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Oliver Theiß setzt auf Taten statt Plakate

Wahlplakate schaffen Aufmerksamkeit. Nachhaltige Hilfe verändert Leben. Genau dieses Zeichen setzt Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß. Statt zusätzliche Mittel in großflächige Wahlwerbung zu investieren, entschied er sich bewusst dafür, Kosten einzusparen und einen Teil des Geldes für einen guten Zweck einzusetzen. Das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. durfte sich nun über eine persönliche Spende in Höhe von 250 Euro freuen.

Die Spendenübergabe erfolgte direkt in den Räumlichkeiten des Hilfswerks in Stadthagen. Mit den Worten „Ich helfe aus Überzeugung“ unterstrich Oliver Theiß, dass gesellschaftliches Engagement für ihn nicht erst im Wahlkampf beginnt, sondern dauerhaft gelebt werden sollte.

Für das Kinderhilfswerk ist die Unterstützung keineswegs eine einmalige Geste. Seit vielen Jahren begleitet Oliver Theiß die Arbeit des Vereins. Immer wieder hat er Projekte unterstützt, Hilfsaktionen begleitet und sich für die Belange des Hilfswerks eingesetzt. Ob bei der Beschaffung von Hilfsgütern, beim Verladen von Sachspenden oder durch finanzielle Unterstützung: Sein Engagement geht regelmäßig über repräsentative Aufgaben hinaus.

Besonders deutlich wurde seine Verbundenheit mit dem Kinderhilfswerk bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Dort betonte Oliver Theiß, „welch große Hilfe vom kleinen Stadthagen in die ganze Welt geht“. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass das Kinderhilfswerk in Stadthagen noch immer zu wenig wahrgenommen werde und „nicht länger unter dem Radar“ bleiben dürfe. Zudem verwies er auf die vielen Verbindungen und das starke Netzwerk des Vereins und erklärte, er sei stolz darauf, das Kinderhilfswerk ICH e.V. in Stadthagen zu wissen.

Auch bei anderen Gelegenheiten hat der Bürgermeister die Arbeit des Vereins öffentlich gewürdigt. Im Zusammenhang mit einer Spendenaktion zugunsten der DRK-Tafeln lobte Oliver Theiß ausdrücklich das Engagement des Kinderhilfswerks und dessen Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Für den Präsidenten des Kinderhilfswerks, Dr. Dieter F. Kindermann, sind solche Zeichen von besonderer Bedeutung: „Solche Gesten sind nicht selbstverständlich. Sie zeigen, dass gesellschaftliche Verantwortung nicht nur ein Wahlkampfthema ist, sondern gelebt werden kann.“

Dass ein Bürgermeister bewusst auf zusätzliche Wahlwerbung verzichtet und stattdessen soziale Projekte unterstützt, ist alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Freude beim Team des Kinderhilfswerks über die gelungene Überraschung. Die Spende hilft dabei, weiterhin schnell und unbürokratisch dort Unterstützung zu leisten, wo Kinder und Familien dringend Hilfe benötigen.

Das Kinderhilfswerk ICH e.V. ist seit 2005 von Stadthagen aus in Deutschland und vielen Ländern der Welt aktiv. Unter dem Leitgedanken „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren“ unterstützt der Verein Kinder in Not, fördert Therapien, Bildungsprojekte und humanitäre Hilfsmaßnahmen und setzt dabei auf kurze Wege und direkte Hilfe.

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Unterstützer

Blitzblank spendet 1.000 Euro für Kinder in Not

Das Stadthäger Unternehmen unterstützt unser Kinderhilfswerk bereits seit seiner Gründung als offizielles Fördermitglied. Nun übergaben die Verantwortlichen eine weitere Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Die Verbindung zwischen Blitzblank und dem ICH e. V. beruht nicht allein auf dem gemeinsamen Heimatstandort Stadthagen. Beide Partner teilen vor allem die Überzeugung, dass Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und Lebenssituation eine echte Chance auf eine gute Zukunft verdienen.

„Kindern gehört die Zukunft. Helfen wir gemeinsam mit, dass sie eine gute Zukunft haben“, lautet die Botschaft des Reinigungsservices. Für uns als Kinderhilfswerk ist diese Haltung von besonderem Wert. Denn verlässliche Fördermitglieder geben uns den Rückhalt, den wir benötigen, um Kindern und Familien schnell, gezielt und möglichst unbürokratisch helfen zu können.

Blitzblank spendet 1.000 Euro aus Überzeugung

Die erneute Spende wurde durch die positive Entwicklung des Unternehmens und das Vertrauen seiner Kundinnen und Kunden möglich. Der Betrag soll die Arbeit des ICH e. V. unterstützen und dort helfen, wo Kinder und Familien dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

Blitzblank beschreibt sein Engagement als Herzensangelegenheit. Wer sich intensiver mit der Arbeit unseres Kinderhilfswerks beschäftige, erkenne schnell, wie wichtig und nachhaltig der Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sei.

Diese Anerkennung freut uns sehr. Sie gilt allen Menschen, die sich für unsere Hilfsprojekte einsetzen, Spenden sammeln, Sachgüter organisieren, Hilfstransporte begleiten oder auf ganz unterschiedliche Weise dazu beitragen, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Blitzblank Logo

Sauberkeit und Unterstützung im Alltag

Blitzblank ist in Stadthagen als Reinigungsservice für private und gewerbliche Kundinnen und Kunden tätig. Zum Angebot gehören unter anderem Haushalts-, Gebäude-, Treppenhaus- und Fensterreinigungen. Nach Angaben des Unternehmens werden die Leistungen individuell auf die Bedürfnisse der Auftraggeber abgestimmt. Blitzblank setzt dabei nach eigener Aussage moderne Ausrüstung und umweltfreundliche Reinigungsprodukte ein.

Neben den klassischen Reinigungsdienstleistungen bietet das Unternehmen auch Alltagsbegleitung und Gruppenangebote für Seniorinnen und Senioren an. Damit verbindet Blitzblank professionelle Sauberkeit mit praktischer Unterstützung und sozialen Angeboten für Menschen in der Region.

Weitere Informationen über das Unternehmen und seine Leistungen gibt es auf der Webseite des Reinigungsservices Blitzblank.

Gemeinsam Verantwortung für Kinder übernehmen

Mit seiner langjährigen Fördermitgliedschaft zeigt Blitzblank, dass gesellschaftliche Verantwortung keine einmalige Aktion sein muss. Kontinuierliche Unterstützung schafft Verlässlichkeit und hilft uns dabei, unsere Arbeit für Kinder in Not langfristig fortzuführen.

Zugleich möchte das Unternehmen andere Privatpersonen und Betriebe ermutigen, ebenfalls aktiv zu werden. Jede Spende hilft, unabhängig von ihrer Höhe. Auch eine Fördermitgliedschaft stärkt unsere Arbeit dauerhaft. Privatpersonen können den ICH e. V. bereits ab 60 Euro im Jahr unterstützen, Unternehmen ab 120 Euro jährlich.

Wer Kindern und Familien helfen möchte, findet auf der Webseite des Kinderhilfswerks ICH e. V. weitere Informationen über unsere Arbeit, aktuelle Projekte und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Unser Kinderhilfswerk konzentriert seine Tätigkeit auf Kinder in Not, unabhängig von Herkunft, Nationalität oder persönlicher Lebenssituation.

Im Namen der von uns betreuten Kinder und Familien bedanken wir uns herzlich bei Blitzblank für die langjährige Verbundenheit und die erneute Spende in Höhe von 1.000 Euro. Ebenso danken wir den Kundinnen und Kunden des Unternehmens, deren Vertrauen diese Unterstützung mit ermöglicht hat.

Kindern gehört die Zukunft. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass es eine gute Zukunft wird.

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Deutschland

650 Schulbibeln für die Zukunft: tegeler Gruppe und ICH e.V. unterstützen Bildungs- und Werteprojekt der FES Minden

Minden. Manchmal beginnt eine große Idee mit einer kleinen Enttäuschung. Als die Schülerin Victoria-Luise Tegeler zum Ende des Schuljahres erfuhr, dass für die neue Schülergeneration der Freien Evangelischen Schule (FES) Minden nicht genügend Exemplare der schuleigenen Schulbibel vorhanden sind, war schnell klar: Hier muss geholfen werden.

Die FES Minden versteht sich als christlich geprägte Bildungseinrichtung, deren Leitbild von den Werten „Lebensnah. Wegweisend. Christlich.“ geprägt ist. Schülerinnen und Schüler sollen hier nicht nur Wissen erwerben, sondern auch Orientierung, Wertebewusstsein und Impulse für ihre persönliche Entwicklung erhalten. Dazu gehört seit vielen Jahren auch die eigens entwickelte FES-Schulbibel. Sie enthält neben den biblischen Texten zusätzliche Erläuterungen, Hilfen zum Verständnis sowie Anregungen für Gespräche, Unterricht und Alltag.

Die erste Auflage der Schulbibel wurde vor rund fünf Jahren an Schülerinnen und Schüler ausgegeben und ist inzwischen vollständig vergriffen. Aufgrund der positiven Resonanz entschied sich die Schule für eine Neuauflage. Doch die Finanzierung stellte die Verantwortlichen vor Herausforderungen. Trotz bereits eingegangener Spenden fehlten weiterhin erhebliche Mittel, um auch künftigen Schülerinnen und Schülern ein eigenes Exemplar dieses schulischen Lern- und Orientierungsmediums zur Verfügung stellen zu können.

Als Victoria-Luise Tegeler, selbst Schülerin der FES Minden und Angehörige der Unternehmerfamilie Tegeler, von der Situation erfuhr, brachte sie das Thema in ihre Familie ein. Die Idee stieß sofort auf offene Ohren. Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk ICH e.V. wurde die Initiative schließlich realisiert.

Der Verein, dessen Gesicht seit vielen Jahren Dr. e.h. Dieter Kindermann ist, setzt sich mit großem persönlichem Einsatz für Kinder und Jugendliche in Deutschland und weltweit ein. Grundlage seiner Arbeit ist die schnelle, unbürokratische und direkte Hilfe für junge Menschen. Die Unterstützung der Neuauflage fügt sich als Bildungs- und Werteprojekt in dieses Engagement ein: Sie kommt Schülerinnen und Schülern zugute und stärkt die schulische Arbeit im Bereich Wertevermittlung, Persönlichkeitsentwicklung und Erziehung. Der Satzungszweck des ICH e.V. umfasst ausdrücklich die Förderung von Bildung und Erziehung der Jugend.

Durch die gemeinsame Initiative der Familie Tegeler, der tegeler Gruppe und des ICH e.V. kann nun die Finanzierung von rund 650 Schulbibeln sichergestellt werden. Die Bücher sollen zum kommenden Schuljahr an die Schülerinnen und Schüler der FES Minden ausgegeben werden.

Die Bedeutung der Schulbibel reicht dabei über den reinen Unterricht hinaus. Sie soll Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, sich mit grundlegenden Fragen des Lebens auseinanderzusetzen, Werte wie Verantwortung, Nächstenliebe, Respekt und Zusammenhalt zu reflektieren und eigene Standpunkte zu entwickeln. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Schulbibel viele Schülerinnen und Schüler über ihre gesamte Schulzeit hinaus begleitet.

Auch die tegeler Gruppe sieht in dem Projekt eine Herzensangelegenheit. Das Familienunternehmen steht seit Jahrzehnten für Verantwortung, Verlässlichkeit und ein christlich geprägtes Menschenbild. Der Leitsatz „Wir kümmern uns“ beschreibt dabei nicht nur die tägliche Arbeit des Unternehmens, sondern auch das gesellschaftliche Engagement der Unternehmerfamilie.

Trotz der nun ermöglichten Großspende bleibt die langfristige Finanzierung des Projekts eine wichtige Aufgabe. Die FES Minden plant deshalb den Aufbau eines dauerhaften Bibelfonds, damit auch zukünftige Schülergenerationen ein eigenes Exemplar erhalten können.

Die Beteiligten verbinden die aktuelle Initiative daher mit einem Aufruf an Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen, sich ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen.

