


Aktion „Zweite Wahl? Erste Hilfe!“ der Lamberti Kirchengemeinde und des Johanniter Ortsverbands Aurich ein voller Erfolg

Schicksalhafte Momente, von denen kennt unser Sonderbeauftragter Uwe Dillenberg so einige – positiv wie negativ. Seit einigen Jahren lebt Dillenberg vor Ort in Paraguay und überwacht die Hilfsgüterverteilung vor Ort. Im März kam ein weiterer dieser Momente hinzu: Er wurde zufällig Zeuge eines Unfalls. „Ein Motorradfahrer war verunglückt und blutete stark“, berichtet er in einer Videoschalte. Rettungskräfte waren zwar schnell zur Stelle, hatten aber kein Verbandmaterial dabei. Dillenberg holte T-Shirts aus seinem Gepäck, riss sie in Streifen und die Retter versorgten damit das Unfallopfer. Kein Einzelfall, denn ein staatliches Rettungswesen oder gar eine gesetzliche Krankenversicherung gibt es in Paraguay nicht.

Zu Pastorin Cathrin Meenken aus Aurich bzw. den Johannitern und Dillenberg bestand eine alte Verbindung, als er hier in Deutschland als Fotograf und Berichterstatter tätig war. Als Pastorin Meenken von der Situation in Paraguay hörte, war klar, dass hier geholten werden musste. Verbandkästen, z.B. in Autos, haben in Deutschland ganz ähnlich wie Lebensmittel ein Haltbarkeitsdatum. Nach Ablauf dürfen sie nicht mehr verwendet werden, auch wenn der Inhalt noch völlig einwandfrei ist. Daraus entstand der Projektname „Zweite Wahl? Erste Hilfe!“. Ein passender Titel, denn vieles, das in Deutschland nur noch „zweite Wahl“ ist oder ausrangiert wird, kann in Ländern wie Paraguay Leben retten.

Am Sonntag, den 02. Mai 2021, war es dann so weit: In einem Gottesdienst wurde die Aktion abgeschlossen und das Ergebnis, das die Aktion der Lamberti-Kirchengemeinde und der Johanniter erzielt hatte, vorgestellt. Zu eintausend gesammelten Verbandkästen kamen ein automatischer externer Defibrillator (ARD) sowie ca. 900 Euro an Geldspenden hinzu, von denen ebenfalls medizinische Ausrüstung gekauft werden soll.

Bei der symbolischen Übergabe betonte unser Präsident, Dr. Dieter F. Kindermann, nochmals: „Was hier liegt, wird jede Menge Leben retten“. Wichtig ist uns, dass mit Sach- und Geldmitteln kein Schindluder getrieben wird. „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren“ – so lautet unser Grundsatz. Uwe Dillenberg und regelmäßige Delegationsreisen nach Paraguay stellen genau dies sicher. Die Besuche führen allen Beteiligten regelmäßig vor Augen, wie dringend dort Hilfe benötigt wird. Voraussichtlich im Juni wird ein Container mit den Hilfsgütern per Schiff nach Paraguay auf die Reise gehen. Wie üblich wird Uwe Dillenberg berichten.

An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten der Aktion, Pastorin Cathrin Meenken, der Lamberti-Kirchengemeinde, der Johannitern-Unfall-Hilfe Aurich, der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Ostfriesland-Wilhelmshaven und allen Autohäusern, Unternehmen und Privatleuten, die sich mit einer Spende beteiligt haben. Gemeinsam sind wir stark!

Sie wollen mehr erfahren? >> dann Jubiläumsmagazin „15 Jahre Kinderhilfswerk ICH e.V.“

 

TV-Star Robbie hilft Kinderhilfswerk ICH

Petra Marina Duss (Foto oben) hat ein Buch veröffentlicht

Die TV-Serie „Hallo Robbie“ ist vielen noch geläufig. Seinerzeit mit TV-Star Karsten Speck, war diese Serie ein Renner im ZDF, Robbie ist ein Superstar.

