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17 Schulranzen für Kinder der ASB-Flüchtlingsunterkunft in Gehrden

Gehrden. Viele der Kinder der Flüchtlingsunterkunft des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg in der Turnhalle der Oberschule in Gehrden besuchen künftig die Schule. Daher hat sich Dieter Kindermann, Präsident des Kinderhilfswerks International Children Help (ICH), bereit erklärt, den Jungen und Mädchen die notwendigen Schulranzen zu spenden.

Werner Guder, zweiter Vorsitzender des ASB-Kreisverbandes, dankte Kindermann für seine großzügige Spende für die jüngsten Gäste der Unterkunft in Gehrden. „Kinder sind unsere Zukunft, und diese Zukunft liegt vor uns“, erklärt Kindermann sein Engagement. Dieter Kindermann und der ASB haben schon lange eine gut vernetzte Verbindung.

Der ASB hat allen Kindern, die vor Ort die Schule besuchen werden, Brotboxen spendiert, die täglich für den Schulbesuch frisch befüllt werden. Und notwendiges Unterrichtsmaterial wie Schreibblöcke, Mappen und Hefte wurden von Gehrdener Bürgern zur Verfügung gestellt. Das alles findet nun in den gespendeten Schulranzen Platz.

Seit Anfang April sind in der Sporthalle an der Langen Feldstraße zehn Erwachsene, 25 Kinder und drei Säuglinge aus der Ukraine untergebracht. Sie werden dort vom ASB betreut und versorgt. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Gehrden läuft laut Wiegmann optimal. „Es genügt ein Anruf, und wir bekommen jede Unterstützung, die wir brauchen“, sagt Alexandra Wiegmann.

Neben den Spenden kann Wiegmann von vielen kleinen und großen Erfolgen von und für ihre Gäste berichten. So sei es ihr relativ schnell gelungen, gemeinsam mit Dolmetscherin Elmira Tumanyan eine fast schon familiäre Verbindung aufzubauen, die dazu führte, dass beide dort als Vertrauenspersonen gelten, denen man sogar die Kinder anvertraut.

Besonders gerührt ist Wiegmann davon, dass dem Team von „ihren“ Flüchtlingen von dem wenigen Geld, das ihnen zur Verfügung steht, anfangs sogar eine Kleinigkeit als Dankeschön gekauft wurde. „Nicht nur diese kleinen Gesten zeigen mir, wie dankbar diese Menschen für die Hilfe sind, die wir ihnen anbieten“, berichtete Wiegmann.

Artikel von Dirk Wirausky
Quelle: Artikel HAZ

Weitere Schulranzen geordert

Die an den ASB abgegebenen Schulranzen waren Teil einer größeren Aktion. Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir direkt weitere Schulranzen bestellt.

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Ukraine

Unsere Hilfe in der Ostukraine kommt an

13.05.2022 | Zwischenbericht „Hilfe in der Ostukraine“
Der Osten der Ukraine blutet. Die Menschen fliehen aus Mariupol, Kramatorsk, Izum, Nordcharkiw. Sie suchen in nahegelegegen westlichen Städten und Gemeinden nach Schutz und Zuflucht. Sie kommen zum gröten Teil nur mit einer Tütte voller Habseligkeiten an. Sie haben alles verloren oder mussten ihr Besitz zurück lassen.

 

Auch deshalb und weil der Westen der Ukraine sehr gut mit Hilfsgütern versorgt ist, haben wir uns entschieden unsere Hilfe nach Osten zu verlagern. Zahlreiche Berichte über korrupte private Organisationen, die die LKW mit Hilfsgütern systematisch plündern, haben uns gezwungen nach eigenen sicheren Versorgungswegen zu suchen. Die Suche gestaltete sich alles andere als einfach. Doch endlich hatten wir mit Hilfe von Ihor Terechow, dem amtierenden Bürgermeister von Charkiw von der Organisation „Railway Helps Ukraine“ (@railway_helps_ukraine) erfahren.

Der sichere Weg ist gefunden!

Mit Hilfe dieser großen Kooperation von europäischen sowie ukrainischen Hilfsorganisationen, Logistikunternehmen und Eisenbahngesellschaften haben wir am 26.03.2022 den ersten 45 Fuß Container voller Hilfsgüter direkt nach Charkiw geschickt, somit wirklich direkte Hilfe in der Ostukraine. Dabei wird der Transport vom Versand bis zur Ankunft von der polnischen Hilfsorganisation „Fundacja Ukraina“ genaustens verfolgt. Die Hilfsgüter werden ausschließlich von Regierungsorganisationen empfangen, die nach der Regierungsverordnung KMU Nr. 379 eine Erlaubnis des ukrainischen Ministerkabinetts zum Empfang von Hilfsgütern besitzen.

Hilfe in der Ostukraine: Ankunft vor Ort persönlich kontrolliert!