„Wertebildung beginnt früh“, betont Andreea Tegeler. „Wenn wir jungen Menschen Orientierung, Hoffnung und ein stabiles Fundament für ihr Leben mitgeben können, ist das eine Investition, die weit über den Schulalltag hinauswirkt. Wir würden uns freuen, wenn weitere Unterstützer diesen Weg mitgehen.“

Die Förderung markiert den Startschuss für die Neuauflage eines Projekts, das schulische Bildung, persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Engagement auf besondere Weise miteinander verbindet.

Denn manchmal kann ein einziges Buch einen wichtigen Impuls geben. Und 650 Bücher können viele junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten.

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Afrika

Simoonga Thandizani Trust School: Wasser und Bildung für 450 Kinder

Sauberes Trinkwasser, eine warme Mahlzeit und die Chance auf Bildung: Für viele Kinder der Simoonga Thandizani Trust School in Sambia sind diese Dinge alles andere als selbstverständlich. Umso mehr freut es uns als Kinderhilfswerk ICH e.V., gemeinsam mit engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern konkrete Hilfe leisten zu können und die Schule auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft zu begleiten.

Eine Schule, die ohne Hilfe nicht existieren könnte

Etwa 15 Kilometer westlich von Livingstone liegt das Dorf Simoonga. Dort entstand 2015 aus einer kleinen Initiative eine Schule, die heute rund 450 Kindern Zugang zu Bildung ermöglicht. Was einst mit einem Lehrer und 40 Schülerinnen und Schülern begann, ist inzwischen zu einer wichtigen Bildungsstätte für die Region geworden. Rund 15 Lehrkräfte unterrichten heute in zehn Klassenräumen. Es war die Simoonga Thandizani Trust School.

Der Name der Schule ist dabei Programm: „Thandizani“ bedeutet in der Sprache Chitonga „Hilfe“ oder „Unterstützung“. Genau darauf ist die Schule bis heute angewiesen. Es wird kein Schulgeld erhoben, kein Kind wird abgewiesen und staatliche Fördermittel gibt es nicht. Schulleiter Edwin Ng’uni und sein Team finanzieren den Betrieb ausschließlich über Spenden.

Neben dem Unterricht gehören auch ein Frühstück und ein warmes Mittagessen zum täglichen Angebot der Schule. Für viele Kinder ist die Mahlzeit in der Schule die wichtigste des Tages. Gleichzeitig arbeiten zahlreiche Lehrkräfte unter schwierigen Bedingungen und oft ohne verlässliche Vergütung.

Wasser verändert alles

Eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre war die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Nachdem eine erste Bohrung im Jahr 2024 noch nicht die erhoffte Wasserqualität liefern konnte, brachte eine zweite Bohrung schließlich den entscheidenden Erfolg.

Dank der Unterstützung durch das Kinderhilfswerk ICH e.V. konnten 2.000 Euro für das Wasserprojekt bereitgestellt werden. Die Mittel entstanden aus einer Zusammenarbeit unseres Botschafters Patrik Wenke beim Event „GlücksdinnerPlus“ mit der Pianistin Any Krusche.

Mit den Spendengeldern wurden die Brunnenanlage, eine Wasserpumpe, Solarmodule zur Energieversorgung sowie eine Schutzhütte für die Pumpentechnik finanziert.

Wie viel dieses Projekt für die Kinder bedeutet, beschreibt Schulleiter Edwin Ng’uni der Simoonga Thandizani Trust School in einer Nachricht an uns: „Es ist eine große Freude, unsere Kinder feiern zu sehen, weil sie endlich sicheren Zugang zu Wasser haben.“

Dieser Satz zeigt, worum es bei unserer Arbeit geht. Hinter jedem Projekt stehen Menschen, deren Alltag sich durch Hilfe ganz konkret verbessert. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet sauberes Wasser mehr Gesundheit, mehr Sicherheit und bessere Voraussetzungen zum Lernen.

Wenn Musik Hilfe möglich macht

Eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Schule spielt die Pianistin Any Krusche aus dem Allgäu. Seit Jahren verbindet sie ihre musikalische Arbeit mit sozialen Projekten und engagiert sich für die Kinder in Simoonga.

Mit ihrem Format Soul Diving Piano® schafft sie besondere Konzerterlebnisse. Freie Klavierimprovisationen treffen dabei auf Elemente der Achtsamkeit und Nervensystem-Regulation. Die Musik soll nicht nur gehört, sondern bewusst erlebt werden.

Für Any Krusche steht dabei ein zentraler Gedanke im Vordergrund: Kunst kann Menschen berühren und gleichzeitig konkrete Hilfe ermöglichen.

Deshalb verbindet sie ihre Auftritte immer wieder mit Spendenaktionen für soziale Projekte. Gemeinsam mit Patrik Wenke beim „GlücksdinnerPlus“, mit Julia Hallmann bei „in:resonance“ sowie bei weiteren Veranstaltungen konnten bereits zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden.

„in:resonance“ wird zu Hilfe für 450 Kinder

Ein besonderer Höhepunkt war das Konzertformat „in:resonance“, das am 9. August 2026 in Buchloe stattfand. Gemeinsam mit Julia Hallmann improvisierte Any Krusche frei am Klavier. Das Konzert wurde sowohl vor Ort als auch online übertragen.

Die Resonanz war beeindruckend. Durch Spenden der Gäste vor Ort und der Zuschauer im Livestream kamen insgesamt 2.500 Euro zusammen.

Dieses Geld fließt direkt in die Bereiche, die für den Schulbetrieb der Simoonga Thandizani Trust School unverzichtbar sind: Gehälter für Lehrkräfte, Schulmaterialien und die tägliche Verpflegung der Kinder.

Für Any Krusche ist genau das der Kern ihres Engagements: „Für alle Spenden bin ich unendlich dankbar – dass wir mit Patrik Wenke und Julia Hallmann wirklich etwas bewegen konnten. Die Schule ist komplett auf Sponsoren angewiesen. Und genau deshalb macht es für mich Sinn, Musik und Hilfe zusammenzubringen: Ein Abend voller Klang wird zu sauberem Wasser, einer warmen Mahlzeit oder einem Gehalt für eine Lehrkraft.“

Die Kraft eines besonderen Augenblicks

Während des Konzerts in Buchloe erlebte Any Krusche einen Moment, der sie nachhaltig berührte.

Unter den Zuhörenden befand sich eine Person im Rollstuhl, bei der unklar war, wie stark sie ihre Umgebung wahrnimmt und wie viel Kontakt möglich ist. Zu Beginn des Konzerts wirkte ihr Körper angespannt und spastisch. Im Verlauf der Musik veränderte sich ihre Haltung sichtbar. Die Anspannung löste sich, ihr Gesicht wurde friedvoll.

Als Any Krusche schließlich zu ihr ging und sie ansprach, drehte die Zuhörerin ihren Kopf zu ihr und blickte sie direkt an.

Für die Musikerin war dieser Augenblick von besonderer Bedeutung: „Ich weiß nicht, wie ich das in Worte fassen soll, aber es war ein großes Geschenk für mich – und ich bin zutiefst dankbar dafür.“ Und sie ergänzt: „Das sind die Momente, für die ich spiele.“

Gemeinsam Zukunft schenken

Als Kinderhilfswerk ICH e.V. danken wir allen Menschen, die dieses Projekt unterstützen. Unser besonderer Dank gilt Any Krusche, Patrik Wenke, Julia Hallmann sowie allen Spenderinnen und Spendern, die ihren Beitrag geleistet haben.

Jede Unterstützung hilft dabei, die Zukunft von 450 Kindern nachhaltig zu verbessern.

Oder, wie Any Krusche es ausdrückt: „Die Simoonga Thandizani Trust School ist komplett auf Sponsoren angewiesen. Und genau deshalb macht es für mich Sinn, Musik und Hilfe zusammenzubringen.“

Manchmal beginnt Veränderung mit einer Melodie. Und manchmal wird aus einem Konzert Hoffnung für hunderte Kinder.

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Belarus Deutschland

Gastkinder aus Belarus verbringen einen besonderen Tag im Heide Park

Schon beim Einstieg in den Bus war die Vorfreude spürbar. Zehn Gastkinder aus Belarus, die derzeit im Rahmen eines Erholungsaufenthaltes bei Gastfamilien in Schaumburg leben, machten sich gemeinsam mit ihren Betreuern auf den Weg nach Soltau. Ziel des Tages war das Heide Park Resort. Für viele von ihnen sollte dieser Ausflug zu den schönsten Erinnerungen ihres Deutschlandaufenthaltes gehören.

Die Kinder werden während ihres Aufenthalts von der Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ der Kirchengemeinde Bad Eilsen begleitet. Sie stammen aus einer Region in Belarus, die bis heute von den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geprägt ist. Seit vielen Jahren ermöglicht die Initiative den Kindern einen mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland. Die Zeit bei den Gastfamilien bietet ihnen die Gelegenheit, den Alltag für einige Wochen hinter sich zu lassen, neue Menschen kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln, die in ihrer Heimat oft nicht möglich sind.

Zu diesen besonderen Erlebnissen gehört seit vielen Jahren auch der Besuch im Heide Park Resort. Das Kinderhilfswerk ICH unterstützt die Gastgruppe regelmäßig und organisierte auch in diesem Jahr den Ausflug nach Soltau. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ verbindet beide Organisationen bereits seit langer Zeit. Immer wieder stehen dabei Projekte im Mittelpunkt, die den Kindern eine unbeschwerte Zeit ermöglichen und ihnen zeigen, dass Menschen über Grenzen hinweg an sie denken.

Im Heide Park angekommen, dauerte es nicht lange, bis sich die ersten Gruppen auf den Weg zu den Attraktionen machten. Während einige Kinder möglichst schnell die großen Fahrgeschäfte ausprobieren wollten, ließen es andere zunächst etwas ruhiger angehen und erkundeten die verschiedenen Themenbereiche des Parks. Überall waren neugierige Blicke, aufgeregte Gespräche und immer wieder fröhliches Lachen zu hören. Für viele der jungen Gäste war ein Freizeitpark dieser Größe eine völlig neue Erfahrung.

Besonders beeindruckend waren die Fahrgeschäfte, die Mut und ein wenig Abenteuerlust verlangten. Nach jeder Fahrt wurden die Erlebnisse lebhaft miteinander verglichen. Wer hatte sich in die schnellste Bahn getraut? Wer wollte unbedingt noch einmal fahren? Und welche Attraktion war die beste des Tages? Diese Fragen beschäftigten die Kinder bis weit in den Nachmittag hinein. Dabei spielte es keine Rolle, wer aus welchem Ort kam oder welche Sprache gesprochen wurde. Die gemeinsame Freude verband alle miteinander.

Doch nicht nur die Attraktionen machten den Tag besonders. Es waren auch die vielen kleinen Momente dazwischen: ein gemeinsames Eis in der Sonne, Erinnerungsfotos vor den Fahrgeschäften, Gespräche auf den Parkwegen und das Gefühl, gemeinsam etwas Außergewöhnliches zu erleben. Gerade diese Augenblicke bleiben oft länger in Erinnerung als jede Achterbahnfahrt.

Für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ sind solche Tage von besonderer Bedeutung. Ihr Engagement ermöglicht den Kindern seit vielen Jahren wertvolle Erfahrungen fernab ihres gewohnten Umfelds. Ebenso trägt die Unterstützung durch das Kinderhilfswerk ICH dazu bei, dass diese Angebote verlässlich umgesetzt werden können. Die langjährige Zusammenarbeit zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen und Organisationen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Am Ende des Tages waren die Beine müde, die Eindrücke zahlreich und die Gespräche im Bus entsprechend lebhaft. Noch auf der Rückfahrt wurde diskutiert, welche Bahn am meisten Spaß gemacht hatte und welche Erlebnisse den Kindern besonders in Erinnerung bleiben würden. Viele hielten ihre neuen Eindrücke auf Fotos fest, andere schauten einfach zufrieden aus dem Fenster und ließen den Tag Revue passieren.

Die Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ bedankt sich herzlich beim Kinderhilfswerk ICH sowie beim Heide Park Resort für die langjährige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Solche Tage sind weit mehr als nur ein Ausflug. Sie schaffen gemeinsame Erinnerungen, stärken Freundschaften und schenken Kindern Momente, die sie noch lange begleiten werden.

