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Syrien Unterstützer

Nikolaus Stephan sammelt 4.200 € für die ärmsten Familien in Syrien

Bereits zum vierten Mal in Folge ist Nikolaus Stephan Breschan aus Salzburg bei vielen Familien in der Region Salzburg eingekehrt. Als echter Nikolaus – in voller Montur – zieht er von Haus zu Haus, um Kindern eine Freude zu bereiten. Dabei sammelt er gleichzeitig Spenden für notbedürftige Familien. Dass die Gesellschaft viel Freude am Geben hat, beweist der unglaubliche Einsatz des Nikolaus uns ganz persönlich.

Nikolaus Stephan erzielt Spendenrekord

Heuer hat Nikolaus Stephan unglaubliches geleistet. Über 20 Familien, Schulen und Kindergärten und über 140 Kinder besuchte der Nikolaus persönlich. Die Kinder freuten sich sehr. Die Familien drückten ihren Dank in zahlreichen Spenden aus.

Auch der Elternverein des Kindergarten Moos-Leopoldskron leistete mit einer großzügigen Spende Unterstützung. 2.100 Euro, ein stattliches Ergebnis, das der Nikolaus auch noch aus eigenen Mitteln auf die doppelte Summe aufstockte. Insgesamt 4.200 Euro kamen also zusammen, somit handelt es sich in diesem Jahr um einen neuen Spendenrekord!

4.200 € für Lebensmittel in Syrien

Kinder Syrien Camps
„Vielen Dank Nikolaus Stephan – Und danke an alle Salzburger Familien“

Die gesamte Spendensumme geht über das Kinderhilfswerk Inter-NATIONAL CHILDREN Help (ICH e.V.) direkt an ein Herzens-Projekt nach Syrien.

Über die erreichten Spendenmittel werden in diesem Jahr ca. 105 der ärmsten Familien in Syrien mit überlebenswichtigen Lebensmitteln, Heizmaterialien und Bekleidung versorgt. Auch in Syrien frieren die Menschen und die Versorgung mit Lebensmitteln ist nicht geregelt. Bedingt durch den Ukrainekrieg werden viele der sonst gewohnten Hilfsprojekte vergessen, dabei ist die Versorgung in einem Land wie Syrien für unsere Verhältnisse mit geringen Kosten aufrecht zu erhalten. Mit 40 € kann eine Familie bereits für einen Monat mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden.

Durch die großzügige Spende von Nikolaus Stephan und den besuchten Familien in Salzburg können zahlreiche Familien in Syrien eine Zeit ohne Hunger beschert werden.

Die Nachricht über diese großzügige Spende ist bereits in Syrien angekommen und hat dort für viele Freudentränen gesorgt. Das Motto des ICH e.V. lautet nicht nur: „Auf Augenhöhe“, sondern auch „Hilfe, die  ankommt, weil wir es kontrollieren!“.

Im Namen der Bedürftigen sagen alle Akteure: „Danke!“ und wünschen eine schöne und besinnliche Adventszeit.

Sie wollen das Projekt auch unterstützen?

Exkurs über das Geben und das Nehmen

Die Welt wird zunehmend egoistisch.

Order stellst du das Allgemeinwohl vor dein Eigenwohl?

Wir Nehmen alle mehr als wir Geben.

Unser Konsum nimmt von unseren Mitmenschen und vor allem von der Erde, doch was geben wir zurück außer unseren Müll? – Kaum etwas.

Dass das nicht wirklich gut funktioniert, sehen wir überall um uns herum.

Menschen töten andere Menschen und beuten die Umwelt gnadenlos aus. Alles nur, um unseren krankhaften Konsum nach mehr zu stillen.

 

Für eine heile Zukunft ist ein gesellschaftliches Umdenken notwendig.

Die Lösung ist so einfach und doch so schwierig:

„Wir müssen wieder lernen mehr zu geben, anstatt zu nehmen.“

Beim Nehmen geht es nur um eins: Konsum.

Wir nehmen nur, weil wir etwas haben wollen, um kurzfristig ein Bedürfnis zu befriedigen. Dass das nicht glücklich macht, beweisen zahlreiche Studien. Stattdessen folgen andere Konsequenzen.