Jurij Pinkusov, der Vater von Dimitrij Reich, der aufgrund von tragischen Umständen in Charkiw bleiben musste, hat die Ankunft der Hilfsgüter vor Ort persönlich kontrolliert. Unsere Hilfe ist angekommen! Darüber hinaus gründete Jurij in der Not die Stiftung Nadija (@nadija_foundation), ukrainisch für Hoffnung. Die Stiftung mit vielen Freiwilligen Helfern versorgt Kinder, Senioren, Tiere und alle anderen Bedürftigen mit Essen, Getränken, Medikamenten und Hygieneartikeln.

Ein großer Teil unserer Hilfsgüter wurde durch sie in den südwestlichen Stadtteilen Charkiws verteilt. Tägliche Foto- und Videoberichte sowie persönliche Erzählungen gaben uns die Zeugniss dafür, dass die Hilfe zu 100% weitergegeben wird. Das macht uns und vor allem die Menschen in Charkiw sehr glücklich!

Dramatische Hilferufe aus Dnipro!

Über Fundacja Ukraina erreichten uns Hilferufe aus Dnipro, wo viele Flüchtlinge aus Mariupol angekommen sind. Dort fehlt es an allem – Essen, Medikamente, Hygieneartikel, Kleidung. So ging unser nächster 10-Tonnen Ost-Hilfstransport am 04.05.2022 nach Dnipro. Dort warten die Menschen sehnsüchtig auf die Ankunft, die unmittelbar bevorsteht.

Hilfe in der Ostukraine geht weiter: Der nächste Transport nach Charkiw wird bereits zusammengestellt. Dieser wird die Menschen und Tiere in Charkiw, Pesochin, Poltava, etc. versorgen. Dort konnte unser erster Transport bereits vielen Kinder in den Kindergärten und Schulen, Patienten und Ärzten in den Krankenhäusern, Senioren und Familien in den Kellern und zurück gelassenen Haustiere sehr gut helfen. Doch es wird weit mehr Hilfe benötigt, als der eine Transport leisten konnte.

Unterstützen Sie uns mit einer Spende

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Unterstützer

Jungheinrich unterstützt unbürokratisch

17.05.2022 | Jungheinrich unterstützt unbürokratisch
Unsere Botschafterin Daria Reich (@saengerin.daria) hat wahrgenommen, dass die vielen Hilfstransporte, die aus dem Stadthäger Lager des Kinderhilfswerks ICH e.V. in die ganze Welt exportiert werden, oft übermenschliche Manpower benötigen, um verladen zu werden.

Ihr Mann, Dipl.-Ing. Dimitrij Reich, der mit vielen anderen ehrenamtlichen Helfern jede Minute seiner Freizeit nutzt, um unter der Leitung von Logistikchef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith Paletten zu bepacken und in die Container oder LKW zu verladen, hatte ihr von den körperlichen Anstrengungen berichtet.

Jungheinrich Logo

Daria, die auch als Sängerin im Einsatz ist, hatte die Idee, dass ein Kinderhilfswerk, das vielen Kindern und Menschen hilft, auch einmal selber Hilfe gebrauchen kann und schrieb in einer Mail die Geschäftsführung des Unternehmens Jungheinrich AG (@jungheinrich), an.

Jungheinrich unterstützt unbürokratisch mit einem genialen Hubwagen

Sie konnte kaum glauben, dass innerhalb von Stunden eine Rückmeldung kam. Es erfolgte ein kurzer mündlicher und schriftlicher Austausch zwischen den Verantwortlichen und in kurzer Zeitfolge die Zusage der Jungheinrich AG, dass sie einen Hubwagen liefern werden: „Wir haben das richtige Gerät für Sie, es folgt noch eine Wartung und eine TÜV Abnahme.“

Am 13. Mai wurde die Lieferung angekündigt, ein großer LKW hielt vor dem Objekt, ein freundlicher, sympathischer Fahrer übergab das Gerät, erklärte die technischen Einzelheiten und ab jetzt sind wir im Kinderhilfswerk stolzer Besitzer eines Hochhubwagens mit der Typenbezeichnung EJC 112z.

Hubwagen
Im ICH e.V. Lager hat der Hubwagen seinen festen Platz gefunden.

Die Dankbarkeit im ICH e.V. ist groß. Das Handling des Geräts ist leicht und hilft dabei, zuverlässig Hilfe zu leisten. Insbesondere durch die aktuell vielen Beladungen der LKW im Rahmen unserer Ukraine-Hilfen, leistet der Hubwagen von Stunde eins an einen wichtigen Beitrag zu unseren humanitären Hilfen und hilft dabei, die Standzeiten vor Ort erheblich zu reduzieren.

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Ukraine

Medizin für Dnipro

02.05.22 | Medizin für Dnipro
Dramatische Nachrichten erreichten uns über Dimitrij Reich, unseren ‚Aktivposten‘ rund um unsere Hilfen in und für die Ukraine. Aktiv ist genau richtig, denn teilweise ist Dimitrij rund um die Uhr im Einsatz.