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Deutschland

Tiergestützte Förderung hilft Liona nach schwerem Vorfall

Manchmal braucht ein Kind keinen lauten Applaus, keine großen Worte und keine komplizierten Erklärungen. Manchmal braucht es vor allem einen Ort, an dem es wieder Vertrauen fassen darf. Einen Ort, an dem niemand drängt. Einen Ort, an dem Tiere ruhig bleiben, Natur Halt gibt und Menschen mit Geduld begleiten.

Genau so einen Ort durfte Liona auf TOMTEs HOF in Norden erleben. Der ICH e.V. konnte ihr in Kooperation mit dem Bündnis Kinderschutz und ROOSA eine besondere Woche ermöglichen: eine tiergestützte Förderung, die nicht nur ein schönes Erlebnis war, sondern für Liona nach allem, was sie erlebt hat, ein wichtiger Schritt zurück zu Sicherheit, Nähe und Vertrauen.

Warum tiergestützte Förderung für Liona so wichtig war

Liona lebt mit einer Autismus-Spektrum-Störung im Sinne eines frühkindlichen Autismus, einer deutlichen allgemeinen Entwicklungsstörung sowie einer deutlichen Sprachentwicklungsstörung. Dies geht einher mit kurzer Ausdauer, einer kurzen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne sowie starken Einschränkungen in allen Teilhabebereichen.

Für Liona bedeutet das: Viele Situationen, die für andere Kinder selbstverständlich erscheinen, können für sie eine große Herausforderung sein. Sprache, Blickkontakt, Übergänge, soziale Situationen, Reize und Veränderungen im Alltag müssen für sie anders begleitet werden. Tiere und Natur können hier auf besondere Weise helfen, weil sie nicht bewerten, nicht drängen und keine schnellen Antworten erwarten.

Noch schwerer wiegt, dass Liona das Kind ist, das durch einen öffentlich bekannt gewordenen Vorfall in einer integrativen Kindertagesstätte in Hannover betroffen war. Der Träger der Einrichtung spricht in seiner Stellungnahme von einem schwerwiegenden pädagogischen Fehlverhalten einer Fachkraft gegenüber einem Kind in Form eines körperlichen Übergriffs und bittet das betroffene Kind sowie seine Mutter ausdrücklich um Entschuldigung. Auch die Polizei ermittelte laut Medienberichten wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen.

Carsten Stahl wurde auf diesem Fall aufmerksam und hat ihn einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So ist überhaupt die Initiative für uns entstanden, hier Hilfe zu leisten.

Für ein Kind mit Autismus, Entwicklungsbesonderheiten und eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit kann ein solches Erlebnis besonders belastend sein. Wenn ein Kind sich nur eingeschränkt mitteilen kann, braucht es Erwachsene, die besonders aufmerksam, schützend und feinfühlig handeln. Umso wichtiger war es, Liona einen geschützten Erfahrungsraum zu schenken, in dem sie positive Begegnungen erleben, Vertrauen aufbauen und in ihrem eigenen Tempo teilhaben durfte.

Ein geschützter Ort mit Tieren, Natur und Geduld

TOMTEs HOF in Norden ist ein Begegnungshof, auf dem die achtsame Begegnung von Mensch, Tier und Natur im Mittelpunkt steht. Der Hof bietet als pädagogische Einrichtung unter anderem tier- und naturgestützte Angebote für Menschen mit Förderbedarf an

Von Montag bis Freitag durfte Liona gemeinsam mit ihrer Mutter Zeit auf dem Hof verbringen. Die Förderung wurde durch eine Fachkraft begleitet und so gestaltet, dass Liona nicht überfordert wurde. Sie durfte ankommen, beobachten, ausprobieren, sich zurücknehmen und wieder annähern. Genau diese Freiheit ist für Kinder wie Liona entscheidend.

Am Montag wurde Liona herzlich empfangen. Sie lernte den Bauernhof kennen, sah sich die Tiere an und konnte erste vorsichtige Kontakte knüpfen. Danach blieb Zeit zum freien Spielen und Erkunden. Für Liona waren das keine kleinen Nebensächlichkeiten. Es waren erste Schritte in eine Umgebung, die anders war als der Alltag: ruhiger, natürlicher, offener.

Am Dienstag waren es besonders die Schafe, die Liona berührten. Sie streichelte sie, kuschelte mit ihnen und erlebte Nähe ohne Druck. Beim gemeinsamen Füttern schaute sie interessiert zu und machte aktiv mit. Solche klaren, wiederholbaren Handlungen können für Kinder mit Autismus sehr wertvoll sein, weil sie Orientierung geben und gleichzeitig echte Teilhabe ermöglichen.

Am Mittwoch entdeckte Liona die Ziegenwippe. Neugierig probierte sie diese aus und nutzte sie immer wieder. Später spielte sie am Teich, grub mit großer Begeisterung im Schlamm und erkundete die Natur mit allen Sinnen. In den frühen Berichten wurde bereits beschrieben, dass Liona gerne mit Erde matscht und Sinneseindrücke intensiv erlebt. Solche Erfahrungen können helfen, sich selbst und die Umwelt besser zu spüren.

Am Donnerstag standen freies Spielen und intensive Begegnungen mit Ziegen und Pferden im Mittelpunkt. Liona half dabei, die Tiere zu bürsten, und begegnete ihnen ruhig und aufmerksam. Für sie bedeutete das: eine klare Aufgabe, direkter Kontakt, Sinneserfahrung und eine Beziehung, die ohne viele Worte funktioniert.

Am Nachmittag durfte die ganze Familie noch einmal auf den Hof kommen. Gemeinsam wurde ein Lagerfeuer gemacht, Stockbrot zubereitet und über dem Feuer gebacken. Gerade für Familien, die durch die besonderen Anforderungen im Alltag stark belastet sind, können solche gemeinsamen Momente sehr wertvoll sein. Auch in den medizinischen Unterlagen wird eine deutlich belastete familiäre Situation durch Lionas Entwicklungs- und Verhaltensbesonderheiten beschrieben.

Am Freitag nahm Liona an einem Training mit den Eseln teil. Sie konnte die Tiere aus nächster Nähe erleben und den Umgang mit ihnen kennenlernen. Danach blieb noch Zeit zum Spielen, bevor die Woche mit einem gemeinsamen Abschlussgespräch beendet wurde.

Liona Stockbrot

Hilfe nach einem Erlebnis, das nicht hätte passieren dürfen

Der ICH e.V. steht an der Seite von Kindern, die Schutz, Unterstützung und echte Hilfe brauchen. „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“

Bei Liona ging es nicht um eine gewöhnliche Freizeitmaßnahme. Es ging darum, einem Kind nach einem schwer belastenden Erlebnis wieder positive Erfahrungen zu ermöglichen. Es ging um Vertrauen. Um Sicherheit. Um liebevolle Begleitung. Und um die Botschaft: Du bist nicht allein.

Die Hälfte der Therapiekosten wurde in Kooperation mit unserem ICH-Botschafter Carsten Stahl durch Einnahmen von ROOSA von ebenfalls ICH-Botschafter Beat Mörker finanziert. Carsten Stahl engagiert sich mit dem Bündnis Kinderschutz gegen Mobbing, Gewalt, Hass, Vorurteile, Missbrauch und Gewalt an Kindern. 

ROOSA unterstützt den Kinderschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mittlerweile ist vielen das rosa Klopapier bekannt. Durch den Verkauf der Produkte entstehen Spenden für präventive Projekte gegen Mobbing, Gewalt, Hass und Vorurteile. Das ICH-Logo auf den ROOSA-Verpackungen setzt dabei ein sichtbares Zeichen für Hilfe, die ankommt: bei Projekten, die der ICH e.V. begleitet und kontrolliert.

Übrigens: Eine Mitmachfütterung schenkte TOMTEs HOF der Familie und stellte sie nicht in Rechnung. Herzlichen Dank auch dafür!

Diese Woche hat nicht alles ungeschehen gemacht. Das kann keine Förderung leisten. Aber sie konnte Liona etwas geben, das nach einem schweren Erlebnis besonders wichtig ist: positive Nähe, sichere Begegnungen und das Gefühl, in ihrem eigenen Tempo angenommen zu sein.

Wir danken TOMTEs HOF für die liebevolle Begleitung, die sorgfältige Planung und das große Herz für Liona und ihre Familie. Wir danken Carsten Stahl, Beat Mörker und ROOSA für die Unterstützung. Und wir danken allen Menschen, die die Arbeit des ICH e.V. möglich machen.

Denn jedes Kind verdient Schutz. Jedes Kind verdient Würde. Und jedes Kind verdient Menschen, die nicht wegsehen, sondern helfen.

Mehr über unsere Arbeit erfahren Sie auf unserer Webseite: ICH e.V.. Mehr Informationen zum Begegnungshof gibt es direkt bei TOMTEs HOF. Weitere Informationen zum Engagement von Carsten Stahl finden Sie beim Bündnis Kinderschutz, Informationen zu ROOSA unter roosa.net.

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Deutschland

Damit Lea sicher zur Therapie kommt

Für die zwölfjährige Lea aus Waren (Müritz) bedeutet Mobilität weit mehr als nur von einem Ort zum anderen zu kommen. Für Lea bedeutet Mobilität Sicherheit, Therapien, Arzttermine, Teilhabe und ein Stück Alltag, der für viele andere Kinder selbstverständlich ist.

Lea ist schwerbehindert, hat Pflegegrad 3 und benötigt im täglichen Leben besondere Unterstützung. Ihre Familie steht vor einer großen Herausforderung: Damit Lea regelmäßig zu notwendigen Therapien, fachärztlichen Terminen und Förderangeboten gebracht werden kann, wird dringend ein zuverlässiges und geeignetes Fahrzeug benötigt.

Spendenaufruf für Lea: Warum ein Auto so wichtig ist

Öffentliche Verkehrsmittel sind für Lea aufgrund ihrer besonderen Situation kaum nutzbar. Lärm, Enge, viele fremde Menschen und starke Reize können für sie schnell zu einer großen Belastung werden. Hinzu kommt, dass Lea auf Begleitung und einen geschützten Rahmen angewiesen ist.

Ein Auto ist für diese Familie deshalb kein Luxus. Es ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Lea die Hilfe erreichen kann, die sie braucht.

„Für Lea bedeutet Mobilität nicht Bequemlichkeit, sondern die Chance, Therapien und wichtige Termine überhaupt wahrnehmen zu können“, erklärt das Kinderhilfswerk ICH e.V.

Die Familie hat sich mit ihrer Bitte um Unterstützung an das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. gewandt. Die eingereichten Unterlagen wurden sorgfältig geprüft. Die gesundheitliche Situation von Lea, der Unterstützungsbedarf und die wirtschaftliche Lage der Familie sind nachvollziehbar belegt.

Bereits viel erreicht, aber es fehlt noch ein wichtiger Betrag

Für ein geeignetes Fahrzeug konnten bereits erste Förderzusagen eingeworben werden. Damit ist ein wichtiger Schritt geschafft. Dennoch bleibt nach aktuellem Stand noch eine Finanzierungslücke von rund 6.250 Euro.

Diese Summe möchte das Kinderhilfswerk ICH e.V. nun mit Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender schließen.

„Wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, kann für Lea etwas Großes möglich werden: sichere Mobilität, verlässliche Therapien und mehr Teilhabe am Leben“, so das Kinderhilfswerk.

Auch für die Eltern ist das Fahrzeug mit großer Hoffnung verbunden. Es geht darum, Wege möglich zu machen, die für Lea wichtig sind: zur Therapie, zu ärztlicher Versorgung, zu Förderangeboten und zu Momenten, die ihr Leben stabiler und leichter machen können.

Jede Spende hilft Lea ein Stück weiter

Mit einer Spende helfen Sie ganz konkret. Ihre Unterstützung trägt dazu bei, dass Lea sicher zu ihren Therapien und Terminen gebracht werden kann. Sie schenken damit nicht nur Mobilität, sondern auch Entlastung, Sicherheit und Zukunftsperspektive.

