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Afrika

Simoonga Thandizani Trust School: Wasser und Bildung für 450 Kinder

Sauberes Trinkwasser, eine warme Mahlzeit und die Chance auf Bildung: Für viele Kinder der Simoonga Thandizani Trust School in Sambia sind diese Dinge alles andere als selbstverständlich. Umso mehr freut es uns als Kinderhilfswerk ICH e.V., gemeinsam mit engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern konkrete Hilfe leisten zu können und die Schule auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft zu begleiten.

Eine Schule, die ohne Hilfe nicht existieren könnte

Etwa 15 Kilometer westlich von Livingstone liegt das Dorf Simoonga. Dort entstand 2015 aus einer kleinen Initiative eine Schule, die heute rund 450 Kindern Zugang zu Bildung ermöglicht. Was einst mit einem Lehrer und 40 Schülerinnen und Schülern begann, ist inzwischen zu einer wichtigen Bildungsstätte für die Region geworden. Rund 15 Lehrkräfte unterrichten heute in zehn Klassenräumen. Es war die Simoonga Thandizani Trust School.

Der Name der Schule ist dabei Programm: „Thandizani“ bedeutet in der Sprache Chitonga „Hilfe“ oder „Unterstützung“. Genau darauf ist die Schule bis heute angewiesen. Es wird kein Schulgeld erhoben, kein Kind wird abgewiesen und staatliche Fördermittel gibt es nicht. Schulleiter Edwin Ng’uni und sein Team finanzieren den Betrieb ausschließlich über Spenden.

Neben dem Unterricht gehören auch ein Frühstück und ein warmes Mittagessen zum täglichen Angebot der Schule. Für viele Kinder ist die Mahlzeit in der Schule die wichtigste des Tages. Gleichzeitig arbeiten zahlreiche Lehrkräfte unter schwierigen Bedingungen und oft ohne verlässliche Vergütung.

Wasser verändert alles

Eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre war die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Nachdem eine erste Bohrung im Jahr 2024 noch nicht die erhoffte Wasserqualität liefern konnte, brachte eine zweite Bohrung schließlich den entscheidenden Erfolg.

Dank der Unterstützung durch das Kinderhilfswerk ICH e.V. konnten 2.000 Euro für das Wasserprojekt bereitgestellt werden. Die Mittel entstanden aus einer Zusammenarbeit unseres Botschafters Patrik Wenke beim Event „GlücksdinnerPlus“ mit der Pianistin Any Krusche.

Mit den Spendengeldern wurden die Brunnenanlage, eine Wasserpumpe, Solarmodule zur Energieversorgung sowie eine Schutzhütte für die Pumpentechnik finanziert.

Wie viel dieses Projekt für die Kinder bedeutet, beschreibt Schulleiter Edwin Ng’uni der Simoonga Thandizani Trust School in einer Nachricht an uns: „Es ist eine große Freude, unsere Kinder feiern zu sehen, weil sie endlich sicheren Zugang zu Wasser haben.“

Dieser Satz zeigt, worum es bei unserer Arbeit geht. Hinter jedem Projekt stehen Menschen, deren Alltag sich durch Hilfe ganz konkret verbessert. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet sauberes Wasser mehr Gesundheit, mehr Sicherheit und bessere Voraussetzungen zum Lernen.

Wenn Musik Hilfe möglich macht

Eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Schule spielt die Pianistin Any Krusche aus dem Allgäu. Seit Jahren verbindet sie ihre musikalische Arbeit mit sozialen Projekten und engagiert sich für die Kinder in Simoonga.

Mit ihrem Format Soul Diving Piano® schafft sie besondere Konzerterlebnisse. Freie Klavierimprovisationen treffen dabei auf Elemente der Achtsamkeit und Nervensystem-Regulation. Die Musik soll nicht nur gehört, sondern bewusst erlebt werden.

Für Any Krusche steht dabei ein zentraler Gedanke im Vordergrund: Kunst kann Menschen berühren und gleichzeitig konkrete Hilfe ermöglichen.

Deshalb verbindet sie ihre Auftritte immer wieder mit Spendenaktionen für soziale Projekte. Gemeinsam mit Patrik Wenke beim „GlücksdinnerPlus“, mit Julia Hallmann bei „in:resonance“ sowie bei weiteren Veranstaltungen konnten bereits zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden.

„in:resonance“ wird zu Hilfe für 450 Kinder

Ein besonderer Höhepunkt war das Konzertformat „in:resonance“, das am 9. August 2026 in Buchloe stattfand. Gemeinsam mit Julia Hallmann improvisierte Any Krusche frei am Klavier. Das Konzert wurde sowohl vor Ort als auch online übertragen.

Die Resonanz war beeindruckend. Durch Spenden der Gäste vor Ort und der Zuschauer im Livestream kamen insgesamt 2.500 Euro zusammen.

Dieses Geld fließt direkt in die Bereiche, die für den Schulbetrieb der Simoonga Thandizani Trust School unverzichtbar sind: Gehälter für Lehrkräfte, Schulmaterialien und die tägliche Verpflegung der Kinder.

Für Any Krusche ist genau das der Kern ihres Engagements: „Für alle Spenden bin ich unendlich dankbar – dass wir mit Patrik Wenke und Julia Hallmann wirklich etwas bewegen konnten. Die Schule ist komplett auf Sponsoren angewiesen. Und genau deshalb macht es für mich Sinn, Musik und Hilfe zusammenzubringen: Ein Abend voller Klang wird zu sauberem Wasser, einer warmen Mahlzeit oder einem Gehalt für eine Lehrkraft.“

Die Kraft eines besonderen Augenblicks

Während des Konzerts in Buchloe erlebte Any Krusche einen Moment, der sie nachhaltig berührte.

Unter den Zuhörenden befand sich eine Person im Rollstuhl, bei der unklar war, wie stark sie ihre Umgebung wahrnimmt und wie viel Kontakt möglich ist. Zu Beginn des Konzerts wirkte ihr Körper angespannt und spastisch. Im Verlauf der Musik veränderte sich ihre Haltung sichtbar. Die Anspannung löste sich, ihr Gesicht wurde friedvoll.

Als Any Krusche schließlich zu ihr ging und sie ansprach, drehte die Zuhörerin ihren Kopf zu ihr und blickte sie direkt an.