Nur aus dem Nehmen können Emotionen, wie Gier, Neid & Hass entstehen, Emotionen, die für all die Kriege, Ausbeutungen & Leid auf unserer Erde, verantwortlich sind.

 

Egal, ob wir ein neues Handy, Laptop oder ein Steak konsumieren.  All die Dinge bestehen nicht aus Luft. Sie benötigen wertvolle, begrenzte Ressourcen. Sowohl die Ressource Mensch als auch die Ressource Natur werden für unseren Konsum derzeit rücksichtslos ausgebeutet. Bei der Produktion werden diese begrenzten Ressourcen in unser gewünschtes Produkt umgewandelt.

Dabei wird viel Energie benötigt und viel CO2 ausgestoßen. Desto knapper die Ressource, desto mehr Gier entsteht und desto mehr Hass folgt…

 

All unser Konsum hat Folgen, egal ob es das brandneue Auto oder die Tasse Kaffee ist.

Das heißt nicht, dass wir nie wieder konsumieren dürfen und uns nur noch von Luft ernähren sollen. Nein. Wichtig ist nur, dass wir uns deren Konsequenzen bewusst sind und nicht einfach nur kaufen, weil wir gerade wollen und uns die Werbung es erzählt.

Stattdessen müssen wir uns über die Folgen unseres Konsums, die mit dem gewünschten Produkt einhergehen, bewusst sein, um anschließend wertvoll abwägen zu können, ob wir das wirklich brauchen.

 

Umso mehr wir uns auf das Nehmen konzentrieren, desto egoistischer werden wir.  Wir beuten die Erde mit ihren begrenzten und wertvollen Ressourcen aus.  Die Ressourcen werden knapper. Mehr Gier & Hass entstehen.  Die Folgen von vor allem mehr Hass, werden jedem klar sein.

Solange wir immer mehr nehmen, wird unsere Zukunft zunehmend düsterer.

Das Geben ist genau das Gegenteil.

Wenn das Nehmen das Böse ist, ist das Geben das Gute. Es ist Schönheit, Güte, Dankbarkeit und so vieles mehr… Doch vor allem ist es eines – Hoffnung.

Während das Nehmen aus dem Verstand kommt, kommt das Geben aus dem Herzen.  Es basiert auf Empathie & Mitgefühl, welches unsere Gesellschaft verlernt hat und wir dringend wieder erlernen müssen.

Fangen wir an mehr zu geben, als zu nehmen, geschieht Magisches.  Geben wir z.B. einem bedürftigen Kind etwas, bemerken wir, wie wir schon mit kleinen Mitteln helfen können.  Wir bemerken ebenfalls wie viel Freude uns das bereitet.  Doch das Entscheidende ist, dass wir wieder anfangen, Mitgefühl für unsere Mitmenschen und unsere Umwelt zu entwickeln.

Dieses Mitgefühl ist pure Hoffnung.

Denn nur durch das Mitgefühl für Mensch und Natur, werden wir bei unserem Konsum wieder bewusster für seine Folgen. Ist ein Mensch hingegen egoistisch und hat kein Mitgefühl, sind ihm die Folgen des Konsums vollkommen egal.

Umso mehr Mitgefühl wir entwickeln, desto weniger konsumieren wir. Ressourcen werden geschont. Überfluss entsteht in Hülle & Fülle. Gier & Hass verschwinden. Alle menschengemachten Probleme würden sich in Luft auflösen. Selbst der Klimawandel wäre mit so viel Mitgefühl auf der Welt ein Problem von gestern.

Geben ist pure Hoffnung – für alle Kinder dieser Welt.

Solange das Nehmen wichtiger als das Geben in unserem Leben ist, besteht wenig Hoffnung für eine schöne Zukunft. Erst wenn der Großteil der Gesellschaft das Geben vor dem Nehmen stellt, ist eine schönere Zukunft zum Greifen nahe.