Spenden können unter dem Stichwort „Lea – Fahrzeughilfe“ auf das folgende Konto überwiesen werden:

Kinderhilfswerk ICH e.V.
IBAN: DE68 2555 1480 0314 3195 18
Verwendungszweck: Lea – Fahrzeughilfe

Spendenquittungen können selbstverständlich ausgestellt werden. Bitte geben Sie dafür Ihre vollständige Anschrift im Verwendungszweck an.

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Allgemein

Starke Hilfe bei großer Hitze: Charity Golf Open sammelt 55.000 Euro für Kinder in Not

Frankfurt/Dreieich/Stadthagen – Brütende Hitze, sportlicher Einsatz und ein klares Ziel: Kindern zu helfen, die Unterstützung besonders dringend benötigen. Die 9. Charity Golf Open des Business Club Frankfurt 2017 e.V. haben Unternehmertum, Netzwerk und soziales Engagement verbunden.

Am 26. Juni 2026 wurde zunächst auf den Bahnen des Golf-Clubs Neuhof in Dreieich gespielt, anschließend folgte das Sommerfest mit Gala-Abend im Hilton Frankfurt Airport. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein. Trotz Temperaturen von rund 40 Grad ließen sich die Teilnehmer nicht davon abhalten, für den guten Zweck anzutreten. Am Ende stand eine beeindruckende Spendensumme von 55.000 Euro.

Zu den geförderten Organisationen gehören unter anderem Main Kind – Initiative gegen Kinderarmut in Frankfurt e.V. und die Leberecht-Stiftung, die laut Business Club Frankfurt jeweils 14.000 Euro erhielten. Ein weiterer Teil der Unterstützung ging an das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V.

Eine besondere Rolle spielte bei der Veranstaltung Sirri Haydar, geschäftsführender Gesellschafter der SRR Group und mit seiner Firma THOR Bau Hauptsponsor der 9. Charity Golf Open. THOR-Bau gehört zur SRR Group, die mehrere spezialisierte Unternehmen aus den Bereichen Bau, Gebäudedienstleistungen, Garten- und Landschaftsbau sowie Personaldienstleistungen vereint. Haydar selbst ist seit vielen Jahren im unternehmerischen Netzwerk der Region Rhein-Main aktiv und engagiert sich zugleich in sozialen Projekten. Haydar ist mittlerweile Vizepräsident des Kinderhilfswerks ICH e.V., zuvor war er ICH-Botschafter für die Türkei.

Bereits 2020 würdigte der Verein sein Engagement ausdrücklich: Seit Jahren unterstütze Haydar gemeinsam mit seiner Familie die Arbeit des Kinderhilfswerks im In- und Ausland, mal durch Kleidung, mal durch Geldspenden. Die damalige Spende in Höhe von 3.500 Euro kam der Weihnachtshilfsaktion des ICH e.V. zugute. Schon 2016 berichtete der ICH e.V. über eine Spende Haydars in Höhe von 3.000 Euro, die für Hilfsgüter wie Sportschuhe, Sportkleidung und Hygieneartikel für Flüchtlingskinder eingesetzt wurde.

Gerade diese Verlässlichkeit macht sein Engagement aus Sicht des Kinderhilfswerks so wertvoll. Sirri Haydar bringt sich nicht nur finanziell ein, sondern auch persönlich. Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien war er als damaliger ICH-Botschafter für die Türkei gemeinsam mit ICH-Präsident Dr. Dieter F. Kindermann vor Ort, um Hilfsgüter direkt zu beschaffen und in den betroffenen Regionen zu verteilen. Dabei folgt der ICH e.V. seinem eigenen Leitsatz: „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“

9. Charity Golf Open Sieger: Timo Boll & Blacky Schwarzer

Auch bei der Charity Golf Open wurde deutlich, dass Haydars Engagement weit über eine formale Sponsorenrolle hinausgeht. Mit THOR-Bau war er als Hauptsponsor vertreten, nahm selbst am Turnier teil und betonte im Anschluss, wie sehr ihn die Herzlichkeit, das gemeinsame Engagement und der Wille zu helfen beeindruckt hätten. Besonders dankte er Oliver Weiß und allen Beteiligten, die diesen Tag und Abend möglich gemacht haben.

Oliver Weiß, Präsident des Business Club Frankfurt 2017 e.V., konnte sich gemeinsam mit dem Organisationsteam über eine neue Rekordsumme freuen. Die Veranstaltung wurde auch durch zahlreiche prominente Gäste und Sportlegenden geprägt, darunter Timo Boll, Christian „Blacky“ Schwarzer, Sven Ottke, Kai Hundertmarck, Richard Golz und Michael Bresagk. Timo Boll und Christian Schwarzer gewannen gemeinsam die Bruttowertung und trugen sich damit in den Wanderpokal ein.

Für das Kinderhilfswerk ICH e.V. ist diese Form der Unterstützung von großer Bedeutung. Der Verein mit Sitz in Stadthagen hilft ehrenamtlich und unbürokratisch Kindern in Not, in Deutschland und weltweit. Mit Menschen wie Sirri Haydar an seiner Seite kann der ICH e.V. dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird: direkt, persönlich und mit großem Verantwortungsbewusstsein. Das Team des Kinderhilfswerks dankt Sirri und allen Beteiligten und gratuliert zum erfolgreichen Event!

Das Kinderhilfswerk ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. mit Sitz in Stadthagen unterstützt seit vielen Jahren Kinder und Familien in Not, in Deutschland ebenso wie in internationalen Krisen- und Armutsregionen. Der Verein arbeitet ehrenamtlich, unbürokratisch und mit dem Anspruch, Hilfe gezielt dorthin zu bringen, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Unter dem Leitsatz „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“ organisiert der ICH e.V. unter anderem Sachspenden, medizinische Unterstützung, Hilfstransporte und direkte Einzelfallhilfen für benachteiligte Kinder. Hier Spenden!
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Deutschland Unterstützer

Team 21 ist dabei – jetzt zählt jede Spende

Das Team 21 steht. Zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Versicherung und Finanzvertrieb gehen am 18. Oktober 2026 beim Wizz Air Rome Half Marathon an den Start – organisiert von Jörg Laubrinus und Matthias Heß. Wer jetzt noch mitmachen wollte: Der Lauf ist ausgebucht, die Startplätze vergeben. Was bleibt, ist die Möglichkeit, das Team auf andere Weise zu unterstützen – und die ist mindestens genauso wichtig.

Denn der eigentliche Zweck des Projekts endet nicht im Ziel. Das Team läuft für ICH – Inter-National Children Help e.V.  Die Hilfsorganisation setzt sich für Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen ein. Die gesammelten Spenden werden zu gleichen Teilen auf zwei Kinderprojekte aufgeteilt – eines in Hamburg, eines in Berlin. Was die zwölf Läuferinnen und Läufer auf der Strecke leisten, entscheidet sich also nicht nur durch Training. Sondern auch dadurch, wie viele Menschen dahinterstehen.

Matthias Heß

„Es geht nicht nur darum, dass wir uns selbst etwas beweisen. Es geht darum, dass am Ende auch etwas bleibt – für Kinder, die unsere Unterstützung wirklich brauchen. Der Lauf ist das Mittel. Die Spende ist der Zweck.“
Matthias Heß

Jörg Laubrinus

„Wir zwölf laufen die Kilometer. Aber wer spendet, ist genauso Teil des Teams. Der Unterschied ist nur, dass man die Laufschuhe zu Hause lassen kann.“
Jörg Laubrinus

Jede Spende – ob groß oder klein – fließt vollständig in die beiden Kinderprojekte. Es gibt keine Verwaltungskosten, keine Zwischenstellen. Das Geld kommt an.

Team 21 direkt hier unterstützen per Paypal:

Oder per Überweisung:

Sparkasse Schaumburg
DE39 2555 1480 0470 0519 88
Verwendungszweck: Team 21

Mehr Informationen zum Lauf, den Laufbegeisterten, den Hilfsprojekten und den Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:

www.team21.pfefferminzia-experience.de

Jede Spende zählt. Für Kinder in Hamburg und Berlin, die davon profitieren. Und für ein Team, das am 18. Oktober in Rom zeigt, dass Branchensolidarität mehr ist als ein Schlagwort.

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Allgemein Sudan

Friedensrose aus Darfur: Hoffnung trotz Krieg

Eine Friedensrose aus Darfur kann mehr sein als ein kleines handgefertigtes Zeichen. Sie kann von Mut erzählen, von zerstörten Träumen, von Neubeginn – und davon, was konkrete Hilfe bewirken kann.

Während ihrer Zeit im Sudan rief Verena Mustač die Initiative More Helping Hands ins Leben. Aus ersten Begegnungen, Hilfsaktionen und persönlichen Kontakten entstanden über die Jahre Projekte, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen: durch Bildung, kleine Existenzgründungen, medizinische und humanitäre Hilfe sowie den Erhalt lokaler Kultur, Traditionen und Handwerkskunst.

Der ICH e.V. begleitet diese Arbeit seit einiger Zeit unterstützend. Bereits 2023 haben wir über die Ernennung von Verena Mustač zur Sonderbeauftragten und die Zusammenarbeit mit More Helping Hands berichtet: Verena Mustač zur Sonderbeauftragten ernannt. More Helping Hands beschreibt seine Arbeit als Initiative, die Menschen in Notlagen zeigen möchte, dass sie nicht vergessen sind und dass Hilfe durch persönliche Netzwerke direkt ankommen kann.

Friedensrose aus Darfur: Aishas Geschichte

Bei einer Kulturveranstaltung in Darfur lernte Verena die junge Frau Aisha aus Nyala kennen. Aisha präsentierte dort handgefertigte Produkte: wunderschöne Taschen und kleine Friedensrosen aus Stoff und regionalem Gras. Ihre Arbeiten fielen sofort ins Auge – nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch, weil sie eine Geschichte erzählten.

Aisha war eine kluge, engagierte junge Frau mit klaren Plänen. Sie wollte lernen, arbeiten und sich eine selbstbestimmte Zukunft aufbauen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf ihrer Friedensrosen konnte sie ihr Studium finanzieren und Schritt für Schritt unabhängiger werden. Die kleinen Rosen wurden so zu einem Symbol: für Frieden, Würde und die Kraft, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

Doch dann kam der Krieg.

Seit dem Ausbruch des Konflikts im Sudan im April 2023 hat sich das Leben von Millionen Menschen dramatisch verändert. Nach Angaben der Vereinten Nationen begann der Krieg Mitte April 2023 und hat eine der größten Vertreibungskrisen weltweit ausgelöst; besonders betroffen sind auch Regionen wie Darfur und Nachbarländer wie der Tschad. Auch Aisha verlor vieles von dem, was sie sich mühsam aufgebaut hatte. Dinge, die früher selbstverständlich waren, wurden plötzlich zu täglichen Herausforderungen.

Doch Aisha gibt nicht auf.

Dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern konnte sie Solarpanels erwerben. Für ihre Familie bedeutete dies nach langer Zeit wieder Zugang zu Elektrizität. Gleichzeitig möchte Aisha damit ein kleines Geschäft aufbauen und sich Schritt für Schritt eine neue Zukunft schaffen – dank der Friedensrose aus Darfur.

Ihre Geschichte zeigt, wie schnell Krieg Lebenswege zerstören kann – aber auch, wie entscheidend gezielte Hilfe ist, wenn Menschen die Chance bekommen, wieder aufzustehen. Auch dafür steht die Friedensrose aus Darfur.

Hilfe im Sudan und im Tschad

Die Lage im Sudan bleibt für die Arbeit von More Helping Hands sehr herausfordernd. Viele Menschen, die Verena Mustač aus früheren Projekten kennt und die früher selbst andere unterstützt haben, sind inzwischen selbst in große Not geraten.

Im vergangenen Jahr konnten dennoch mehrere Menschen und Familien begleitet werden. Dazu gehört Neimat, eine junge Frau, die früher bei der Polizei gearbeitet hat und heute als Binnenvertriebene in einem Camp lebt. Auch Somaya und ihre Familie wurden unterstützt. Ihr Haus wurde durch Bombardierungen vollständig zerstört; dabei kamen mehrere Angehörige ums Leben, darunter eine vierjährige Nichte. In einer solchen Situation kann Hilfe das Geschehene nicht ungeschehen machen – aber sie kann helfen, die dringendste Not abzufedern.