Für die Musikerin war dieser Augenblick von besonderer Bedeutung: „Ich weiß nicht, wie ich das in Worte fassen soll, aber es war ein großes Geschenk für mich – und ich bin zutiefst dankbar dafür.“ Und sie ergänzt: „Das sind die Momente, für die ich spiele.“

Gemeinsam Zukunft schenken

Als Kinderhilfswerk ICH e.V. danken wir allen Menschen, die dieses Projekt unterstützen. Unser besonderer Dank gilt Any Krusche, Patrik Wenke, Julia Hallmann sowie allen Spenderinnen und Spendern, die ihren Beitrag geleistet haben.

Jede Unterstützung hilft dabei, die Zukunft von 450 Kindern nachhaltig zu verbessern.

Oder, wie Any Krusche es ausdrückt: „Die Simoonga Thandizani Trust School ist komplett auf Sponsoren angewiesen. Und genau deshalb macht es für mich Sinn, Musik und Hilfe zusammenzubringen.“

Manchmal beginnt Veränderung mit einer Melodie. Und manchmal wird aus einem Konzert Hoffnung für hunderte Kinder.

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Afrika Ghana

Schulmöbelspende Ghana: Grundschule Bremen spendet komplette Schuleinrichtung für Einsatz in Ghana

Schulmöbelspende Ghana nimmt konkrete Formen an: Die Grundschule an der Nordstraße in Bremen stellt eine umfangreiche Schuleinrichtung für den Einsatz an Schulen in Ghana zur Verfügung. Rund 200 Tische und Stühle, dazu Schränke, Regale und Lehrerpulte, sollen dorthin gelangen, wo Lernbedingungen verbessert und Kindern sichere, funktionale Klassenräume ermöglicht werden. Die geplante Abholung der Ausstattung ist für den Zeitraum vom 2. bis 18. Juli 2026 vorgesehen.

Koordiniert wird die Aktion vom Kinderhilfswerk ICH – Inter NATIONAL CHILDREN Help e.V. (ICHeV) gemeinsam mit König Céphas Kosi Bansah, Christian Heppe und Sven Frank. Ziel ist es, die Möbelspende schnell, zielgerichtet und bedarfsgerecht an Schulen in Ghana einzusetzen, die dringend Unterstützung benötigen.

Der ICH e.V. mit Sitz in Stadthagen arbeitet seit Jahren mit schlanken Strukturen, ehrenamtlichem Engagement und transparenter Projektkontrolle. Gerade in Ghana konnten in der Vergangenheit bereits wirkungsvolle Hilfsmaßnahmen im Bereich Bildung und Wasserversorgung umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Projekte an Schulen sowie konkrete Investitionen in die Infrastruktur, die Kindern und Lehrkräften vor Ort direkt zugutekommen.

Erst im vergangenen Jahr konnte durch Unterstützung des ICH e.V. ein neues Toilettenhaus für Mädchen und Jungen an einer Schule ermöglicht werden. Inzwischen zeigte sich weiterer dringender Handlungsbedarf: Das Dach des Schulgebäudes muss instand gesetzt werden. Dafür stellt der ICH e.V. 10.000 Euro zur Verfügung. Die aktuelle Möbelspende aus Bremen ist damit ein weiterer wichtiger Baustein, um die Lernbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Schulmöbelspende Ghana: So wird der Einsatz vor Ort vorbereitet

Bereits im April 2026 nahm Christian Heppe, Botschafter des ICH e.V., die Möbelspende in Bremen in Augenschein. Ziel dieses Termins war es, den tatsächlichen Containerbedarf zu ermitteln, die Logistik zu bewerten und zu prüfen, ob Teile des vorhandenen Umzugsbudgets sinnvoll für den späteren Transport genutzt werden können.

Anschließend reiste Heppe gemeinsam mit König Céphas Bansah und Königin Gabriele Bansah vom 1. bis 18. Mai 2026 nach Ghana. Vor Ort wurden Standorte besichtigt, Bedarfe abgeglichen und mögliche Einsatzorte für die Ausstattung geprüft. Zugleich diente die Reise dazu, sämtliche Ghana-Projekte des ICH e.V. zu kontrollieren und zu überwachen – ganz im Sinne des Vereinsmottos: „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“

Ein zentraler Aspekt der Reise war die Entscheidung, welche Schulen die Möbelspende erhalten sollen. Denn nicht jede Einrichtung hat dieselben räumlichen Voraussetzungen oder denselben akuten Bedarf. Deshalb erfolgt die Auswahl bewusst erst nach einer Vor-Ort-Begehung und einer sorgfältigen Eignungsprüfung.

Bildungsprojekte in Ghana: Sven Frank engagiert sich für einen sicheren Lernort

Auch Sven Frank engagiert sich gemeinsam mit König Bansah intensiv für Bildungsprojekte in der Volta Region. Dort entsteht eine Schule, die Kindern einen sicheren Lern- und Entwicklungsort bieten soll. In den Gesprächen zur Projektabstimmung wurde festgehalten, dass diese Schule – geplant unter dem Namen von Franks Sohn Leo – als möglicher Empfänger der Bremer Möbelspende in Frage kommt.

Ob die Ausstattung letztlich an dieses Projekt geht oder an eine andere Schule mit besonders hohem Bedarf, wird nach dem finalen Terminabgleich und der Eignungsprüfung entschieden. Wichtig ist allen Beteiligten, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie den größten Unterschied macht.

Ein starker Partner in der praktischen humanitären Hilfe ist zudem die Jawoll Gruppe aus Soltau, mit der der ICH e.V. bereits erfolgreich zusammenarbeitet. Gemeinsam konnten beispielsweise schon 21 Brunnen in Ghana gebohrt werden. Diese enge Zusammenarbeit zeigt, wie wirkungsvoll verlässliche Partnerschaften sein können, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Mehr über die bisherige Arbeit des Vereins in Ghana finden Sie in unserem Beitrag über die ICH e.V. Delegationsreise – Eine Woche Ghana.
Weitere Informationen zu König Céphas Bansah und seinem Engagement finden Sie auf der offiziellen Website von König Bansah.