Mittlerweile lebt Robbie mit seinen menschlichen Eltern im spanischen Benidorm und arbeitet – sofern Corona dieses erlaubt – mit schwerstbehinderten Kindern im therapeutischen Bereich, natürlich angeleitet durch Petra und Roland Duss.

Als Dieter F. Kindermann Robbie in Spanien besuchte, war auch ein schwerstbehinderter junger Mann, Steven aus Frankfurt, gefördert durch den ICH e.V., dabei und Petra Duss erzählte von ihrem Gedanken, ein Buch mit dem Titel: „Robbie – eine Freundin fürs Leben“, zu schreiben. Und so wurde es dann auch. Das Buch mit einem Vorwort von Dieter F. Kindermann ist im NIBE Verlag (www.nibe-media.de) unter ISBN: 978-3-96607-80-5 erschienen und über den Buchhandel zu beziehen. Von jedem Buch, das erworben wird, erhält der ICH eine Spende in Höhe € 0,50.

Steven, der insgesamt 68x operiert werden musste, erinnert sich gern an die Therapiestunden mit Robbie und wünscht sich, wieder nach Spanien reisen zu dürfen. Selbstverständlich will das Kinderhilfswerk Steven diesen Wunsch erfüllen. Jeder, der also dieses Buch erwirbt, hilft mit, Stevens Wunsch zu erfüllen. Wohnen wird Steven mit seiner Mutter – Steven benötigt nahe Begleitung – in der ebenfalls vom ICH geförderten Pequeño Rancho, die von Angelika und Mario Riegmann-Matthies geführt wird.

 

 

 

Marina Ernst unterstützt seit Jahren mit Rat und Tat

Bild: Dr. Dieter F. Kindermann mit Marina Ernst + Oliver Fischer


Kinder in Not – das darf nicht sein!

Marina Ernst ist selbst Mutter einer kleinen Tochter. Die kleine Alissia wächst wohlbehütet auf. Marina Ernst und ihr Partner, Dr. Oliver Fischer, wissen um die Not der Kinder und das Engagement für das Kinderhilfswerk Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. ist vielfältig. Unermüdlich hat sich Marina Ernst in den letzten Jahren eingesetzt für notwendige Hilfsgüterleistungen in der Ost-Ukraine. Mehrfach war sie in Braunschweig wohnend, in ihrer Heimatregion unterwegs, um Hilfsgüter einzuwerben und anschließend mit vollgepacktem Fahrzeug in der ICH-Zentrale in Stadthagen einzuliefern.

Nicht nur in der Ukraine gibt es Sorgen, solche bestehen bekanntermaßen weltweit, somit auch in Deutschland. Einer der aktuellen Schwerpunkte des ICH liegt zurzeit im Bereich Großraum Hannover, Peine, Hildesheim und auch im Heidekreis. Viele Flüchtlingskinder werden mit Hilfsgütern, die über den ICH e.V. gesammelt werden bedacht. Marina Ernst und Oliver Fischer haben sich auch diese aktuellen Aktionen verschrieben und konnten am 13. April eine große Wagenladung Kinderkleidung und vor allen Dingen auch unbenutzte Kuscheltiere in Stadthagen abgeben.

ICH-Präsident Dr. Dieter F. Kindermann bedankte sich im Namen der Schützlinge und freut sich bereits heute zusammen mit den beiden Überbringern über die sicher glücklichen Kinder.

Wertvolles therapeutisches Gerät für Kinder mit Beeinträchtigungen

von Stadthagen nach Denia / Spanien transportiert

Im Stadthäger Kinderhilfswerk werden tagtäglich Hilfsgüter für den Weitertransport zwischengelagert und auch für weite internationale Wege vorbereitet, verpackt.

Gespendet wurde von Frau Marina Schumacher eine Rollstuhlschaukel im Wert von 6.000,- €. Es handelt sich um ein absolut neues, nie vorher benutztes Gerät.