Die Kliniken in Dnipro laufen ‚trocken‘, es gibt nicht mehr ausreichend Medikamente und Zubehör, um eine Versorgung der Kranken und Verletzten leisten zu können. Daher wurde kurzfristig ein Transport, der ursprünglich nach Riwne gehen sollten, nach Dnipro umgeleitet.

ACHTUNG: Wir haben vom Gewerbeaufsichtsamt Hannover die offizielle Erlaubnis für unsere Arzneimittelsammlungen und das Verbringen in die Ukraine nach den Leitlinien der WHO. Sollten Sie oder eine befreundete Organisation in der Vergangenheit Arzneimittel gesammelt und verteilt haben, oder dies in der Zukunft vorhaben, so laufen Sie Gefahr, sich strafbar zu machen. Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt!

Medizin für Dnipro mit vereinten Kräften schnell geladen

Mit vereinten Kräften konnte der LKW, zur Verfügung gestellt von riha Wesergold, zügig beladen werden. Hinzu kam ein Kleintransporter, wieder einmal gefahren durch Dimitrij Reich. Der LKW wird ebenfalls wieder von Dirk Sassenberg gelenkt.

Was konnten wir liefern? Elektrolyt-Lösungen, Schmerzmittel (Paracetamol, Ibuprofen, Aspirin IV, Novaminsulfon, etc.), Kochsalzlösungen, Antibiotika, Vitaminpräparate, Brandsalben, Desinfektionsmittel und noch einiges mehr. Darüber hinaus konnten wir noch einige Gehhilfen, Rollatoren und Rollstühle mitliefern.

Wir hoffen, mit diesen Mitteln in der Ukraine Leben retten zu können, denn eins ist klar: Jedes verlorene Leben, egal auf welcher Seite, ist ein verlorenes Leben zu viel. Gemeinsam mit allen Menschen wünschen wir uns Frieden!

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, dann helfen Sie uns mit einer Spende. Vielen Dank!

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Gemeinsam für die Ukraine: Lebenshilfe Soltau und Kinderhilfswerk ICH e.V.

29.04.2022 | Der 26. Hilfstransport, seit Kriegsbeginn, wird am 02. Mai in Stadthagen beladen. Der 40-Tonner samt Fahrer wird von Riha Wesergold kostenlos zur Verfügung gestellt, dazu auch noch der Fahrer, sowie mehrere Paletten Getränke. Begleitet wird der Fahrer von unserem Fördermitglied, Dirk Sassenberg, aus Rinteln.

Um ein so großes Fahrzeug mit Hilfsgütern zu beladen, bedarf es einer umfangreichen Organisationsarbeit. Also auch Zusammenarbeit und Kooperation mit gleichgesinnten Freunden. Stephen Nugnis (@stephennugnis) hat im Heidekreis aufgerufen, Hilfsgüter zu spenden und diesem Aufruf sind viele gefolgt.

Dafür gilt allen Spendern und Anlaufstellen ein großes Dankeschön, so auch dem Lions Club Böhmetal-Soltau (@lions_club_boehmetal), dem Rotary Club Soltau, YouZe Soltau (@youze_rocks), dem Restaurant Aperitivo (@aperitivo_soltau) und der Tierarztpraxis Dr. Tobias Wollny. Gemeinsam für die Ukraine, denn gemeinsam sind wir stark!

Natürlich wird auch ein entsprechend großes Zwischenlager benötigt. Mehrfach hat sich bereits die Jawoll-Gruppe dazu bereiterklärt zwischenzulagern und zudem umfangreich Spendengüter zur Verfügung zu stellen. Im aktuellen Fall standen dem ICH e.V. auch die Lagerflächen der Lebenshilfe Soltau zur Verfügung.

Gemeinsam für die Ukraine: Freudiger Empfang vor Ort in Stadthagen

Zwischen Soltau und Stadthagen liegen ca. 1,5 Fahrstunden und aus allen Himmelsrichtungen wurden Hilfsgüter zur Verladung in das ICH-Lager nach Stadthagen gebracht.

Die Lagerkoordination in der Lebenshilfe erfolgte über Herrn Oliver Bauer und der Transport von Soltau nach Stadthagen wurde von Frau Betty Fröse mit den beiden Azubis Lea Dehnbostel und Janosch Kotharbe durchgeführt.

Empfangen wurde das Team der Lebenshilfe durch den ICH-Logistikchef, Dipl. Ing. Karl-Werner Coith. ICH-Präsident Dieter F. Kindermann ließ es sich nicht nehmen, die Soltauer Gäste persönlich zu begrüßen und das Foto zu schießen.

Bleiben Sie über den Transport in die Ukraine auf dem Laufenden via www.ichev.de/aktuell und auf unseren Social Media Konten bei Instagram und Facebook.