Hilfe, die ankommt – geplant, geprüft und transparent umgesetzt

Der Transport der Möbel wird nun so vorbereitet, dass die Ausstattung möglichst zeitnah nach der Sommer-Abholung an Schulen mit hohem Bedarf übergeben werden kann. Die finalen Zielstandorte legen die Partner auf Grundlage der Vor-Ort-Prüfungen und logistischen Möglichkeiten fest.

Für den ICH e.V. steht dabei nicht nur das reine Versenden von Hilfsgütern im Mittelpunkt, sondern deren wirksamer, kontrollierter und sinnvoller Einsatz. Genau darin liegt die Stärke des Vereins: Projekte werden nicht nur angestoßen, sondern begleitet, überprüft und dokumentiert.

Die großzügige Unterstützung durch die Grundschule an der Nordstraße in Bremen ist daher weit mehr als eine reine Sachspende. Sie ist ein konkretes Zeichen gelebter Solidarität und ein starkes Beispiel dafür, wie Bildung über Ländergrenzen hinweg gefördert werden kann.

Der ICH e.V. dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Partnern, die diese Hilfe möglich machen. Ohne dieses gemeinsame Engagement wären viele Projekte nicht realisierbar. Christian Heppe wird ausführlich über die weiteren Entwicklungen, die Prüfungen vor Ort und die nächsten Schritte berichten.

Denn Hilfe wirkt dann besonders nachhaltig, wenn sie ankommt – und wenn sie kontrolliert wird.

Bauarbeiten leo Frank
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Afrika Ghana Unterstützer

„Water is life“ – VEMA unterstützt Sanitärprojekt in Ghana

Ghana / Stadthagen – Sauberes Wasser und menschenwürdige Sanitäranlagen sind keine Selbstverständlichkeit – schon gar nicht in vielen Regionen Afrikas. Umso bedeutender ist das Engagement der VEMA eG, Deutschlands größter Genossenschaft für Versicherungsmakler. Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. wurde nun ein dringend benötigtes Projekt an einer Schule in Ghana realisiert.

VEMA spendet 8.000 Euro für Sanitäranlagen und Trinkwasserbrunnen

Im persönlichen Austausch mit Dr. Dieter F. Kindermann, Präsident des ICH e.V. und Geschäftsführer von Das Versicherungshaus GmbH, wurde VEMA-Vorstand Andreas Brunner auf die Situation aufmerksam: An einer Schule mit über 1.000 Kindern fehlten grundlegende sanitäre Einrichtungen sowie ein Brunnen für sauberes Trinkwasser. Die Umsetzung scheiterte an einer Finanzierungslücke von 8.000 Euro – die VEMA stellte den Betrag kurzfristig bereit.

Im September 2025 reiste Dr. Kindermann persönlich nach Ghana, um die Fertigstellung der neuen Anlagen zu begleiten. Die Freude vor Ort war groß – doch der Bedarf ist noch nicht gedeckt.

Weitere Hilfe dringend benötigt

Aufgrund extremer Temperaturen – oft über 40 °C – heizen sich die mit Wellblech gedeckten Klassenräume auf über 70 °C auf. Um die Lernbedingungen nachhaltig zu verbessern, sind gedämmte Dachplatten dringend erforderlich.

Die VEMA ruft deshalb gemeinsam mit dem ICH e.V. zu weiteren Spenden auf. Die Umsetzung vor Ort wird unter der Schirmherrschaft von König Céphas Bansah persönlich begleitet.

„Unsere Hilfe kommt an – weil wir sie kontrollieren“, versichert Dr. Kindermann.

Jetzt spenden und helfen

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies über folgende Spendenkonten tun:

Sparkasse Schaumburg
IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
BIC: NOLADE21SHG

Volksbank Hameln-Stadthagen
IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
BIC: GENODEF1HMP

Die VEMA steht inzwischen rund 4.900 mittelständischen Partnerbetrieb mit etwa 33.000 Personen als zentrale Anlaufstelle zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung. Die Maklergenossenschaft zählt inzwischen zum Kreis der führenden Maklerdienstleister. Getreu dem Firmenmotto „Genossenschaft macht stark!“ schafft man mit einem ganzheitlichen Ansatz Mehrwerte für die angeschlossenen Maklerkollegen von der technischen Abwicklung, durchdachten Deckungskonzepten, bis hin zur Unternehmensoptimierung und Weiterbildung. Interessenten können über die Seite komm-zur-vema.de Kontakt aufnehmen.

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Südafrika

Weitere Hilfe in Alma (Südafrika): Über 400 Schüler ausgestattet

Ein Bericht von Simon & Tonja Brunke. Auch 2024 gab es für uns wieder besondere Momente, die uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit zutiefst berührten. Auf unserer Reise nach Alma, einem kleinen Ort in Südafrika, konnten wir für die Kinder und ihre Familien vor Ort wieder etwas Gutes tun.

Kleiderspenden für die Menschen, die sie am meisten brauchen

Ein ganz besonderer Moment war die Übergabe von vier großen Koffern voller gesammelter Kinderkleidung. Dank der großzügigen Spenden aus unserem Freundeskreis konnten wir diese sorgfältig sortieren, verpacken und an die örtliche Polizeistation in Alma übergeben. Die Polizei spielt hier eine zentrale Rolle: Sie koordiniert Hilfsaktionen und stellt sicher, dass Spenden direkt an diejenigen gelangen, die sie am dringendsten benötigen. Die Dankbarkeit und Freude der Menschen vor Ort waren überwältigend.

Bildung fördern: Stifte und Trinkflaschen für die Schüler

Ein weiteres Highlight unserer Reise war der Besuch der Alma Laerskool, einer Schule mit 428 Schülerinnen und Schülern. Vielen Kindern fehlt es hier an den grundlegendsten Materialien, um am Unterricht teilzunehmen – selbst an einem einfachen Stift. Um dies zu ändern, haben wir 900 Stifte und 450 Trinkflaschen gespendet.

Die Trinkflaschen spielen eine besondere Rolle: Die Schule verfügt über einen Brunnen mit frischem Trinkwasser, was für viele Familien in der Region keine Selbstverständlichkeit ist. Dank der Flaschen können die Kinder nicht nur während des Schultags ausreichend trinken, sondern auch Wasser mit nach Hause nehmen.