„Als ich mich im Januar 2020 bei der Firma „Kinder“ beim Gewinnspiel angemeldet habe, bezüglich unseres Wunsches einer Rollstuhlschaukel, habe ich auf keinen Fall damit gerechnet, dass wir gewinnen. Kurz vor Weihnachten bekam ich eine Mail mit dem Betreff: „Sie haben gewonnen“. Sowas bekommt man gern öfters mal als Spam zugeschickt. Aber diese Mail kam wirklich von der Firma „Kinder“, die uns mitteilte, dass wir die Schaukel gewonnen haben. Ich habe mehrmals nachgelesen und dann sofort Angelika in Spanien kontaktiert, um sie zu überraschen. Wegen der Corona Pandemie wurde die Schaukel im Februar geliefert. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk und Dieter Kindermann, bestand die Möglichkeit, dass die Spedition die Schaukel direkt nach Stadthagen liefern konnte. Sehr dankbar sind wir, dass der Transport nach Spanien erfolgen konnte. Wir freuen uns sehr über die vielen Jahre der sehr guten Zusammenarbeit untereinander in einer Welt, in der es immer schwieriger wird.

Herzlichen Dank und eine dicke Umarmung sendet Marina Schumacher, 1. Vorsitzende vom Verein Schattenkinder e. V.“

Auf der Pequeño Rancho, die von den Eheleuten Angelika und Mario Riegmann-Matthies geführt wird, werden beeinträchtigte Kinder betreut. Beeinträchtigungen können sowohl körperlicher als auch seelischer Natur sein, also auch missbrauchte und / oder traumatisierte Kinder sein.

Vor vielen Jahren haben sich die Kinderhilfsvereine Schattenkinder e.V. (www.schattenkinder.info) und ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. gefunden und seitdem besteht eine enge Zusammenarbeit.

Hilfsgüter jeglicher Art zu bekommen ist das Eine, diese gegebenenfalls weltweit zu transportieren bzw. zu exportieren, ist das Andere. Oft eine schwer lösbare Aufgabe. Dankbar ist der ICH e. V., allen voran der Präsident Dieter F. Kindermann, über die hilfreiche Zusammenarbeit mit LOGISTREAM (www.logistream.eu) und dem Geschäftsführer, Marcus Mielke. Bereits viele Transporte in Krisengebiete wurden über Marcus Mielke und seinem Unternehmen auf Spendenbasis durchgeführt, dazu zählen nicht nur Länder wie Rumänien, Ukraine, Bulgarien, sondern auch Spanien.

Am Freitag, 05. März, konnten Angelika und Mario Riegmann-Matthies die dringend benötigte Rollstuhlschaukel in Empfang nehmen und ab sofort können schwerstbehinderte Kinder auch in diesem Segment behandelt werden.

Arbeiter-Samariter-Bund erhält Desinfektionsmittel für Impfzentrum Bückeburg

Foto oben: Kristin Richter und Dr. Dieter F. Kindermann


Mit uns im Reinen bleiben – Sicherheit wird großgeschrieben

Dass der ICH e. V. und der ASB eine enge Kooperation besitzen, wird genauso großgeschrieben, wie die gemeinsame Sicherheit für Patienten.

Der ASB hat in Bückeburg das Impfzentrum eröffnet und für alle Besucher gibt es neben der ersehnten Impfung gegen COVID-19 auch noch ein kleines Präsent in Form je 125 ml dulgon Handdesinfektionsmittel.

Im Auftrag Ihres Chefs, Jens Meier, hat Kristin Richter zunächst 500 Fläschchen mitbekommen und von ICH Präsident, Dieter F. Kindermann, die Zusage erhalten: Wir liefern mehr!

Mit uns im Reinen bleiben, bekommt somit auch noch eine weiterreichende Bedeutung, denn wir alle wissen: Desinfektion, Hände waschen, Abstand halten, das alles sind zurzeit nicht mehr wegzudenkende Formeln des täglichen Lebens.