Auch im Tschad konnte gemeinsam mit der langjährigen Partnerorganisation Sobajo geholfen werden. Ein sudanesischer Junge namens Nasr, den Verena bereits bei einer Kulturveranstaltung im Sudan kennengelernt hatte, lebte dort auf der Straße. Er spielt Gitarre und schreibt eigene Lieder. Durch die Unterstützung gelang es, ihn wieder mit seiner Familie im Sudan zusammenzuführen und ihm zunächst ein Überleben abseits der Straße zu ermöglichen.

Ein weiterer sudanesischer Junge, Khazi, der ebenfalls im Tschad auf der Straße lebte, wurde unterstützt. Darüber hinaus wurden Geld- und Kleiderspenden an bedürftige Menschen verteilt – sowohl an die lokale Bevölkerung als auch an sudanesische Geflüchtete.

Unterstützung in Kenia: sauberes Wasser, Schule und Alltagshilfe

Neben der Arbeit im Sudan und im Tschad gibt es auch in Kenia wichtige Projekte. Dort arbeitet More Helping Hands seit vielen Jahren mit Janet zusammen, einer Maasai-Frau, die mit großem Engagement Hilfen vor Ort organisiert.

Durch sie konnten Wasserfilter in verschiedenen Maasai-Dörfern verteilt werden. Für viele Familien bedeutet das einen besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser – eine Hilfe, die im Alltag unmittelbar spürbar ist. Darüber hinaus kümmert sich Janet um mehrere Kinder, denen sie ein Zuhause gibt und die bei Schulbildung, Kleidung und alltäglichen Dingen unterstützt werden.

Aktuell sollen unter anderem Schulgebühren für die kleine Mercy finanziert werden. Außerdem wird ein Mobiltelefon benötigt, damit Janet leichter mit den Unterstützerinnen und Unterstützern in Kontakt bleiben und Fotos sowie Videos aus den Projekten teilen kann.

In einem der nächsten Beiträge möchten wir Janet und ihre Arbeit ausführlicher vorstellen.

Gemeinsam mehr möglich machen

Die Arbeit von More Helping Hands lebt von persönlichen Beziehungen, Vertrauen und direkter Hilfe. Der ICH e.V. unterstützt diese Arbeit, weil sie dort ansetzt, wo Menschen konkret Hilfe brauchen – oft leise, oft abseits großer Aufmerksamkeit, aber mit großer Wirkung.

Die Friedensrose aus Darfur ist weiterhin über More Helping Hands für eine Spende von 10 Euro erhältlich. Mit dem Erlös werden weitere Projekte unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter:
www.more-helping-hands.org

Spendenkonto

Wer Aisha, Janet und weitere Projekte von More Helping Hands unterstützen möchte, kann gerne spenden:

International Children Help e. V.
Sparkasse Schaumburg
IBAN: DE14 2555 1480 0313 9846 76
BIC: NOLADE21SHG
Stichwort: Verena

Jede Spende hilft dabei, Menschen in schwierigen Lebenssituationen neue Perspektiven zu ermöglichen – im Sudan, im Tschad, in Kenia und überall dort, wo Hilfe dringend gebraucht wird.

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Allgemein

ICH e.V. und „Flamme des Friedens“ vertiefen internationale Zusammenarbeit

Friedensarbeit für Kinder steht im Mittelpunkt der vertieften Zusammenarbeit zwischen dem Kinderhilfswerk ICH e.V. und der österreichischen Organisation „Flamme des Friedens“. Beide Partner setzen sich gemeinsam für Hilfe in Not, Jugendförderung und ein friedliches Miteinander über Grenzen hinweg ein.

Friedensarbeit für Kinder und internationale Verständigung

Das Kinderhilfswerk ICH e.V. und die österreichische Organisation „Flamme des Friedens“ sind bereits seit dem Jahr 2015 miteinander verbunden. Diese Verbindung wurde 2018 in besonderer Weise sichtbar, als dem Präsidenten des ICH e.V., Dr. oec. Dieter F. Kindermann, die Verdienstmedaille in Gold verliehen wurde. An der Spitze der „Flamme des Friedens“ steht Herta Margarete Habsburg-Lothringen als Präsidentin.

Die „Flamme des Friedens“ versteht sich als gemeinnützige, überparteiliche und religionsunabhängige Initiative zur Förderung friedensstiftender Maßnahmen. Sie würdigt Menschen und Organisationen, die sich für Verständigung, Dialog und Frieden einsetzen. Diese Friedensarbeit für Kinder passt in besonderer Weise zu den Zielen des Kinderhilfswerks ICH e.V., das weltweit Kindern, Jugendlichen und Familien in schwierigen Lebenssituationen hilft.

Der ICH e.V. freut sich sehr darüber, dass die Zusammenarbeit nun auch auf internationaler Ebene weiter vertieft wird. Beide Organisationen verbindet das Ziel, Kindern in Not wirksam zu helfen, junge Menschen zu fördern und den Gedanken des Friedens über Grenzen hinweg zu stärken. Das weitere Zusammenrücken bedeutet den Verantwortlichen beider Organisationen viel und eröffnet neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und konkrete Hilfe.

Über die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit und künftige Arbeitsergebnisse wird der ICH e.V. fortlaufend berichten.

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Unterstützer

Über 100 Fußbälle für Kinder: TuS Lüdersfeld unterstützt Kinder weltweit

Fußbälle für Kinder: Der TuS Lüdersfeld und sein Förderverein sammeln gebrauchte, aber gut erhaltene Bälle für Hilfsprojekte des Kinderhilfswerks ICH e.V. Inzwischen ist die Marke von 100 gespendeten Fußbällen überschritten.

Fußbälle für Kinder werden für viel Freude sorgen

Friedhelm Hitzemann und das Team des TuS Lüdersfeld gehören seit vielen Jahren zu den verlässlichen Unterstützern des Kinderhilfswerks ICH – Inter-NATIONAL CHILDREN Help e.V. Was in heimischen Vereinen häufig nicht mehr im Spielbetrieb eingesetzt wird, kann andernorts große Wirkung entfalten: gebrauchte, aber intakte Fußbälle. Mit der aktuellen Übergabe von 31 weiteren Bällen ist die Gesamtzahl der gespendeten Fußbälle inzwischen auf über 100 gestiegen.

Für viele Kinder in ärmeren Regionen der Welt ist ein eigener Ball keine Selbstverständlichkeit. Fußball ist zwar auch dort ein beliebter Volkssport, doch gespielt wird oft mit allem, was sich irgendwie bewegen lässt – manchmal sogar mit alten Dosen oder notdürftig zusammengebundenen Materialien. Umso größer ist die Freude, wenn ein richtiger Fußball ankommt: aufgepumpt, rund und sofort einsatzbereit.

Der Förderverein des TuS Lüdersfeld zeigt damit, wie einfach nachhaltige Hilfe sein kann. Bälle, die in Deutschland aus dem regulären Trainings- oder Spielbetrieb ausscheiden, erhalten in Hilfsprojekten des ICH e.V. ein zweites Leben. Gleichzeitig entsteht aus einer lokalen Vereinsinitiative ein konkreter Beitrag für Kinder, die mit wenig Ausstattung große Begeisterung für Sport, Gemeinschaft und Bewegung entwickeln.

Von Lüdersfeld nach Ghana und Kenia

Für den Transport und die Weitergabe der Fußbälle sorgen die bewährten Strukturen des Kinderhilfswerks. Unter anderem unterstützen die ICH-Botschafter Christian Heppe für Ghana und Maik Pfeiffer für Kenia dabei, Hilfsgüter gezielt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. So kommen die Fußbälle für Kinder über verlässliche Wege in konkreten Projekten an. Der ICH e.V. arbeitet nach dem Grundsatz „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“ und setzt dabei auf ehrenamtliches Engagement, kurze Wege und eine möglichst direkte Projektbegleitung.

Dank an den TuS Lüdersfeld und seinen Förderverein

Das Kinderhilfswerk ICH e.V. dankt Friedhelm Hitzemann, dem Förderverein und allen Beteiligten des TuS Lüdersfeld herzlich für die langjährige Unterstützung. Die inzwischen mehr als 100 gespendeten Fußbälle zeigen, dass kontinuierliches Engagement auch mit einfachen Mitteln viel bewegen kann. Jede weitere Spende hilft dabei, Kindern in den Projekten des ICH e.V. Freude, Bewegung und ein Stück Teilhabe zu schenken.

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Kasachstan

Hilfseinsatz Kasachstan: Johann Matas hilft mit großem Engagement

Zwischen unserem Kinderhilfswerk und Kasachstan, dem neuntgrößten Staat der Erde, bestehen seit vielen Jahren enge und gewachsene Verbindungen. Unser Hilfseinsatz Kasachstan steht dabei für eine Form der Hilfe, die auf persönlichen Kontakten, Vertrauen und konkretem Handeln beruht. Schon früh nach der Unabhängigkeit des Landes engagierte sich unser Präsident Dr. Dieter F. Kindermann in den deutsch-kasachischen Beziehungen und war als Honorarkonsul für Kasachstan tätig. Bis heute prägen Hilfstransporte, Kontakte zu diplomatischen Vertretungen und das gemeinsame Anliegen, Menschen in Not wirksam zu unterstützen, diese besondere Verbindung.

Gewachsene Verbindungen zwischen dem ICH e. V. und Kasachstan

Unsere Beziehungen nach Kasachstan haben nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch einen sehr konkreten humanitären Hintergrund. Immer wieder konnten wir Hilfsgüter für das Land bereitstellen und Kontakte zu Vertretern der Republik Kasachstan pflegen. So begrüßten wir im Jahr 2020 den Generalkonsul der Republik Kasachstan, Yermukhambet Konuspayev, bei uns in Stadthagen im Zusammenhang mit einem Hilfstransport. Kurz darauf erreichte uns zudem ein offizielles Dankesschreiben der Botschaft der Republik Kasachstan — ein Zeichen dafür, wie eng und verlässlich diese Zusammenarbeit bis heute ist.

Auch über die diplomatische Ebene hinaus verbindet Deutschland und Kasachstan eine gewachsene menschliche Brücke. Nach Angaben des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten lebten einst rund eine Million Deutschstämmige in der kasachischen Teilrepublik der Sowjetunion; heute leben noch etwa 225.000 Deutsche in der Republik Kasachstan. Viele von ihnen oder ihre Familienangehörigen sind in den vergangenen Jahrzehnten nach Deutschland übergesiedelt und bilden bis heute eine wichtige Verbindung zwischen beiden Ländern. Zugleich wird die deutsche Minderheit in Kasachstan offiziell als geachteter Teil der Gesellschaft beschrieben.

Johann Matas bringt Hilfe direkt zu den Kindern

Ein besonders engagierter Helfer in diesem Zusammenhang ist unser Mitglied Johann Matas. Seit Jahren reist er regelmäßig nach Kasachstan, um dort gezielt Hilfsgüter zu überbringen — vor allem für bedürftige Kinder. Dieses Engagement verdient große Anerkennung, weil es nicht nur mit Organisation, Zeit und persönlichem Einsatz verbunden ist, sondern vor allem mit dem festen Willen, konkrete Hilfe dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der medizinischen Versorgung. In enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, insbesondere im Bereich der Augenheilkunde, ermöglicht Johann Matas Kindern wichtige Sehhilfen und schenkt ihnen damit neue Perspektiven. Gerade wenn Kinder besser sehen, eröffnen sich oft auch neue Chancen im Alltag, in der Schule und in ihrer persönlichen Entwicklung. Solche Hilfe ist unmittelbar, nachhaltig und von unschätzbarem Wert.

Hilfe, die durch persönliche Kontakte möglich wird

Die Arbeit von Johann Matas zeigt beispielhaft, was unseren Verein ausmacht: Hilfe entsteht bei uns nicht abstrakt, sondern über Menschen, die Verantwortung übernehmen und bereit sind, sich persönlich einzubringen. Auf unserer Website beschreiben wir den ICH e. V. bewusst als personell kleines Hilfswerk mit schlanken Verwaltungsstrukturen und vielen Ehrenamtlichen. Genau dadurch können wir schnell, unbürokratisch und zielgerichtet helfen.