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45 Schulranzen für ukrainische Kinder nach kürzester Zeit vergriffen

23.04.2022 | Als Mitte März das Lounge-Konzert von den Schaumburger Allstars und weiteren Gästen in der OUTZEIT- Halle in Nienstädt (@outzeit_) stattfand, war die Begeisterung auf allen Seiten groß. Das erste Konzert seit langem, inmitten von stylischen Lounge- und Gartenmöbeln, machte die Ausstellungshalle der Firma Gröger (@groeger_das_sicherheitshaus) in Sekunden zur perfekten Konzertlocation mit idealen Akustik-Eigenschaften.

So wundert es keinen, dass der Abend ein voller Erfolg wurde. Doch trotz bester Stimmung kreisten die Gedanken der Veranstalter auch um die kriegerischen Entwicklungen in der Ukraine und die Menschen, die auf der Flucht alles zurück lassen mussten.

„Wir hatten überlegt, das Konzert abzusagen, aber ich finde, dass kulturelle Veranstaltungen auch in diesen Zeiten ihre Berechtigung haben“, fasst Sabine Bulthaup die Überlegungen vor der Veranstaltung zusammen und ergänzte darauf, „vor allen Dingen, wenn wir damit noch etwas erreichen können“.

Gemeint war die Entscheidung, den Erlös der Veranstaltung zugunsten der Hilfsorqanisation ICH e.V. in Stadthagen zu spenden. Dieter F. Kindermann war als Präsident des Vereins vor Ort, um die Spende in Höhe von 1.565 Euro entgegenzunehmen, die symbolisch durch vier Schulranzen übergeben wurde.

„Wir werden das Geld für die gezielte Hilfe vor Ort einsetzen“, so Kindermann und konkretisierte seine Aussage, in dem er beeindruckend schilderte, wie notwendig es sei, bedarfsgerechte Unterstützung zu leisten.

So fehle es aktuell an Schulranzen für ukrainische Kinder, die in den Schulbetrieb integriert werden, so Kindermann weiter. Für eine optimale Verteilung wurden bereits Schulen und die AWO angeschrieben. Insgesamt können durch die Spende 45 Schulranzen finanziert werden.

Kindermann engagiert sich mit seinem Verein seit vielen Jahren für die Ukraine und hat das Engagement seit Kriegsbeginn weiter verstärkt.

„Man muss unterscheiden, wo die Spenden eingesetzt werden. Während hier in Schaumburg die geflüchteten Menschen neue Kleidung und Schuhe benötigen, sind in der Ukraine eher Werkzeuge und Arbeitsgeräte gefragt.“ weiß Dieter F. Kindermann zu berichten.

Zum Zeitpunkt des Pressetermins konnte der Verein bereits 26 LKW-Ladungen mit Hilfsgütern in die Ukraine bringen.

Schulranzen für ukrainische Kinder
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Schulranzen für ukrainische Kinder
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Update: Alle Schulranzen für ukrainische Kinder verteilt, 40 neu geordert

Wir freuen uns, dass die Schulranzen für ukrainische Kinder nun gute Dienste leisten werden, waren aber doch von der gewaltigen Nachfrage überrascht, sodass wir viele Menschen vertrösten mussten. Eine neue Ladung mit 40 Ranzen ist bereits zu uns unterwegs.

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Ukraine

Ein LKW für Kiew

Bereits kurz nach Beginn des erneuten Kriegsausbruchs in der Ukraine war es ein persönlicher Wunsch von ICH e.V. Präsident Dieter F. Kindermann, einen LKW mit Hilfsgütern direkt nach Kiew zu bringen – eine Aufgabe, die in Anbetracht der aktuellen Situation natürlich risikobehaftet sein würde.

Also machten wir uns auf die Suche nach einem Partner vor Ort, der in der Lage ist, uns organisatorisch zu unterstützen und die Lagerung und Verteilung sicherzustellen. Man benötigt einen LKW mit ukrainischem Kennzeichen samt Fahrer, damit die Grenze ungehindert passiert werden kann, eine möglichst sichere Route, vorzugsweise mit etwas Begleitung, und eben genug Lagerfläche, um einen 40-Tonner zu entladen.

Am 05. April war es soweit, und der LKW für Kiew konnte auf dem Gelände des ICH e.V. beladen werden. Präsident Kindermann hielt ein paar kurze Impressionen auf Video fest.

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Paletten Beladung
Ein großes Kontingent an Haltbarer Nahrung wurde ebenfalls verladen.

Neben diversen Paletten an Lebensmittlen wurden Hygieneartikel, also Seifen, Zahnpasta, Zahnbürsten, Binden, Tampons, Feuchttücher, außerdem Babyartikel wie Windeln, Schnuller, Puder, Creme, usw. mitgeschickt. Natürlich ebenfalls Babynahrung, Flaschenwärmer, Säuglingsmilch und vieles andere mehr.