Herausforderungen und Zukunftspläne

Im Gespräch mit den Lehrkräften vor Ort – insbesondere mit Christie, unserer Ansprechpartnerin an der Schule – wurden weitere Herausforderungen deutlich. Eine unzuverlässige Stromversorgung macht den Alltag für die Kinder und Lehrerinnen und Lehrer noch schwieriger. Regelmäßige Stromausfälle führen dazu, dass auch die Trinkwasserpumpe zeitweise ausfällt, was die Versorgung der Kinder gefährdet.

Um dieses Problem zu lösen, möchten wir die Alma Laerskool mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher ausstatten. 10.000 € haben wir bereits gesammelt – es fehlen noch rund 3.000 €, um dieses wichtige Projekt umzusetzen. Wir würden uns freuen, wenn uns die ICH-Mitglieder bei diesem Vorhaben unterstützen.

Herzliche Grüße

Simon & Tonja Brunke

Helfen Sie uns, die letzten 3.000 € für die PV-Anlage zu sammeln!

Jede Spende bringt uns einen Schritt näher, die Schule in Alma zu einem sicheren und verlässlichen Ort für die Kinder zu machen.

Spendenkonto:
Kinderhilfswerk ICH e.V.
IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
Verwendungszweck: Projekt Alma

Im Namen der Kinder in Alma, der Lehrerinnen und Lehrer sowie unseres Teams bedanken wir uns herzlich für Ihre Unterstützung! Gemeinsam können wir Hoffnung schenken und die Zukunft gestalten.

Übrigens: Wer sich für den Schutz bedrohter Arten in Südafrika interessiert: Auch hier engagiert sich Simon Brunke mit einem Projekt. Mehr dazu hier: https://www.ames-foundation.com/ueber-uns

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Ghana Unterstützer

St. Walburga Grundschule Neuenheerse spendet 1.500 € für Brunnenbau in Ghana und stiftet zudem 280 Schulmöbel

Am 15. Juni 2024 feierte die private Grundschule St. Walburga in Neuenheerse ihr 5-jähriges Jubiläum – ein Tag, der nicht nur das Engagement der Schulgemeinschaft feierte, sondern auch die internationale Zusammenarbeit und Solidarität in den Fokus rückte. Unter strahlendem Sonnenschein versammelten sich etwa 800 Gäste, um gemeinsam ein buntes Programm, leckere Speisen und erfrischende Getränke zu genießen. Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch von König Céphas Bansah, dem König des Ewe-Volkes aus Ghana/Togo, und seiner Frau Gabriele.

Ein Fest für Bildung und Kultur

Der Tag begann mit einem herzlichen Empfang des Königspaars, begleitet von einem begeisterten Beifall der Anwesenden. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 3 hatten afrikanische Trommel- und Gesangstänze einstudiert, die großen Anklang fanden und die Gäste mit auf eine Reise nach Afrika nahmen. Mit diesen Darbietungen machten die Kinder die Herausforderungen der Bildungsprojekte in Ghana auf eindrucksvolle Weise greifbar.

König Céphas Bansah und seine Frau bedankten sich herzlich für das herzliche Willkommen und die kulturellen Aufführungen. Besonders hoben sie die großzügige Spende von 1.500 Euro für den Brunnenbau eines dringend benötigten Trinkwasserbrunnens an einem neuen Schulstandort in ihrem Königreich hervor. Diese Spende wurde durch das Engagement der Schulgemeinschaft von St. Walburga gesammelt.

Eine Würdigung der Zusammenarbeit

Ein besonderer Moment des Tages war die Übergabe der Erinnerungsurkunde durch König Bansah an den Trägervorstand von St. Walburga, als Zeichen der Anerkennung für die kontinuierliche Unterstützung und Zusammenarbeit. Die Schule, das Gymnasium St. Xaver, und die Stadt Bad Driburg hatten gemeinsam 100 Schultische und 180 passende Stühle gespendet, die nun in Ghana Kindern zugutekommen werden.

Dr. Dieter Kindermann, Präsident des Kinderhilfswerks Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. (ICH e.V.), und Baron Joachim von Reden, Vizepräsident des ICH e.V., nahmen ebenfalls an den Feierlichkeiten teil und lobten das Engagement der Schulgemeinschaft von St. Walburga. Sie betonten die Bedeutung der langjährigen Zusammenarbeit in der Sozial- und Bildungsarbeit, die das Wohl der Kinder in Ghana und anderen Ländern im Blick hat. Bereits in der Vergangenheit hat der ICH e.V. mit Brunnenbauten, Schulbauten und Krankenhausausstattungen in mehreren Regionen Ghanas geholfen.

Ein Fest der Gemeinschaft und des Engagements

Das Jubiläumsfest bot nicht nur einen Einblick in das schulische Unterrichtskonzept und das familienfreundliche Betreuungsangebot, sondern zeigte auch, wie viel durch gemeinsames Engagement erreicht werden kann. Der Förderverein unter der Leitung von Bernfried Jacoby und das engagierte Lehrerkollegium, geführt von Alexandra Tansoy, haben maßgeblich zum Gelingen dieses Festes beigetragen.

Karl-Heinz Schwarze, der 1. Vorsitzende des Trägervereins, organisierte zudem bereits Hilfsgüter, die zukünftig in Ghana und der Ukraine Kindern zur Verfügung gestellt werden sollen, um ihnen das Recht auf Bildung zu ermöglichen – selbst in den entlegensten Regionen.

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Brunnenbau nur der Anfang: Ausblick auf zukünftige Projekte

Der Tag endete mit einem positiven Ausblick auf die zukünftigen Projekte, die durch die enge Zusammenarbeit des ICH e.V. und der privaten Grundschule St. Walburga weiter gestärkt werden sollen. Die Zusammenarbeit mit König Bansah und seiner Frau zeigt, wie wichtig internationale Partnerschaften sind, um nachhaltige Hilfe zu leisten und Bildungschancen zu verbessern. Nicht umsonst lautet das Motto des Kinderhilfswerks: „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“

Laufende Informationen zu aktuellen Projekten erfährt man im Newsletter.