Dass Kontakte nach Kasachstan bis heute tragfähig geblieben sind, liegt auch an dieser Arbeitsweise. Wo Vertrauen gewachsen ist, können Hilfen zielgenauer ankommen. Wo Menschen wie Johann Matas bereit sind, dranzubleiben, wird aus einer guten Idee echte Unterstützung. Und wo Kinder durch eine Brille, medizinische Hilfe oder dringend benötigte Sachgüter neue Chancen erhalten, wird der Sinn unseres Engagements besonders sichtbar.

Dank für außergewöhnlichen Einsatz

Wir würdigen das außergewöhnliche Engagement von Johann Matas mit großem Respekt und aufrichtiger Dankbarkeit. Sein Einsatz zeigt, dass nachhaltige Hilfe immer auch mit persönlicher Haltung zu tun hat: mit Verlässlichkeit, Mitgefühl und dem Willen, für andere da zu sein.

Unser Dank gilt dabei nicht nur Johann Matas selbst, sondern auch all den Menschen, die ihn auf seinem Weg unterstützen, Hilfsgüter mit auf den Weg bringen, Kontakte vermitteln oder im Hintergrund mithelfen. Humanitäre Arbeit gelingt nur gemeinsam — und genau darin liegt seit jeher eine der großen Stärken unseres Kinderhilfswerks.

Mehr zu unseren Kontakten und Hilfstransporten nach Kasachstan finden Sie in unserem Beitrag
Video: Generalkonsul der Republik Kasachstan zu Gast bei ICH e.V. und Hilfstransport

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen:
Spenden beim ICH e. V.

Mehr zur deutschen Minderheit in Kasachstan lesen Sie auf der offiziellen Seite des Beauftragten der Bundesregierung:
Deutsche Minderheit in der Republik Kasachstan

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Deutschland Unterstützer

Schaumburger Regionalschau Spendenaktion begeistert mit Peter Orloff und großer Hilfsbereitschaft

Unsere Schaumburger Regionalschau Spendenaktion — auch dafür standen die Tage auf der Messe in Stadthagen im April 2026 in ganz besonderer Weise. Vom 24. bis 26. April 2026 durften wir als Kinderhilfswerk ICH e. V. viele Besucherinnen und Besucher an unserem Stand begrüßen, mit ihnen ins Gespräch kommen, unsere Arbeit vorstellen und zugleich ganz konkrete Unterstützung für Kinder in Not sammeln. Die Schaumburger Regionalschau bot dafür erneut einen idealen Rahmen: Laut Veranstalter zählt sie zu den größten Regionalmessen dieser Art in Niedersachsen, mit rund 200 Ausstellern und einer erwarteten Besucherzahl von etwa 50.000 Menschen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt erwartete uns gleich am ersten Messetag: Am Freitag, 24. April, durften wir an unserem Stand einen prominenten Gast begrüßen — Peter Orloff, Schlagerstar, Komponist und Chef der Schwarzmeerkosaken. Peter Orloff ist seit Jahren offizieller Botschafter unseres Kinderhilfswerks und unterstützt unsere Arbeit mit großer Herzlichkeit und Verlässlichkeit. Auf unserer Website ist dokumentiert, dass er sich bereits seit vielen Jahren öffentlich für den ICH e. V. einsetzt und in der Vergangenheit mit seinem Engagement sogar Schulprojekte mitgetragen hat.

Peter Orloff sorgte für einen ganz besonderen Messeauftakt

Die exklusive Autogrammstunde mit Peter Orloff entwickelte sich schon kurz nach Beginn zu einem echten Besuchermagneten. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, ihrem Idol persönlich zu begegnen, Erinnerungsfotos zu machen und sich Autogramme zu sichern. Einige Besucherinnen und Besucher hatten sogar alte Singles und LPs mitgebracht, die Peter Orloff direkt vor Ort signierte.

Für uns war dieser Besuch nicht nur ein schönes Zeichen der Verbundenheit, sondern auch ein sichtbarer Ausdruck dessen, was unsere Arbeit ausmacht: Menschen zusammenbringen, Begegnungen ermöglichen und zugleich Aufmerksamkeit für den guten Zweck schaffen. Peter Orloff hat unser Kinderhilfswerk bereits in vielen Zusammenhängen unterstützt. 

Die große Resonanz an unserem Stand zeigte eindrucksvoll, wie sehr prominente Unterstützung dabei helfen kann, Menschen anzusprechen und für unsere Anliegen zu sensibilisieren. Für uns und viele Messegäste war dieser Besuch ohne Frage eines der Highlights der gesamten Regionalschau.

Schaumburger Regionalschau Spendenaktion mit Glücksrad und Spendentrichter

Nicht nur der prominente Besuch, sondern auch unsere Mitmach-Aktion sorgte an allen drei Tagen für eine lebendige und einladende Atmosphäre. Unter der Standleitung von Kerstin Bößling setzten wir auf ein kreatives Konzept aus Spendentrichter und Glücksrad. Besucherinnen und Besucher konnten nach einer frei gewählten Spende — bereits ab 0,01 Euro — am Glücksrad drehen und sich über kleine Gewinne freuen.

Der Andrang war beeindruckend: Mehr als 1.000 Drehungen pro Tag zeigen, wie gut die Aktion angenommen wurde. Für uns war das weit mehr als nur ein schönes Messe-Element. Es war eine sichtbare Einladung zum Mitmachen, zum kurzen Innehalten, zum Gespräch — und vor allem zum gemeinsamen Helfen.

Der Spendentrichter ist in unserer Arbeit nicht neu, sondern hat bereits seit Längerem einen festen Platz bei Aktionen in Stadthagen. In einem früheren Beitrag beschrieben wir ihn als eine besondere und zugleich praktische Möglichkeit, Spenden sichtbar und niedrigschwellig zu sammeln. Genau daran konnten wir auf der Regionalschau anknüpfen — diesmal ergänzt um ein Glücksrad, das zusätzlich für Freude und Bewegung am Stand sorgte.

Über 1.400 Euro für Kinder in Not

Das schönste Ergebnis dieser Tage war die große Spendenbereitschaft der Besucherinnen und Besucher. Insgesamt kamen mehr als 1.400 Euro zusammen — eine Summe, die uns hilft, bedürftigen Kindern schnell und unbürokratisch zur Seite zu stehen.

Jede einzelne Spende zählt. Das ist für uns keine Floskel, sondern gelebte Realität. Gerade weil wir als Kinderhilfswerk mit schlanken Strukturen arbeiten und Hilfe möglichst direkt dorthin bringen wollen, wo sie gebraucht wird, bedeuten auch kleine Beträge oft sehr viel. Auf unserer Website beschreiben wir diesen Ansatz seit Jahren klar: Hilfe soll schnell, unbürokratisch und nachvollziehbar erfolgen.

Dass auf einer Messe wie der Regionalschau so viele Menschen bereit sind, mit einer kleinen oder größeren Gabe zu helfen, ist für uns ein starkes Zeichen. Es zeigt, dass gesellschaftliches Engagement in Schaumburg lebt — und dass regionale Veranstaltungen weit mehr sein können als eine reine Präsentationsfläche für Unternehmen und Organisationen.

Regionalschau als Plattform für Begegnung, Austausch und Engagement

Die Schaumburger Regionalschau hat sich auch 2026 wieder als wichtige Plattform für regionale Sichtbarkeit, Austausch und Begegnung erwiesen. Laut Veranstalter verbindet sie Wirtschaftsschau, Show-Acts, Netzwerktreffen und Event-Aktionen auf besondere Weise. Genau diese Mischung macht sie für uns als Verein so wertvoll.

Für unser Team waren die Messetage deshalb in mehrfacher Hinsicht erfolgreich: Wir konnten viele interessierte Gespräche führen, unsere Projekte vorstellen, neue Kontakte knüpfen, mit Unterstützerinnen und Unterstützern ins Gespräch kommen und zugleich eine erfreuliche Spendensumme erzielen. Noch wichtiger aber war das Signal dahinter: Wenn Menschen zusammenkommen, sich ansprechen lassen und mitmachen, dann kann aus vielen kleinen Momenten etwas Großes entstehen.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die unseren Stand besucht, sich mit uns ausgetauscht, bei der Aktion mitgemacht oder gespendet haben. Ein besonderer Dank gilt Kerstin Bößling und allen helfenden Händen am Stand sowie natürlich Peter Orloff für seinen Besuch, seine Zeit und seine langjährige Verbundenheit mit unserem Kinderhilfswerk. 

Mehr über Peter Orloff als Botschafter unseres Kinderhilfswerks lesen Sie hier: Peter Orloff ist offizieller Botschafter des Kinderhilfswerks.

Mehr zur Schaumburger Regionalschau finden Sie auf der offiziellen Website der Schaumburger Regionalschau.

Einen weiteren Einblick in unsere regionalen Aktionen gibt unser Beitrag Gemeinsam stark in Stadthagen.

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Deutschland

Ümmesüss Bad Nenndorf: 20 Jahre starke Partnerschaft

Ümmesüss Bad Nenndorf und unser Kinderhilfswerk verbindet seit inzwischen zwei Jahrzehnten eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Als wir 2025 unser 20-jähriges Jubiläum feiern konnten, erinnerten wir uns auch an die Anfänge einer Verbindung, die bis heute trägt: Damals meldeten sich die Nenndorfer Initiatoren unter der Führung von Rosemarie Börner, die selbst von Beginn an Mitglied im ICH e. V. war, und berichteten von ihrem Plan, einen Umsonstladen zu eröffnen.

Aus dieser Idee ist ein fester Bestandteil des sozialen Lebens in Bad Nenndorf geworden. Der Umsonstladen „ümmesüss“ besteht seit 2006, hat seinen Sitz in der Hauptstraße 17a in Bad Nenndorf und versteht sich als offenes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger. Gut erhaltene Kleidung und Gegenstände werden dort angenommen und gegen eine kleine Spende weitergegeben; zugleich will der Laden dem Wegwerfdenken und dem Klimawandel entgegenwirken.

Ümmesüss Bad Nenndorf lebt Nachhaltigkeit und Menschlichkeit

Seit nunmehr 20 Jahren ist das Ümmesüss im Zentrum von Bad Nenndorf ein Ort, an dem Nachhaltigkeit und praktische Hilfe ganz selbstverständlich zusammengehören. Auf der offiziellen Website des Vereins wird beschrieben, dass gut erhaltene gebrauchte Waren weitergegeben werden, anstatt im Müll zu landen. Der Laden wird vollständig ehrenamtlich geführt und versteht sich ausdrücklich als Ergänzung sozialer Angebote in Zeiten wachsender Armut.

Auch die Stadt Bad Nenndorf hebt die besondere Bedeutung des Ladens hervor. Auf dem offiziellen Tourismusportal wird Ümmesüss als seit zwanzig Jahren erfolgreiche Einrichtung im Herzen der Fußgängerzone beschrieben. Dort ist von vielen Kundinnen und Kunden die Rede, von ehrenamtlich tätigen Verkäuferinnen und Verkäufern sowie davon, dass mögliche Überschüsse ohne Abzug an soziale Einrichtungen, Projekte und Vereine weitergegeben werden. Nach Angaben der Stadt konnten auf diese Weise im Laufe der Jahre rund 80.000 Euro gespendet werden.

Dass im Ümmesüss jeder willkommen ist, ist für uns ein besonders wichtiger Gedanke. Hilfe auf Augenhöhe, gelebte Wertschätzung und ein offener Umgang mit Menschen prägen den Laden seit vielen Jahren. Genau das verbindet uns als ICH e. V. mit den engagierten Ehrenamtlichen in Bad Nenndorf.

Jubiläumstage im Mai 2026

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens wurden die Jubiläumstage des Umsonstladens am 7. Mai 2026 und am 11. Mai 2026 gefeiert. Auf der Website des Vereins wurde dazu eine besondere Aktion mit Gästen, kleinen Angeboten und einer Jubiläumsrabattaktion angekündigt. Die Vorsitzende Rosemarie Schirmer und ihr Stellvertreter Peter Mientus luden ausdrücklich dazu ein, den Laden an diesen Tagen zu besuchen.