LKW für Kiew erfolgreich angekommen

Große Erleichterung für alle Beteiligten als wir Nachricht und Bilder von der erfolgreichen Ankunft und Entladung erhalten haben.

Wie unter unter welchen weiteren Umständen nun die Verteilung stattfinden muss, können wir nur erahnen. Wir wünschen allen Menschen vor Ort, dass sie sicher und gesund durch diese schlimme Zeit kommen und wir hoffen, dass unsere Hilfsgüter einen Beitrag dazu leisten können, diese Krise zu bewältigen.

Wir sammeln weiterhin Spenden und Sachgüter, die nächsten Transporte stehen in den Startlöchern. Ob künftig ein weiterer LKW für Kiew zu realisieren ist, hängt vom weiteren Verlauf des Krieges ab. Sollten die Verhältnisse es zulassen, weden wir uns auch hier bemühen.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, schauen Sie gern auf www.ichev.de/spenden

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Update: Hilfsgüter für Charkiw

18.04.2022 | So fragil ist die Sicherheit
Wir haben über den aus heutiger Sicht „sichersten Weg“ für Hilfsgüter für Charkiw am 30.03.2022 berichtet. Dass eine Lieferung per Eisenbahn länger als mit dem LKW dauert, war uns auch bewusst. Dass es so lange dauern wird, hatte keiner der zahlreichen Unterstützer auch nur ahnen können…

Güter im Zug

Durch Artillerie-Beschuss wurden die Eisenbahn-Schienen in der Ukraine beschädigt. Dadurch war der Eisenbahn-Weg nicht mehr möglich.

Den Mitarbeitern der ukrainischen Eisenbahngesellschaft ist es gelungen, die Schienen wieder zu reparieren. Und so konnte unser Hilfsgüter-Container am 17.04.2022 Slawkow, Polen verlassen und ist auf dem Weg nach Charkiw, wo er bereits sehnsüchtig erwartet wird.

Hilfsgüter für Charkiw - wie es weitergeht

Sobald wir neue Informationen erhalten, ob unsere Hilfsgüter für Charkiw erfolgreich angekommen sind, werden wir darüber berichten. Wenn Sie informiert bleiben wollen, dann abonnieren Sie unseren Newsletter oder folgen Sie uns auf Instagram oder Facebook.

Sollten Sie in der Zwischenzeit etwas spenden wollen, dann nutzen Sie gern den folgenden Link: www.ichev.de/spenden

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Ukrainische Waisenkinder und Haustiere versorgt

Wer Tiere nicht liebt, der mag auch keine Menschen. In Zusammenarbeit mit „Pfötchen mit Herz“, dem DRK, ASB, dem Tierheim Stadthagen und noch vielen weiteren Partnern konnten mehrere Transporte durchgeführt werden und wir haben damit ukrainische Waisenkinder und Haustiere versorgt.

Monika Schermer schrieb am 13. März auf Facebook:
[…] Nach 16 Stunden Hinweg hatten wir Tiszabecs erreicht ein winzig kleines Dorf direkt an der Grenze, dort wurde wir schon sehnsüchtig vom Dortigem Pastor und der Caritas erwartet. Wir haben den Caritas Bulli mit Medis und Verbandsmaterialien vollgepackt (die Sachspenden gingen direkt ins Krankenhaus und die drei Bullis die vollgepackt mit Kindernahrung waren wurden rübergefahren 6 km auf Ukrainisches Gebiet zu einem Waisenhaus.

Die Restlichen Spenden wurden in der Kirche eingelagert und nach und nach von den mutigen Frauen der Caritas rüber geholt. Soviel helfende Hände so viel Mutige Menschen nur um völlig selbstlos zu helfen , ich bete jeden Tag für euch das Euch in diesem Sinnlosen Krieg nichts passiert…

Nachdem die Männer aus der Ukraine zurück waren sind wir gegen 20 Uhr Abends wieder Richtung Westen gefahren. Keine meiner vielen Fahrten nach Polen hat mich so tief berührt wie dieser Hilfskonvoi… Am Montag Mittag waren wir alle 27 wieder heile Zuhause,in einem Friedvollen, Sicherem Zuhause […] (Ganzer Beitrag unten)

Wir danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Unser Mitglied Tanja Kuhlmann berichtet auch regelmäßig auf Facebook, siehe unten. Viel Spaß beim Lesen!
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Ukrainische Waisenkinder und Haustiere versorgt - mit Spendengeldern

Wenn sie auch einen unkomplizierten Beitrag leisten wollen, dann können Sie gern via PayPal oder Banküberweisung für unsere Ukraine-Projekte spenden, siehe hier: www.ichev.de/spenden

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Ukraine Unterstützer

„Im Horst daheim“ sammelt über 12.000 Euro und Schulmaterial für ukrainische Kinder

Der Delmenhorster Verein „Im Horst daheim“ (@im.horst.daheim) hat Ende März 2022 zu einer Spendenaktion aufgerufen, in der es darum ging, ukrainischen Kindern Schulmaterial zu spenden. Egal, ob Produkte oder Geld.