Es liegt an Dir

Jeder von uns macht den entscheidenden Unterschied:

  1. Sei Dir Deinen Konsum und deren Konsequenzen auf Deine Umwelt bewusst.
  1. Gebe jeden Tag Deiner Umwelt mehr zurück, als du nimmst.

*Verfasst von Felix Denz (@felix.de)

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Allgemein

Kinderhilfswerk ICH e.V. unterstützt „Die Förderpaten“

Foto oben: Dr. Dieter F. Kindermann und Dr. med. Hans-Christof Berger
(und selbstverständlich werden sonst Masken getragen, für das Foto wurde der Abstand eingehalten)


Kinderhilfswerk ICH e.V. unterstützt Die Förderpaten gGmbH
Viele Flüchtlingskinder / Familien erhalten wirksame Unterstützung

Die Förderpaten gGmbH (www.diefoerderpaten.de) wurde von Dr. med. Hans-Christof Berger bereits 2011 ins Leben gerufen und besitzt heute 160 Firmen-Förderpaten und zudem ca. 60 private Förderer. Hauptamtlich arbeiten 21 festangestellte Mitarbeiter, deren Hauptarbeitsgebiet die Förderung / Unterstützung von Flüchtlingsfamilien ist.

Kinderhilfswerk ICH e.V. unterstuetzt Die Foerderpaten Bild 2

Die Förderpaten kümmern sich um Bildung, Kleidung, unterstützen im Bereich der Schule, Nachhilfe, kämpfen gegen das nicht unbekannte Thema Mobbing. Sie sind Integrationslotsen und somit vielfältig in allen denkbaren Lebensbereichen, die die traumatisierten Menschen aus Kriegsgebieten besitzen.

Dr. med. Berger ist bereits seit Gründung des Kinderhilfswerks ICH e.V. offizielles Fördermitglied im Kinderhilfswerk. Er berichtete anlässlich seiner diversen Treffen dem Präsidenten des ICH e. V., Dr. Dieter F. Kindermann, über die großen Probleme, die die Kinder und deren Familien – es handelt sich oft um kinderreiche Familien – besitzen. Die Familien kommen aus Mazedonien, Irak, Syrien, dem Iran. Es handelt sich um Kriegsflüchtlinge, aber auch aufgrund ihres Glaubens verfolgte Menschen. So berichtete Berger, dass z. B. ein achtjähriges Mädchen ihre Mutter zum Psychiater begleiten muss, um zu übersetzen. Bei den Eltern und Kindern handelt es sich nicht nur um politisch verfolgte Menschen, sondern um gefolterte, missbrauchte, vergewaltigte, also schwer traumatisierte Menschen.

Kinderhilfswerk ICH e.V. unterstuetzt Die Foerderpaten Bild 3

Es fehlt den Familien häufig an allem, Kleidung, Möbel. Es gibt Kinder, die mit 9 oder 10 Jahren noch niemals ein Spielzeug besessen haben. Neben den offiziellen Förderpaten hat sich nun auch der ICH e. V. in die Reihe der Förderer integriert und Dr. Berger konnte eine erste Großraumladung an neuer Kleidung, Spielzeuge, Desinfektionsfläschchen, aber auch Bio Nahrung mitnehmen. Bereits am gleichen Abend begann Dr. Berger mit Team, mit der Verteilung und berichtete von der großen Freude, die mit den Gaben ausgelöst wurde.

Berger berichtete auch von einer Familie, die zwar einen Tisch, aber keine Stühle besitzen. Für Kindermann kein Thema, ein Griff ins ICH Lager und 6 Stühle konnten verladen werden. Neben den vielen Geschenken / Spielzeuge für Kinder, orderte der ICH zunächst 48 Teddys der Deutsche Teddy-Stiftung (www.deutsche-teddy-stiftung.de) – in dieser gehört Kindermann zu den Mitgliedern im Stiftungsrat.

Für die Zukunft ist intensive Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen besprochen, denn für beide gilt: Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren! und in diesem besonderen Fall, weil die Betreuungsmitarbeiter der Förderpaten gGmbH bedarfsgerecht verteilen. Sie kennen aus eigener Anschauung die Realität, den Bedarf, die Bedürfnisse.