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Update: Brunnenbau begonnen

Mittlerweile haben wir von König Bansah Bild- und Videomaterial vom Brunnenbau erhalten. Auf dem nachfolgenden Bild sieht man einige Kinder und Schüler des lokalen Dorfs vor dem Bohrfahrzeug. Mit den Bohrungen wurde bereits begonnen. Wir freuen uns auf weitere Bilder nach der Fertigstellung.

Ghana, Brunnebau, Bohrarbeiten

Lust auf mehr?
Auf https://www.ichev.de/spenden findet man alle Möglichkeiten, Projekte des ICH e.V. zu unterstützen – dazu zählt auch dieses Brunnenbau-Projekt. Einfach eine Spende leisten und im Verwendungszweck vermerken, für welches Projekt das Geld eingesetzt werden soll. Zweckgebundene Spenden können nicht anderweitig eingesetzt werden.

Informiert bleiben?
Auf https://www.instagram.com/ichev.kinderhilfswerk/ gibt es laufend Neuigkeiten zu Projekten, Aktionen und Maßnahmen unserer Unterstützer.

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Südafrika

Südafrika: Geschenkeübergabe in der Kinderklinik

Ein Bericht von Simon & Tonja Brunke.

Auf unserer letzten Reise nach Südafrika erlebten wir eine Begegnung, die den Geist der Nächstenliebe und Spontanität eindrucksvoll unter Beweis stellte. In einer großen Shoppingmall trafen wir zufällig auf die freundliche und hilfsbereite Tshilio, die sich als Krankenschwester in einem örtlichen Kinderkrankenhaus herausstellte. Diese zufällige Begegnung sollte sich als Segen für viele bedürftige Kinder erweisen. Wir waren in der Mall, um Spielzeug und Schulbedarf für einen geplanten Besuch in der Schule in Alma zu besorgen. Als wir Tshilio nach dem Weg zu einem Spielwarengeschäft fragten und ihr von unserem Vorhaben erzählten, war sie sofort begeistert. Ohne zu zögern, schloss sie sich uns für die nächsten drei Stunden an und unterstützte uns bei dem Einkaufsmarathon.

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Doch Tshilios Engagement ging weit über die bloße Hilfe beim Einkaufen hinaus. Sie erzählte von ihrer Arbeit im Kinderkrankenhaus und uns wurde schnell klar, dass wir hier eine wunderbare Gelegenheit hatten, noch mehr Gutes zu tun. Spontan entschieden wir, zusätzliche Geschenke und kleine Überraschungen zu kaufen, die Tshilio anschließend in unserem Namen und des Kinderhilfswerks ICH e.V. an die Kinder in ihrer Klinik überreichte. Die Freude und das Glück der Kinder waren überwältigend. Obwohl es Tshilio nicht möglich war, die gesamte Übergabe umfassend mit der Kamera zu dokumentieren, gelang es ihr dennoch, einige herzerwärmende Schnappschüsse festzuhalten. Diese Bilder zeugen von strahlenden Kinderaugen und Momenten purer Freude.

Diese unerwartete Begegnung unterstreicht, wie wertvoll und kraftvoll spontane Hilfsbereitschaft sein kann. Sie erinnert uns daran, dass wir alle die Fähigkeit haben, positive Veränderungen herbeizuführen, sei es durch geplante oder zufällige Taten der Freundlichkeit. Tshilio hat gezeigt, dass kleine Gesten der Güte eine große Wirkung haben können. Ihre Hingabe und der Einsatz für die Kinder in ihrer Klinik in Südafrika sind ein inspirierendes Beispiel für uns alle.

Herzlichst

Simon Brunke (ICH e.V. Botschafter für Südafrika) & Tonja Brunke

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Afrika Südafrika

Bildung und Zukunftschancen in Alma, Südafrika – Ein Gemeinschaftsprojekt mit Herz

Im fernen Alma, etwa drei Stunden nördlich von Johannesburg, hat das Kinderhilfswerk ICH e.V. gemeinsam mit engagierten Partnern vor Ort einen bedeutenden Schritt für Bildung und Zukunftschancen getan. Das Gemeinschaftsprojekt, verantwortet von ICH-Südafrika-Botschafter Simon Brunke und seiner Partnerin Tonja Friedrich, entfaltet sich als lebendiger Beweis für die Vision des Kinderhilfswerks: konkrete Hilfe, die langfristige positive Veränderungen bewirkt.

Der Startschuss für das Projekt fiel Anfang Januar 2024 mit einem Besuch in der ortsansässigen Schule. Zusammen mit Petra Roth, einer Freundin vor Ort, haben Simon und Tonja eine langfristige Begleitung der Gemeinschaft aufgebaut. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Bildung und die Schaffung von Zukunftschancen für die Kinder in Alma.

Simon Brunke und Tonja Friedrichs

Alma: Ein langfristiges Projekt soll entstehen

Teil des Engagements war die Verteilung von Schulausrüstung wie Schuhen, Rucksäcken, Hemden, Blöcken und Stiften. Darüber hinaus brachten sie mit Bällen und Spielzeug nicht nur materielle Güter, sondern vor allem auch strahlende Gesichter und freudige Momente. Ein gemeinsames Essen für die Kinder rundete den Tag ab, stärkte die positive Atmosphäre und ließ ihn in Gemeinschaft ausklingen.

Das langfristige Ziel des Projekts ist klar definiert: einen erleichterten Zugang zu Bildung für die Kinder in Alma zu ermöglichen. In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung vor Ort erfolgt gezielte Unterstützung, dort wo sie am dringendsten benötigt wird. Parallel dazu plant das Team gemeinsam mit Petra Roth, den Kindern den Zugang zu einem Tierschutzreservat zu ermöglichen. Diese Initiative hat das Ziel, den Kindern vor Ort die Bedeutung des Tierschutzes näherzubringen und Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen – beispielsweise Berufschancen im Reservat. Petra wird diese Gruppen organisieren und begleiten, während das Team aus Deutschland die Aktion mit Rat und Tat unterstützt.

Wichtig ist den Projektverantwortlichen die Nachhaltigkeit ihrer Bemühungen. Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaft vor Ort und dem Team des Kinderhilfswerks soll nicht nur kurzfristige Hilfe bieten, sondern auch langfristig positive Veränderungen bewirken. Das Kinderhilfswerk ICH e.V. setzt sich fest entschlossen dafür ein, Bildung und Zukunftschancen in Alma zu fördern und die Kinder auf ihrem Weg nachhaltig zu unterstützen.