Am Freitag, den 8. April, wurde gepackt, denn es wurden über 12.000 Euro von Delmenhorster Personen und Firmen in bar gespendet und viele Dinge, die Schüler benötigen. Es wurde für 120 Kinder in der Grundschule und der Sekundarstufe 1 gesammelt.

Jürgen R. Grobbin und Sascha Wohnig übergebe Material an "Im Horst daheim"

Auch Radio 90vier (@90vier) war mit dabei, denn das gesamte Team von 90vier unterstützt seit vielen Jahren unser Kinderhilfswerk. So haben wir bei der Firma Jawoll (in diesem Falle die Filiale Weyhe-Erichshof) am Freitag 120 Brotdosen, 120 Federmappen und 75 Schülerrucksäcke gekauft und an „Im Horst daheim“ übergeben.

Natürlich haben Jürgen R. Grobbin und Sascha Wohnig (90vier) kräftig mit angepackt. Das Schulmaterial wurde dann auch von Grobbin, der auch Vizepräsident des ICH e.V. ist, und Wohnig übergeben.

Wir finden, das Engagement aller Beteiligten verdient Lob, und wir freuen uns, dieses Projekt unterstützen zu können.

Sie wollen für die Ukraine spenden?
Eine aktuelle Auflistung an Gütern, die von uns gesammelt werden, finden sie am Ende des folgenden Artikels.
Für Geldspenden gehen Sie bitte auf www.ichev.de/spenden

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Ukraine Unterstützer

Frederic Akuffo verbreitet Aufruf für Ukraine international

Frederic Akuffo (@frederic_paulus_akuffo) ist unser ICH e.V. Botschafter für das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland oder im Englischen kürzer ausgedrückt für das United Kingdom (UK). Mit seiner Firma Autor Architecture (@autorarchitecture) ist er aus London und Berlin heraus aktiv.

Er berichtet über die Business-Netzwerkplattform LinkedIn von Textnachrichten des ukrainischen Kindermädchens, das vor 10 Jahren geholfen hat, seine Kinder großzuziehen. Dies verknüpfe die Situation noch enger mit dem eigenen Leben, als es die Nachrichten ohnehin schon tun. Zu hören, wie sie in ihrem Keller sitze, die Kämpfe draußen höre, jetzt auf der Flucht sei und sogar beschossen werde, sei sehr traurig und unerträglich.

Screenshot der Nachricht an Frederic Akuffo
Screenshot der Nachricht an Frederic Akuffo

Frederic Akuffo bringt internationale Spenden

Um unsere Bemühungen für die Ukraine zu unterstützen, teilte er über LinkedIn einen Spendenaufruf mit einem Link zu unserem PayPal Konto (siehe unten). Wir haben zwar seit unserer Gründung in über 53 Ländern Hilfe leisten können, aber Spenden erhalten, das geschieht in 99% nur aus dem deutschsprachigen Raum.

Wir können also wirklich sagen, dass durch Frederics Aufruf nun auch internationale Spenden unsere Ukraine-Projekte unterstützen. Vielen Dank für das Engagement!

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.linkedin.com zu laden.

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Ukraine

Ukraine: 45 Fuß Container Hilfsgüter direkt nach Charkiw

30.03.2022 | Hilfsgüter direkt nach Charkiw | Ein Bericht von Dimitrij Reich

Der Westen der Ukraine ist bereits gut mit Hilfsgütern versorgt. Zahlreiche Helfer aus ganz Europa bringen Hilfsgüter zur polnisch-ukrainischen Grenze, so auch wir vom ICH e.V.

Im Osten der Ukraine ist die Situation mit der Versorgung viel schlimmer. Je weiter man nach Osten kommt, desto gefährlicher wird der Landweg. Die LKW sind eine leichte Zielscheibe und können schnell zwischen die Fronten geraten. Zusätzlich kann es passieren, dass die LKW an zahlreichen Checkpoints angehalten und die Güter enteignet werden.

Hilfsgüter direkt nach Charkiw

Auf der Suche nach sicheren Versorgungswegen haben wir von Ihor Terechow, dem amtieren Bürgermeister von Charkiw von der „Railway Helps Ukraine“ (@railway_helps_ukraine) erfahren.

Diese Organisation wurde innerhalb von zwei Wochen in enger Zusammenarbeit von ukrainischen,  polnischen und anderen europäischen Logistikunternehmen sowie von Fundacja Ukraina, Foundation of Polish-Ukrainian Cooperation “U-WORK”, European Business Association und Ukrzaliznytsia (Ukrainian Schienenverkehrsgesellschaft) aufgebaut. Sie ermöglicht das Transportieren der humanitären Hilfsgüter über das Schienennetz.

