Kinderhilfswerk ICH e.V. in Südafrika tätig

Südafrika, das Land der Regenbogennation, über viele Jahre durch Präsident Nelsen Mandela geprägt, ist ein wunderschönes Land mit vielen Schattierungen. Es gibt reiche – sehr reiche – und arme Menschen. Darunter viele Tausend Kinder, die in ärmlichsten Verhältnissen aufwachsen und ihr Leben fristen. Für manche dieser Kinder gibt es Chancen, indem sich Hilfsorganisationen bemühen, diesen Kindern eine Zukunft zu bereiten. Dazu gehören Kinder- und Waisenheime und natürlich auch NGOs, die diese unterstützen.

bambelea-mit-kevrin-und-kylie-leiterin-vor-ort

Der ICH e.V. Botschafter für Südafrika, Simon Brunke, in Hamburg wohnend, besitzt allerbeste Kontakte nach Südafrika. Zusammen mit seinem langjährigen Freund Kevrin Naidoo, ist er seit vielen Jahren sozial engagiert und hilft, wo er kann.

 

Seit Ende Oktober befindet sich Simon Brunke mit seiner Lebenspartnerin Ann-Katrin Lang in Südafrika und besucht zusammen mit Kevrin Naidoo verschiedene Hilfsprojekte für Kinder, so z.B. die Acacia Primary School – die schon seit Jahren von Kevrin Naidoo gefördert wird. Darüber hinaus das neue Projekt des Vereins „Bambelela“. Es ist ein deutscher Hilfsverein, der ebenfalls seit vielen Jahren verschiedene Hilfsprojekte in Südafrika unterstützt und durch 20 Kirchengemeinden in Deutschland finanziert wird. Dieser Verein betreibt mehrere Kinderhorte in Kapstadt und Pietermaritzburg. In jedem dieser Kinderhorte sind bis zu 20 Kinder von 3-6 Jahren untergebracht. Sie werden verpflegt und auf die Schule vorbereitet. Sie kommen aus ärmsten Verhältnissen, sind stark vernachlässigt und werden täglich von einem Fahrdienst aus den Townships geholt und auch wieder zurückgebracht. Simon Brunke und Kevrin Naidoo berichteten von einem Kind, das tagsüber immer eingeschlossen wurde – in einer erbärmlichen Blechhütte, während die Eltern im Township unterwegs waren und stets betrunken nach Hause kamen. Die Zustände in den Townships sind unerträglich.

bambelea-seifenblasen-fangen

Simon Brunke berichtet, dass sie trotz allen Elends, das sie gesehen haben, glücklich über den Besuch sind. Es ist erstaunlich, wie es – mit im Prinzip für unsere Verhältnisse wenig Aufwand – gelingt, vielen zu helfen. Ebenso erstaunlich ist es, zu erleben, mit welchen Einsatz lokale Helfer ihrer Aufgabe nachgehen und sich engagieren, um den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Simon Brunke, Ann-Katrin Lang und Kevrin Naidoo sehen ihre Aufgabe, auch im Namen des ICH e.V., in Zukunft weiter darin, im Rahmen des möglichen ihren / unseren Teil für ein besseres Leben der Kinder beizutragen.

Das ICH e.V. Präsidium bedankt sich aufrichtig bei allen drei vorgenannten für ihr Engagement. Gemeinsam sind wir stark!

Nach Rückkehr wird Simon Brunke mit weiteren Vorschlägen zur Hilfe vor Ort berichten.