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Ghana

Louisa (10J) aus Hohoe in Ghana erlitt schwere Verbrennungen

Die kleine Louisa, die in einer von Nonnen geleiteten christlichen Schule unterrichtet wird, erlitt schwere Verbrennungen. Wie es in Ghana – in der Volta Region – üblich ist, bittet ein Stammesältester seinen König um finanzielle Hilfe für Opfer.

 

Insgesamt wurden 1.300,00 € benötigt. König Bansah konnte 300,00 € über seine Beziehungen beschaffen und bat den ICH e.V. um die Differenz. Fotos sagen mehr als tausend Worte. Die Entscheidung, finanzielle Hilfe zu leisten, wurde binnen Minuten durch Dieter F. Kindermann, Präsident ICH e.V., der sich zum Zeitpunkt des Aufrufs in Köln befand, bestätigt. Die Schmerzen können wir der kleinen Loiusa nicht nehmen, wohl aber finanzielle Hilfe zur medizinischen Versorgung und damit Linderung der schmerzen gewähren. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie ihre Traumatisierung überwindet. Die Brandwunden werden sie ihr Leben lang begleiten.

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Afrika Ghana

Herz-OP rettet Mädchen (3J)

Herz-OP erfolgreich verlaufen | 02.22.2022
Unser Botschafter für Ghana, Gerhard Lauth, bekam eine Anfrage direkt aus Ghana von Prof. Ephraim Nsoh Avea. Die Frage lautete, ob der ICH e.V. bereit und in der Lage sei, eine dringend notwendige Herz-OP zu finanzieren. Wir haben spontan entschieden und das Geld direkt an die Klinik überwiesen. Wir sind nun mit dem kleinen Mädchen, ihrer Familie, Prof. Nsoh Avea und natürlich unserem Botschafter Gerhard Lauth glücklich, dass alles gut gelaufen ist. Möge sie ein gesundes Leben führen können. Vielleicht gelingt es bei unserem nächsten Besuch in Ghana, sie persönlich kennenzulernen. Botschafter Gerhard Lauth hat dies ebenfalls geplant.

Sie wollen spenden? Hier klicken!

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Afrika Rwanda

Rwanda: Gesund im Mund

Es ist nicht das erste Mal, dass wir vom ICH e. V. für Rwanda / Ruanda spenden. Die herrschende Not in Ruanda ist uns bekannt. Und so sind wir dem Aufruf von Natali Randjbar und ihren Mitstudenten gefolgt und haben Euro 500,- für ihr Projekt gespendet. Immerhin 10 % vom gesamt gewünschten Spendenziel. Auch bei diesem Projekt wissen wir, dass Hilfe direkt, ohne Abzüge, ankommt. 5.000 € sind in Ruanda ein sehr großer Betrag. Nun erhielten wir eine Dankeskarte, über die wir uns sehr gefreut haben!

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Afrika Ghana

Bückeburger Brandschützer helfen mit ausgesonderter Schutzkleidung in Ghana

Foto: Präsident Herr Dr. Kindermann (Links), und König Bansah bedankten sich bei Bückburgs Stadtbrandmeister Marko Bruckmann, Marcus Staubermann und Moritz Gumin für die überbrachte Spende. (c): Lutz Bierwirth

 

König Bansah bedankt sich persönlich bei den Ehrenamtlichen

Seit rund zwei Jahren wird in der Stadt Bückeburg die neue Schutzkleidung für die Ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen umgestellt und ein neues Modell für die ausgedienten bisherige Schutzkleidung eingeführt. Dieses war nötig da die bisherige Schutzkleidung nicht mehr den Anforderungen in Deutschland entsprachen.

Bereits im letzten Jahr konnte durch die Stadt Bückeburg rund 100 Schutzhelme, 50 Schutzjacken und 50 Schutzhosen an den Präsidenten des „ICH – Kinderhilfswerk e.V., Herrn Dr. Kindermann überreicht werden.
Diese Spende wurde bereits nach Paraguay und Bulgarien überbracht werden.

Durch die zweite Lieferung der modernen Schutzkleidung für die Bückeburger Brandschützer im vergangenem Jahr, konnte erneut eine große Anzahl an Schutzkleidung und Schutzhelmen an den Präsidenten des „ICH – Kinderhilfswerk e.V.“ überreicht werden. Diese Spende wird den Einwohnerinnen und Einwohner der Volta Region in Ghana zu gute kommen und soll dort ebenfalls zum Aufbau einer Feuerwehr beitragen.

In einer kleinen Feierstunde am 20. März beim „ICH – Kinderhilfswerk e.V.“ mit Sitz in Stadthagen, bedankte sich der angereiste König der Volta Region, König Bansah bei den Bückeburgern. Er berichtete über die örtlichen Situationen und sprach Ihnen den größten Dank des Volkes aus und überreichte als besonderes Andenken eine signiertes Literatur-Buch über Ihm und sein Volk in Ghana, sowie heimische Armbänder.

Bückeburgs Stadtbrandmeister Marko Bruckmann lobte das Projekt und erwähnte das es auch in diesem Jahr eine erneute Lieferung der modernen Schutzkleidung gebe und somit eine erneute Spende, welche in Absprache mit der Stadt Bückeburg erfolgt, in Frage kommen würde.

Herr Dr. Kindermann bedankte sich für die erbrachte Spende und lobte erneut die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg und dem „ICH – Kinderhilfswerk e.V.“.

Text: Moritz Gumin, Stadtpressewart Feuerwehr Bückeburg

 

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Afrika Allgemein Ghana

ICH e.V. Delegationsreise – Eine Woche Ghana

Foto oben: Dr. Dieter F. Kindermann (Präsident ICH e.V.) in Ghana
(Alle Fotos von Lutz Bierwirth / More Movie)

 

Krankenhaus – Hilfstransport für Ghana
Größte Spendenaktion aller Zeiten für die Region „Upper East“

Das Kinderhilfswerk „INTER-NATIONAL CHILDREN Help (ICH e.V.)“ aus Stadthagen (Niedersachsen) ist eine weltweit agierende, nichtstaatliche Hilfsorganisation (NGO) die sich mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Spenden um das Wohl von Kindern kümmert. Mit dem Gründer und Präsidenten Dr. Dieter Kindermann an der Spitze engagiert sich ICH seit Jahren auch im westafrikanischen Ghana mit diversen Maßnahmen und Hilfsgütern – u.a. Lieferungen von vollausgestatten Krankenwagen und Schulbussen, Finanzierungen von Schulen und einer Brücke für Personenverkehr und mehr.