Am 24.03.2022 haben wir von PCC Intermodal (@pcc_intermodal), einem zentralen Partner der Railway Helps Ukraine einen 45 Fuß Container kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Diesen hat die Firma „Molthahn Transporte GmbH“ (@matthiasmolthahn) am 25.03.2022 aus Hamburg abgeholt und nach Rinteln gebracht.

In Rinteln wurden am 28.03.2022 vier Paletten Getränke von verladen, die von der Firma „riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG“ gespendet wurden.

Ebenfalls am 28.03.2022 wurden 29 Paletten Hilfsgüter (Lebensmittel, Körperpflege, warme Decken, etc.) in Soltau verladen. Diese wurden u.a. von der Lebenshilfe e.V. Soltau (@lebenshilfe.soltau) gesammelt und im Zentralllager der „Jawoll – J. A. Woll-Handels GmbH“ gelagert.

Am Abend des 28.03.2022 hat der Molthahn-LKW den vollen Container in Hamburg an ein Güterzug übergeben.

Verteilung vor Ort gesichert

Der Container wird in Slawkow, Polen auf ein ukrainisches Güterzug umgeladen. Das Schienensystem in der Ukraine ist anders als in EU.

Von da soll der Zug die Hilfsgüter direkt nach Charkiw bringen, wo der Container von der Hilfsorganisation „Charkiwer ODA“ zusammen mit der Stiftung „Nadija“ (UKR Hoffnung), die von Yurij Pinkusov, Vater von Dimitrij Reich gegründet wurde, erwartet wird. Die Hilfsgüter sollen an Senioren-/ Kinderheime, Krankenhäuser, Tierheime und an alle Bedürftigen verteilt werden.

Sie wollen spenden?

Bitte nehmen Sie unseren aktuellen Spendenaufruf zur Kenntnis, wo wir auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht haben, Hilfsgüter direkt nach Charkiw zu bringen. Auch das Familiensporthaus Kreft (@kreft_familiensporthaus) präsentiert ihn auf den hauseigenen digitalen Anzeigen. Vielen Dank für die Unterstützung!

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(Klicken zum Vergrößern)

Bitte klären Sie eine Anlieferung vorher mit unserem Team telefonisch ab, 05721 937 42 80. Wir bitten nach wie vor um Geldspenden.

Viele Unternehmen transportieren unsere Hilfsgüter kostenfrei, wofür wir maximal dankbar sind. In der aktuellen Lage ist aber auch uns klar, dass dies kostentechnisch nicht immer der Fall sein kann. Zur Deckung der Transport- und Lagerkosten sind wir auf Ihre Spende angewiesen. Vielen Dank!

Alle Spendenmöglichkeiten (z.B. PayPal oder Überweisung) auf: www.ichev.de/spenden

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Ukraine

Ukraine Benefizkonzert auf Schloss Arensburg

26.03.2022 | Emotionaler Appell zum Frieden von der Arensburg wird live im Internet übertragen

Ein hoch emotionaler Appell zum Frieden in der Ukraine ist gesprochen und gesungen am Samstag Abend von der Arensburg in die ganze Welt ergangen. Mehrere Menschen aus der Ukraine richteten ihre Stimme an die Weltöffentlichkeit, das Blutvergießen in ihrem Heimatland zu beenden.

Als besonders bedrückendes Detail aus dem Kriegsgeschehen berichtete Präsident Dieter F. Kindermann in seinem Schlusswort von einem ukrainischen Krankenhaus, das das Kinderhilfswerk I.C.H. noch vor wenigen Tagen mit einer großen Lieferung wichtiger medizinischer Güter versorgen konnte. Der Chefarzt des Krankenhauses, der die Güter entgegen nahm, sei dann einen Tag vor der Kundgebung auf der Arensburg erschossen worden.

Schloss Arensburg in den Farben der Ukraine zum Ukraine Benefizkonzert
Schloss Arensburg in den Farben der Ukraine

Sehen Sie den Mitschnitt der Veranstaltung auf Youtube:

YouTube

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Ukraine Benefizkonzert in der Presse präsent

Neben der Ausstrahlung über Youtube hat auch die Lokalpresse berichtet, so die Schaumburger Zeitung / Landeszeitung (@szlz.de) und die Schaumburger Nachrichten (@schaumburgernachrichten). Lesen Sie die Artikel hier:

Artikel SZ/LZ
Artikel SN

Vielen Dank an Johannes Pietsch (@jojo.pietsch) für die Berichterstattung!