Für uns war es selbstverständlich, diese Gelegenheit zu nutzen. Dr. Dieter F. Kindermann, Präsident des ICH e. V., besuchte unsere Freunde und Partner im Ümmesüss-Laden persönlich und überbrachte die Glückwünsche unseres gesamten Teams. Dabei stand vor allem der Dank für eine langjährige, vertrauensvolle und von gegenseitigem Respekt getragene Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Ein starkes Zeichen für Bad Nenndorf

Bad Nenndorf steht aktuell nicht nur als Kurort im öffentlichen Blick, sondern auch als Gastgeber der Landesgartenschau 2026, die laut offizieller Stadtseite vom 29. April bis 18. Oktober 2026 stattfindet. Doch neben großen Veranstaltungen und touristischen Highlights lebt eine Stadt immer auch von den Orten, an denen Zusammenhalt, Gemeinsinn und praktische Unterstützung sichtbar werden.

Genau deshalb ist das Wirken des Ümmesüss für Bad Nenndorf weit mehr als nur ein Ladenkonzept. Es ist ein soziales Zeichen, ein Ort der Begegnung und ein Beispiel dafür, wie Ehrenamt, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit gemeinsam wirken können. Dass dort seit vielen Jahren so engagiert gearbeitet wird, verdient unsere Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank.

Gemeinsam verbunden durch gelebte Hilfe

Uns als Kinderhilfswerk ICH e. V. ist seit jeher wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die Hilfe konkret, nahbar und würdevoll gestalten. Das Ümmesüss in Bad Nenndorf erfüllt genau diesen Anspruch. Der Laden steht allen offen, nimmt gut erhaltene Sachspenden entgegen, gibt sie sinnvoll weiter und bietet darüber hinaus auch Orientierung und Unterstützung im Alltag.

Dass diese Partnerschaft seit 20 Jahren besteht, erfüllt uns mit großer Freude. Wir danken allen Ehrenamtlichen, die das Ümmesüss über so viele Jahre getragen, gestaltet und weiterentwickelt haben. Für die Zukunft wünschen wir weiterhin alles erdenklich Gute, viele helfende Hände und vor allem die Kraft, diesen besonderen Ort in Bad Nenndorf lebendig zu halten.

Mehr über unsere Arbeit und aktuelle Projekte finden Sie auf unserer Seite Aktuell.
Informationen zum Umsonstladen finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins Umsonstladen e. V. Bad Nenndorf

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Deutschland Unterstützer

Brillensammlung für Hilfsprojekte: Hilfe von der holländischen Grenze

Rainer und Heidi van Haren stehen seit vielen Jahren mit ihrer Brillensammlung für Hilfsprojekte für verlässliche Unterstützung, persönliches Engagement und praktische Hilfe. Die Eheleute kamen am 11. Mai 2026 erneut nach Stadthagen, brachten rund 750 Brillengestelle, mehrere Handys sowie eine Spende in Höhe von 1.260 Euro mit und informierten sich über die laufenden Hilfsmaßnahmen des Vereins.

Seit vielen Jahren verlässlich an unserer Seite

Einmal im Jahr lassen es sich Rainer und Heidi van Haren nicht nehmen, unsere Zentrale in Stadthagen zu besuchen und mit unserem Präsidenten Dr. Dieter F. Kindermann persönlich über laufende Hilfsmaßnahmen, konkrete Bedarfe und neue Entwicklungen zu sprechen. Diese Verbindung besteht inzwischen seit rund 20 Jahren und ist von großer Verlässlichkeit geprägt.

Schon in den vergangenen Jahren durften wir immer wieder erleben, mit wie viel Einsatz sich die Eheleute van Haren für Kinder und Familien in Not engagieren. Bereits 2019 unterstützten sie unsere Arbeit mit Hilfsgütern, Geldspenden und weiteren Impulsen aus ihrer Region. Damals brachten sie unter anderem Feuerwehrkleidung, Kinderkleidung sowie Spendengelder mit und halfen zugleich dabei, weitere Unterstützerinnen und Unterstützer für unsere Arbeit zu gewinnen.

Diese langjährige Treue ist für uns alles andere als selbstverständlich. Sie zeigt, wie tragfähig Hilfe dann wird, wenn sie über Jahre hinweg mit persönlicher Überzeugung und praktischer Tatkraft verbunden bleibt.

Brillensammlung für Hilfsprojekte mit konkretem Nutzen

Die aktuelle Lieferung von rund 750 Brillengestellen knüpft an ein Engagement an, das uns seit Jahren begleitet. Schon 2023 durften wir von den Eheleuten van Haren eine besonders große Brillenspende entgegennehmen: Damals wurden rund 2.000 Brillen nach Stadthagen gebracht, nachdem ein Hilfsbedarf aus Paraguay bekannt geworden war. Vor Ort konnten die Brillen nach Prüfung durch Augenoptiker bedarfsgerecht weitergegeben werden.

Gerade in Ländern, in denen Sehhilfen für viele Menschen kaum bezahlbar sind, haben solche Sachspenden einen unmittelbaren Wert. Im Zusammenhang mit dem damaligen Paraguay-Hilferuf wurde deutlich, dass eine Brille dort umgerechnet etwa 40 bis 50 Euro kosten kann – ein Betrag, den sich viele Menschen nicht leisten können.

Deshalb bedeutet eine Brillensammlung für Hilfsprojekte weit mehr als das Sammeln gebrauchter Gestelle. Sie schafft konkrete Hilfe im Alltag, verbessert Teilhabe und unterstützt Menschen dort, wo eine kleine Sachspende eine große Wirkung entfalten kann.

Auch alte Handys helfen weiter

Neben den Brillengestellen brachten Rainer und Heidi van Haren auch mehrere Handys mit. Auch das passt sehr gut zu unserer Arbeit, denn die Sammlung gebrauchter Mobiltelefone hat uns in den vergangenen Jahren in mehrfacher Hinsicht unterstützt.

Bereits 2019 haben wir darüber berichtet, wie alte Handys über Sammeltonnen erfasst wurden, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und mit den daraus erzielten Erlösen unsere ehrenamtliche Arbeit zu stärken. Damals wuchs die Zahl der Aufstellorte stetig, und die Idee verband Nachhaltigkeit mit konkreter Hilfe für Kinder in Not.

Auch in den Folgejahren wurde dieser Gedanke weitergeführt. 2024 konnten gesammelte Altgeräte fachgerecht verwertet werden, wobei Erlöse unter anderem in Umweltprojekte flossen. 2025 wurde zudem berichtet, dass reparaturfähige Smartphones an König Bansah weitergegeben wurden, damit sie in Ghana weiter genutzt werden können.

Damit stehen auch die diesmal mitgebrachten Handys sinnbildlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und für Hilfe, die gleichzeitig nachhaltig und sinnvoll ist.

Unterstützung aus Bedburg-Hau mit großem Engagement

Die Eheleute van Haren engagieren sich aus der Region an der niederländischen Grenze heraus seit vielen Jahren für unsere Arbeit. Ihr eigener Hintergrund ist dabei ebenfalls von Beständigkeit geprägt: Der Elektronikfachhandel van Haren in Bedburg-Hau wird auf der eigenen Website als inhabergeführtes Fachgeschäft beschrieben. Rainer van Haren gibt dort an, den Betrieb 1993 gegründet und gemeinsam mit seiner Frau weiterentwickelt zu haben. Das Unternehmen steht nach eigener Darstellung für persönliche Beratung, Service und Langlebigkeit.

Diese Haltung spiegelt sich auch im ehrenamtlichen Einsatz wider. Schon früher konnten wir erleben, dass Heidi und Rainer van Haren nicht nur selbst sammeln und spenden, sondern auch andere Menschen in ihrem Umfeld motivieren, sich an Hilfsaktionen zu beteiligen. Genau diese Mischung aus persönlichem Einsatz, regionaler Verwurzelung und langjähriger Treue macht ihre Unterstützung für uns so wertvoll.

Persönlicher Austausch gehört für uns zur Hilfe dazu

Für uns ist der persönliche Kontakt zu langjährigen Unterstützerinnen und Unterstützern ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir verstehen uns als kleines Hilfswerk mit schlanken Verwaltungsstrukturen und vielen Ehrenamtlichen. Gerade deshalb ist uns wichtig, Hilfen nicht nur zu organisieren, sondern sie nachvollziehbar, zielgerichtet und verantwortungsvoll zu begleiten.

Der Besuch von Rainer und Heidi van Haren am 11. Mai 2026 war deshalb weit mehr als eine Spendenübergabe. Er war ein Zeichen gewachsener Verbundenheit, verlässlicher Partnerschaft und gelebter Hilfe. Für die mitgebrachten Brillengestelle, die Handys, die Geldspende in Höhe von 1.260 Euro und vor allem für die langjährige Unterstützung danken wir den Eheleuten van Haren von Herzen.

Denn genau solche Menschen tragen dazu bei, dass unsere Hilfe ankommt – weil wir sie gemeinsam möglich machen und verantwortungsvoll begleiten.

Mehr zur bisherigen Unterstützung durch Heidi und Rainer van Haren lesen Sie auch im Beitrag
Eheleute van Haren spenden 2000 Brillen und mehr für Paraguay.

Weitere Informationen zu den Spendenmöglichkeiten finden Sie hier:
Spenden beim ICH e.V..

Mehr zum Unternehmen der Familie van Haren:
Elektronikfachhandel van Haren in Bedburg-Hau.

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Spanien

ICH e.V. Spanien: Besuch aus Spanien stärkt laufende Hilfsprojekte

ICH e.V. Spanien stand am 6. Mai 2026 im Mittelpunkt eines besonderen Treffens in der Zentrale des Kinderhilfswerks ICH e.V. Ehrenamtliche Mitarbeitende aus Spanien besuchten das Team in Stadthagen und berichteten über ihre aktuelle Arbeit, laufende Hilfsmaßnahmen und künftige Planungen vor Ort.

Empfangen wurden Angelika Riegmann-Matthies und ihr Ehemann Mario Matthies, begleitet von ihrem Betreuungskind Linda, die an diesem Tag ihren 17. Geburtstag feierte, sowie ihrem Enkelsohn Philipp, der von Geburt an blind ist. Der Besuch war von intensiven Gesprächen, persönlichem Austausch und dem gemeinsamen Blick auf künftige Hilfsprojekte geprägt.

Angelika und Mario Riegmann-Matthies engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für den ICH e.V. in Spanien. Bereits seit 2019 berichtet der Verein über ihre Arbeit rund um die Pequeno Rancho in Denia, einen Ort, an dem Therapiekinder begleitet und zugleich Hilfsgüter an bedürftige Familien, Kinder und Einrichtungen weitergegeben werden. Auch nach Unwettern, wirtschaftlich schwierigen Zeiten und wachsender sozialer Not blieb ihr Einsatz in Spanien ein verlässlicher Bestandteil der Auslandshilfe des ICH e.V.

ICH e.V. Spanien und Portugal: Fokus künftig wieder stärker auf Spanien

Im Rahmen des Besuchs berichteten Angelika und Mario über die aktuellen Aktivitäten in Portugal und Spanien. Zugleich informierten sie darüber, dass die bisherige Dependance in Portugal künftig aufgegeben werden soll, um die Kräfte wieder stärker auf die Hilfsprojekte in Spanien zu konzentrieren.

Diese Neuausrichtung passt zu den langjährigen Strukturen des Vereins: Auf seiner Projektseite nennt der ICH e.V. Spanien ausdrücklich als einen eigenen Schwerpunkt der internationalen Arbeit. In den vergangenen Jahren wurden dort immer wieder Hilfsgüter an Waisenheime, sozial schwache Familien und Kinder in besonders belastenden Lebenslagen verteilt. So konnten über die Pequeno Rancho wiederholt Kleidung, Spielzeug, Hygieneartikel und weitere dringend benötigte Sachspenden weitergegeben werden.

Auch Veranstaltungen für Kinder in schwierigen sozialen Verhältnissen wurden mit Unterstützung des ICH e.V. umgesetzt. Noch im Dezember 2024 konnten Angelika und Mario Riegmann-Matthies in Denia 60 Kinder und ihre Begleitpersonen zu einer Nikolausveranstaltung begrüßen und ihnen mit Hilfsgütern, warmen Mahlzeiten und Zuwendung ein besonderes Erlebnis ermöglichen.