Kinderhilfe, Kinderhilfswerk, Stadthagen, Dr. Dieter F. Kindermann, Ehrenamtliche Arbeit, Kinderarmut, Kinderhilfe, Spenden, Aktionen, ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V., www.ichev.de, Hilfe unter anderem in Deutschland, Rumänien, Ghana, Deutschland, Indien, Assam, Paraguay, Spanien; Grobbin, Römermann, Tegeler, Maik Beermann
Örtliche Mitarbeiter und Gäste und unsere Delegation, bestehend aus (v.L.) Bernd Höhle mit kleinem Kind, Joachim Scholtz, Prof. Ephraim Nsoh Avea, Dr. Dieter F. Kindermann, Lutz Bierwirth, Oberbürgermeister a.D. Gerhard Lauth, Matthew Laws, Dr. Rainer Hoffmann

Der ehemalige Mosbacher Oberbürgermeister Gerhard Lauth ist ebenfalls seit Jahren in Ghana in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv und im Rahmen eines Einsatzes auf Dr. Kindermann gestoßen. Er wurde Mitglied und ICH Botschafter für Ghana.
Zusammen mit Prof. Dr. Nsoh Avea, dem ehemaligen ghanaischen Regionalminister von Upper East und Upper West, gründete Lauth im Jahr 2014 die Organisation TEERE (lokalsprachlich für „Wandel“) welche sich hauptsächlich um kommunale Entwicklung, und die Schaffung von Arbeitsplätzen insbesondere für Frauen kümmert. TEERE hat seinen Sitz in Bolgatanga im Grenzgebiet zu Burkina Faso (Norden) und Togo (Osten). Die Vegetation ist durch die Savanne geprägt, d.h. überwiegend trocken, spärlich bewachsen und bis zu 46 Grad heiß. Um die Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Geschehen teilhaben zu lassen (was bislang nicht möglich war) und auch zur öffentlichen Rechenschaftslegung der Amtsträger entwickelte TEERE das „TEERE Local Government Forum“ (TLGF), eine neutrale, moderierte Bürgerversammlung. Gefördert durch die „Robert –Bosch- Stiftung“, Stuttgart, wurde auch im District Bongo ein TLGF organisiert.

Kinderhilfe, Kinderhilfswerk, Stadthagen, Dr. Dieter F. Kindermann, Ehrenamtliche Arbeit, Kinderarmut, Kinderhilfe, Spenden, Aktionen, ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V., www.ichev.de, Hilfe unter anderem in Deutschland, Rumänien, Ghana, Deutschland, Indien, Assam, Paraguay, Spanien; Grobbin, Römermann, Tegeler, Maik Beermann
Ghana – Kinder mit Joachim Scholtz, Dieter F. Kindermann und Bernd Hoehle

In nie dagewesener Weise nahmen hunderte Menschen die Gelegenheit wahr unter der Moderation von TEERE Anliegen ihres Distrikts zu besprechen. Bei dieser Versammlung stand im Mittelpunkt der unhaltbare Zustand am Bongo District Hospital. Beim anschließenden Besuch bot sich den Gästen ein unbeschreiblicher Zustand. Mangels einer separaten Abteilung waren Kinder zusammen mit den Frauen in einem baufälligen Raum ohne Klimaanlage (in Bongo sind über 40 Grad keine Seltenheit) untergebracht und die meisten mussten sich zu dritt oder viert ein Bett teilen. „Sie kommen mit einer Krankheit und gehen mit einer anderen“ so der Chefarzt. So entschlossen sich TEERE zu helfen. Dies auch, um den Menschen zu demonstrieren, dass sich ihr Engagement beim TLGF gelohnt hat. Lauth wandte sich an ICH und für dessen Präsidenten Dr. Kindermann stand sofort fest: „Wir helfen!“

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Schulklasse mit typischem Klassenraum

 

Viele Monate lang wurden in ganz Deutschland Hilfsgüter gesammelt. So gab es z.B. 25.000 Flaschen Babypflegemittel, die von der Mann & Schröder GmbH aus Siegelsbach gespendet wurden. Medizinische Geräte zur Ultraschalluntersuchung und für Lungenfunktionstests gehörten dazu, genauso wie Material für die OP Säle. Der größte Posten waren aber die 60 kompletten Krankenzimmerausstattungen mit modernen Pflegebetten. Das Team des ICH e.V. war Tag und Nacht im Einsatz. Helfer holten die Gegenstände ab, in Stadthagen wurde zwischengelagert, gereinigt, repariert und verpackt – sodass 5 Container auf die Reise gehen konnten. Möglich wurde die gesamte Aktion durch viele Helfer*innen: z.B. das ICH Team unter der Leitung von Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith, Bernd Höhle, dem THW Stadthagen, Mario Winkelmann und die FrightGuys (www.frightguys.com). Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die Spedition Molthan Transporte GmbH (Nienstädt), Pflanzenhof Stadthagen und Hohmeier Anlagenbau GmbH (Stadthagen). Jeder Befragte steuerte freiwillig und unbürokratisch das eine oder andere Hilfsmittel und Verpackungsmaterial bei.

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Exemplarische Übergabe eines Notfallkoffers

Natürlich wurde neben allen Sachspenden das Geld für den Transport benötigt. Hierbei half einmal mehr die großzügige Spende von Ernst Knapp aus Wüstenrot. Ein Jahr zuvor war eine weniger umfangreiche Hilfslieferung nach Ghana daraus finanziert worden. Mit der Spende wurden nun die Schiffsfracht nach Ghana, Hafengebühren und der Weitertransport der 5 Container über 1000 Kilometer quer durchs Land finanziert. Eine stolze Summe von mehr als 40.000 Euro. Zur Erinnerung: Gerhard Lauth hatte in der „Heilbronner Stimme“ einen Bericht über eines der wenigen noch existierenden Hexenlager in Nordghana veröffentlicht. Ernst Knapp war dadurch so bewegt, dass er sich entschloss, Lauth 100.000 € zur Linderung der Not der Menschen in dieser abgelegenen Region im Norden Ghanas zu spenden.

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Vor Ort in Ghana – Teile des gespendeten Equipments

TEERE fungierte in Ghana als Koordinator und Ansprechpartner vor Ort.
In Bongo haben der aus Neuseeland stammende, jetzt in Lübeck lebende Matthew Laws (Physiker und Dipl.-Ing.) und Dr. med. Rainer Hoffmann (ehemaliger Chefarzt in Öhringen und Rothenburg o.d.T.) die gelieferten Waren in wochenlanger, ehrenamtlicher Kleinarbeit auf Funktionsfähigkeit geprüft, aufgebaut und Ärzte und Schwestern eingewiesen. Beide Herren wurden vom deutschen Senior Experten Service (SES), Bonn, entsandt, der weltweit Senioren aus allen denkbaren Berufen vermittelt.
ICH e.V. Botschafter Gerhard Lauth ist gleichfalls für den SES tätig und brauchte die beiden Kollegen nicht lange zu überreden, mitzukommen. Ohne sie würden die Hilfsgüter nämlich nicht eingesetzt werden können und vor allen Dingen auch nicht gepflegt und gewartet. Schließlich soll die Hilfe ja langfristig wirksam sein. Das SES Team wird in ca. 6 Monaten wieder vor Ort zur Kontrolle und Nachschulung sein. „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren“, so lautet das Credo des ICH e.V.

Fürwahr, es war ein großes Fest, das TEERE organisiert hatte. Die offizielle Übergabe der Hilfsgüter wurde am 14. März mit vielen auch ranghohen Gästen gefeiert. So gehörten zu den Teilnehmern die gesamte Belegschaft des Bongo District Hospitals, das TEERE TLGF Team, der Paramount Chief Naba Baba Salifu Leyaarum (der ranghöchste Repräsentant der traditionellen Ebene der Region), der District Chief Executive (Bezirksdirektor) und andere. Regionalministerin Paulina Patience Abayage brachte zum Ausdruck, dass dieser Hilfstransport die größte Spende sei, welche ihre Region jemals erreichte. Das Bongo District Hospital hat bei nur 85 Betten einen Einzugsbereich von 100.000 Menschen. Laut Aussage des Chefarztes Dr. Gudu hat man dank der Spende nun eine bessere Ausstattung als das übergeordnete Regionalkrankenhaus in Bolgatanga.

Die Aktion fand große Aufmerksamkeit bis hin zum Staatspräsidenten Akufo Addo, der in einer Radiosendung das Engagement und die gut funktionierende Zusammenarbeit aller Beteiligten außerordentlich würdigte.

Zu den Mitgliedern der Delegation gehörten (neben den oben Genannten) die ICH e.V. Botschafter Bernd Höhle und Lutz Bierwirth (Verantwortlich für Foto- und Filmaufnahmen), der Rentenrechtler Joachim Scholtz aus Berlin und natürlich ICH e.V. Präsident Dieter F. Kindermann. Bei bis zu 46 Grad Tagestemperatur und 35 Grad in der Nacht war es auch für die Delegation eine Herausforderung. Diese wurde gemeistert, auch wenn ein Mitglied aufgrund der Hitze ärztlich behandelt werden musste. Alle Delegationsmitglieder, somit auch die Funktionäre des ICH e.V., zahlen grundsätzlich die Reisekosten selbst. Somit wird kein Spendengeld „verflogen“.

Präsident Kindermann kündigt an: „Die Hilfe für Ghana wird fortgeführt. Der Bedarf ist groß, die Armut unbeschreiblich. Die Menschen sind absolut friedlich und sehr freundlich. Aktuell wird durch TEERE und Lauth ein ganz besonders Projekt in Angriff genommen: Der Aufbau und Betrieb einer Frauengenossenschaft zur Zucht und Vermarktung der im ganzen Land sehr begehrten Perlhühner und Schweine. Die tüchtigen Frauen in Ghana sind es nämlich, welche die Lasten des Alltags schultern und die Familie versorgen.“

Das Vorhaben, genannt „TEERE Women Farming Enterprise“ hat schon begonnen und wird in Zusammenarbeit mit der Queenmother des Nabdam Districts durchgeführt. Gerhard Lauth wird hier das restliche Geld der Knapp Spende investieren und er konnte auch schon das Interesse der Deutschen Botschaft in Accra hinsichtlich einer weiteren Unterstützung wecken.

Der Name des Betriebes steht indes schon fest: „Ernst Knapp TEERE Women Farm“.

 


 

 

 

 

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Afrika Allgemein Ghana

Ochtersumer Feuerwehr spendet Hilfsgüter für Ghana

Von Ostfriesland nach Afrika

Dass sich die Ostfriesen gegenseitig helfen und dass Nachbarschaftshilfe für Ostfriesen das Normalste der Welt ist, weiß jedes Kind. Aktuell sieht die Nachbarschaftshilfe im Ostfriesischen Ochtersum – vertreten durch Ortsbrandmeister Dieter Dirks – „interkontinental“ aus.

Dieter Dirks und seinen Kollegen war durch ICH e. V.–Präsident Dieter F. Kindermann bekannt, dass Hilfsgüter in der Urwaldregion in Ghana benötigt werden und vom – auch in Ostfriesland bekannten – König Bansah, der einer der Botschafter des Kinderhilfswerks für Ghana ist, transportiert wird.

Regina Kindermann, die ebenfalls ehrenamtlich im ICH e.V. tätig ist, nahm am 14.02.2019 in Ochtersum gebrauchte Helme in Empfang. Diese werden in der Zentrale des ICH e.V. in Stadthagen zwischengelagert und Ende März vom König mit vielen anderen gesammelten Hilfsgütern abgeholt, um die Reise in die Volta-Region anzutreten.

König Céphas Bansah und der ICH e.V. sind dankbar und freuen sich über die Unterstützung. Gemeinsam wissen alle Beteiligten, dass die Gegenstände in Ghana dringend erwartet werden.

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