Seelöwenprogramm in Spanien hilft Kindern nachhaltig

Ein wichtiger Bestandteil der Spanien-Arbeit des ICH e.V. ist auch das Seelöwenprogramm, das gemeinsam mit den Eheleuten Petra und Roland Duss umgesetzt wird. Dieses Projekt kommt in besonderer Weise Kindern zugute, die vom ICH e.V. begleitet oder unterstützt werden. Der Verein berichtete 2025, dass bereits über 100 Kinder in den vergangenen Jahren dank des Kinderhilfswerks an Delfin- oder Seelöwentherapien teilnehmen konnten. Besonders im Fokus steht dabei der Standort Benidorm in Spanien.

Laut ICH e.V. wird das Therapieprogramm organisatorisch von Annalena Kindermann gemeinsam mit der spanischen Projektleiterin Angelika Riegmann und ihrem Mann Mario begleitet. Ziel ist es, benachteiligten Kindern – einschließlich Geschwisterkindern und ihren Eltern – heilsame, stärkende und unvergessliche Erfahrungen zu ermöglichen. Bereits 2019 besuchte ICH-Präsident Dr. Dieter F. Kindermann die Pequeno Rancho in Denia sowie die Seelöwen-Station in Benidorm, wo damals schon die enge Verbindung zwischen tiergestützter Begleitung und konkreter Kinderhilfe sichtbar wurde.

Auch der Freizeit- und Tierpark Aqua Natura Benidorm verweist darauf, dass der Kontakt mit Seelöwen soziale Fähigkeiten, Freude, Selbstvertrauen und zwischenmenschliche Offenheit fördern kann. Auf der offiziellen Seite wird die begleitete Interaktion mit den Tieren ausdrücklich als unterstützende therapeutische Erfahrung beschrieben. [benidorm.t…natura.com]

Sachspende für Bedürftige: 120 Flaschen Milchgetränke übernommen

Neben den Projektgesprächen konnte beim Besuch in der ICH-Zentrale auch ganz praktische Hilfe geleistet werden: Aus einer aktuellen Spende nahmen Angelika und Mario 120 Flaschen Milchgetränke zur weiteren Verteilung entgegen. Diese sollen an bedürftige Menschen weitergegeben werden.

Gerade diese direkte, kontrollierte und unbürokratische Hilfe entspricht dem Selbstverständnis des ICH e.V. Auf der eigenen Website betont der Verein, mit kleinen Verwaltungsstrukturen, vielen Ehrenamtlichen und kurzen Wegen zu arbeiten, damit Hilfe schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Gegenbesuch in Spanien für Herbst 2026 geplant

Der persönliche Austausch in Stadthagen war zugleich die Grundlage für die nächsten Schritte: Für den Herbst 2026 ist ein Gegenbesuch des ICH e.V. in Spanien geplant. Dabei sollen laufende Projekte besichtigt, Bedarfe geprüft und weitere Maßnahmen abgestimmt werden.

Dass solche Besuche für den Verein wichtig sind, zeigt auch die bisherige Arbeitsweise in Spanien: Schon in den vergangenen Jahren wurden Hilfseinrichtungen, Projektstandorte und Therapieangebote direkt vor Ort besucht, um Hilfen nicht nur zu organisieren, sondern auch persönlich zu kontrollieren und weiterzuentwickeln.

Der Besuch aus Spanien machte erneut deutlich, wie wertvoll langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Arbeit des ICH e.V. ist. Menschen wie Angelika und Mario Riegmann-Matthies sind nicht nur Ansprechpartner vor Ort, sondern tragen mit Herz, Erfahrung und persönlichem Einsatz dazu bei, dass Hilfe in Spanien verlässlich, menschlich und nachhaltig umgesetzt werden kann.

Mehr zum Thema lesen Sie auch im Beitrag Seelöwentherapie in Spanien – ICH e.V. ermöglicht heilende Reisen für Kinder.
Einen Überblick über weitere internationale Hilfsmaßnahmen gibt die Seite Projekte (Auswahl).
Weitere Informationen zum Therapieumfeld mit Seelöwen finden sich bei Aqua Natura Benidorm.

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Schulmöbelspende Ghana: Grundschule Bremen spendet komplette Schuleinrichtung für Einsatz in Ghana

Schulmöbelspende Ghana nimmt konkrete Formen an: Die Grundschule an der Nordstraße in Bremen stellt eine umfangreiche Schuleinrichtung für den Einsatz an Schulen in Ghana zur Verfügung. Rund 200 Tische und Stühle, dazu Schränke, Regale und Lehrerpulte, sollen dorthin gelangen, wo Lernbedingungen verbessert und Kindern sichere, funktionale Klassenräume ermöglicht werden. Die geplante Abholung der Ausstattung ist für den Zeitraum vom 2. bis 18. Juli 2026 vorgesehen.

Koordiniert wird die Aktion vom Kinderhilfswerk ICH – Inter NATIONAL CHILDREN Help e.V. (ICHeV) gemeinsam mit König Céphas Kosi Bansah, Christian Heppe und Sven Frank. Ziel ist es, die Möbelspende schnell, zielgerichtet und bedarfsgerecht an Schulen in Ghana einzusetzen, die dringend Unterstützung benötigen.

Der ICH e.V. mit Sitz in Stadthagen arbeitet seit Jahren mit schlanken Strukturen, ehrenamtlichem Engagement und transparenter Projektkontrolle. Gerade in Ghana konnten in der Vergangenheit bereits wirkungsvolle Hilfsmaßnahmen im Bereich Bildung und Wasserversorgung umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Projekte an Schulen sowie konkrete Investitionen in die Infrastruktur, die Kindern und Lehrkräften vor Ort direkt zugutekommen.

Erst im vergangenen Jahr konnte durch Unterstützung des ICH e.V. ein neues Toilettenhaus für Mädchen und Jungen an einer Schule ermöglicht werden. Inzwischen zeigte sich weiterer dringender Handlungsbedarf: Das Dach des Schulgebäudes muss instand gesetzt werden. Dafür stellt der ICH e.V. 10.000 Euro zur Verfügung. Die aktuelle Möbelspende aus Bremen ist damit ein weiterer wichtiger Baustein, um die Lernbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Schulmöbelspende Ghana: So wird der Einsatz vor Ort vorbereitet

Bereits im April 2026 nahm Christian Heppe, Botschafter des ICH e.V., die Möbelspende in Bremen in Augenschein. Ziel dieses Termins war es, den tatsächlichen Containerbedarf zu ermitteln, die Logistik zu bewerten und zu prüfen, ob Teile des vorhandenen Umzugsbudgets sinnvoll für den späteren Transport genutzt werden können.

Anschließend reiste Heppe gemeinsam mit König Céphas Bansah und Königin Gabriele Bansah vom 1. bis 18. Mai 2026 nach Ghana. Vor Ort wurden Standorte besichtigt, Bedarfe abgeglichen und mögliche Einsatzorte für die Ausstattung geprüft. Zugleich diente die Reise dazu, sämtliche Ghana-Projekte des ICH e.V. zu kontrollieren und zu überwachen – ganz im Sinne des Vereinsmottos: „Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!“

Ein zentraler Aspekt der Reise war die Entscheidung, welche Schulen die Möbelspende erhalten sollen. Denn nicht jede Einrichtung hat dieselben räumlichen Voraussetzungen oder denselben akuten Bedarf. Deshalb erfolgt die Auswahl bewusst erst nach einer Vor-Ort-Begehung und einer sorgfältigen Eignungsprüfung.

Bildungsprojekte in Ghana: Sven Frank engagiert sich für einen sicheren Lernort

Auch Sven Frank engagiert sich gemeinsam mit König Bansah intensiv für Bildungsprojekte in der Volta Region. Dort entsteht eine Schule, die Kindern einen sicheren Lern- und Entwicklungsort bieten soll. In den Gesprächen zur Projektabstimmung wurde festgehalten, dass diese Schule – geplant unter dem Namen von Franks Sohn Leo – als möglicher Empfänger der Bremer Möbelspende in Frage kommt.

Ob die Ausstattung letztlich an dieses Projekt geht oder an eine andere Schule mit besonders hohem Bedarf, wird nach dem finalen Terminabgleich und der Eignungsprüfung entschieden. Wichtig ist allen Beteiligten, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie den größten Unterschied macht.

Ein starker Partner in der praktischen humanitären Hilfe ist zudem die Jawoll Gruppe aus Soltau, mit der der ICH e.V. bereits erfolgreich zusammenarbeitet. Gemeinsam konnten beispielsweise schon 21 Brunnen in Ghana gebohrt werden. Diese enge Zusammenarbeit zeigt, wie wirkungsvoll verlässliche Partnerschaften sein können, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Mehr über die bisherige Arbeit des Vereins in Ghana finden Sie in unserem Beitrag über die ICH e.V. Delegationsreise – Eine Woche Ghana.
Weitere Informationen zu König Céphas Bansah und seinem Engagement finden Sie auf der offiziellen Website von König Bansah.

Hilfe, die ankommt – geplant, geprüft und transparent umgesetzt

Der Transport der Möbel wird nun so vorbereitet, dass die Ausstattung möglichst zeitnah nach der Sommer-Abholung an Schulen mit hohem Bedarf übergeben werden kann. Die finalen Zielstandorte legen die Partner auf Grundlage der Vor-Ort-Prüfungen und logistischen Möglichkeiten fest.

Für den ICH e.V. steht dabei nicht nur das reine Versenden von Hilfsgütern im Mittelpunkt, sondern deren wirksamer, kontrollierter und sinnvoller Einsatz. Genau darin liegt die Stärke des Vereins: Projekte werden nicht nur angestoßen, sondern begleitet, überprüft und dokumentiert.

Die großzügige Unterstützung durch die Grundschule an der Nordstraße in Bremen ist daher weit mehr als eine reine Sachspende. Sie ist ein konkretes Zeichen gelebter Solidarität und ein starkes Beispiel dafür, wie Bildung über Ländergrenzen hinweg gefördert werden kann.

Der ICH e.V. dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Partnern, die diese Hilfe möglich machen. Ohne dieses gemeinsame Engagement wären viele Projekte nicht realisierbar. Christian Heppe wird ausführlich über die weiteren Entwicklungen, die Prüfungen vor Ort und die nächsten Schritte berichten.

Denn Hilfe wirkt dann besonders nachhaltig, wenn sie ankommt – und wenn sie kontrolliert wird.

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ICH e.V. in neuer Ausgabe von ASBewegt

Wir freuen uns sehr, dass unsere Freunde vom ASB Regionalverband Leine-Weser uns einen Artikel in ihrem Magazin gewidmet haben. Die langjährige Partnerschaft zeigt, dass wir gemeinsam noch stärker sind. Viel Spaß beim Lesen!

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Wunschbaum-Aktion bei Dahler Immobilien bringt 500 Euro für den ICH e.V.

Hannover‑Isernhagen Süd – In der Vorweihnachtszeit wurde es auch 2025 wieder besonders herzlich bei Dahler Immobilien in Isernhagen Süd. Am 20. Dezember 2025 fand dort erneut die beliebte Weihnachts‑Wunschbaum‑Aktion statt – ein nettes Beisammensein für den guten Zweck.

Initiiert und begleitet wurde die Aktion von Insa Sophia Cornelius, Geschäftsführerin von Dahler Immobilien Hannover und Botschafterin des ICH e.V. Kundinnen, Kunden und Besucher waren eingeladen, bei einem Waffel- und Kakaoverkauf innezuhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig Gutes zu tun.

Der Duft frischer Waffeln, heißer Kakao und eine festliche Atmosphäre sorgten dafür, dass viele Menschen gern verweilten. Neben dem Erfüllen von Kinderwünschen floss der gesamte Erlös der Aktion in die Arbeit des ICH e.V.

Dank der großen Spendenbereitschaft kamen 500 Euro zusammen. Der Betrag unterstützt Projekte, die Kindern in schwierigen Lebenssituationen Mut machen, sie stärken und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind, wie z.B. die ICH-Weihnachtsaktionen.

Ein herzlicher Dank gilt Dahler Immobilien, allen helfenden Händen sowie den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die diese Wunschbaum‑Aktion zu einem Erfolg gemacht haben.

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