Falls Sie unsere Bemühungen in der Ukraine und für die Geflüchteten hier vor Ort unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende. Alle Informationen auf www.ichev.de/spenden

Ukraine Artikel SZ/LZ
Ukraine Artikel SZ/LZ
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Ukraine Unterstützer

Meldung aus Ternopil (Ukraine): LKW angekommen

Erinnern Sie sich an unseren Artikel vom 16. März? Hier berichteten wir u.a. über die Beladung eines 40-Tonners in der ICH e.V. Zentrale in Stadthagen. Auch unsere Nachbarn von den Schaumburger Nachrichten (@schaumburgernachrichten) waren vor Ort und haben berichtet. Unter anderem wurde unser Botschafter Bernd Höhle (@berndhohle) interviewt. Er berichtete auch von Geschehnissen an der Grenze.

Artikel in den Schaumburger Nachrichten vom 17.03.2022
Artikel in den Schaumburger Nachrichten vom 17.03.2022 (Zum Vergrößern klicken)

Am Montag erhielten wir ein Update aus der Ukraine: „Der LKW ist gut in der Ukraine angekommen und schon entladen.“

Diese Meldung hat uns natürlich sehr gefreut, da aktuell der Weg durch das Land nicht ohne Unwägbarkeiten zu absolvieren ist.

Aus den Bildern auf dem Entladeplatz ersieht man die schiere Masse der Hilfsgüter, die so ein 40-Tonner mit sich führen kann. Wir sind sicher, dass alles Hilfsgüter gute Dienste in Ternopil und Umgebung leisten werden.

Auch in Schaumburg ist die Hilfsbereitschaft ungebrochen

Tanja Kuhlmann aktiv
Freuen sich auf die Veranstaltung „Mittelalterliches Steinzeichen“: Tanja Kuhlmann, Dirk Matthe und Jörg Hellwig. Foto: JP

Vom 1. bis zum 3. April lädt die Erlebniswelt Steinzeichen zum „mittelalterlichen Steinzeichen“ ein. Drei Tage lang werden auf dem Gelände des ehemaligen Expo-Vergnügungsparks in Steinbergen mittelalterliches Markttreiben, Heerlager, Live-Musik und Kinderprogramm geboten.

Auch unser Mitglied Tanja Kuhlmann ist wieder einmal aktiv und wird mit Spendenbox und Infomaterial zur Stelle sein.

Den gesamten Vorbericht dazu lesen Sie hier.

Schaumburger Allstars
SN berichten über das Konzert der Schaumburger Allstars.

Am Montag, den 21. März, wurden vor ca. 150 Gästen der Schaumburger Allstars ebenfalls zu Spenden aufgerufen und diverse Spendenboxen konnten gefüllt werden.

 

Wenn Sie selber noch spenden möchten, dann nutzen Sie gerne die untenstehenden Kontodaten oder den bereitgestellten PayPal-Button.

Vielen Dank!

Sparkasse Schaumburg

IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
BIC: NOLADE21SHG
Zweck: Ukraine

Volksbank Hameln-Stadthagen

IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
BIC: GENODEF1HMP
Zweck: Ukraine

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Ukraine

Ukraine: Transporte, Transporte

Transporte, Transporte, so könnte aktuell das Mantra des Teams rund um ICH-Logistichef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith lauten. Im Stadthäger Lager des ICH e.V. geht es Schlag auf Schlag, die Annahme von Spenden wechselt sich mit dem Beladen diverser Fahrzeuge ab, um die Hilfsgüter auf Ihren Weg zu bringen. Am 16. März wurde ein 40-Tonner beladen, der direkt ins ukrainische Ternopil fährt, eine Stadt im Westen der Ukraine mit rund 224.565 Einwohnern.

Der Fahrer des LKW ist Ukrainer und über 60 Jahre alt. Das ist wichtig, da er sonst zum Kriegsdienst eingezogen würde. Es gestaltet sich also auch in dieser Hinsicht immer schwerer, Fahrer zu finden, die direkt in die Ukraine durchfahren können.

Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren.

Am 07. März traten ein LKW und ein Transporter ihre Reise an. Auch hier waren viele Bedarfsgüter geladen, so z.B. Baby- und Kindernahrung, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Decken, Wasser, usw. Besonders wichtig: Der Transport von medizinischen Hilfsgütern – Druckverbände, Abbindesysteme, Kochsalzlösung, Elektrolytlösung, Erste-Hilfe-Kästen, Medikamente und noch einiges mehr.

Dank gebührt an dieser Stelle den diversen Apotheken und anderen Medizindienstleistern für das Sammeln und Zurverfügungstellen der Hilfsgüter. Neben den gespendeten Sachen hat der ICH e.V.  Medizinprodukte hinzugekauft, sodass der Gesamtwert der medizinischen Hilfsgüter ungefähr 40.000 € beträgt.

Wir sagen bei all unseren Aktionen, dass wir für das Ankommen der Spendengüter garantieren. Dies realisieren wir über unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Transporte begleiten und unsere Partner vor Ort. Am 10.03.2022 leitete uns Dimitrij Reich, der eins der Fahrzeuge gefahren hat, folgende Meldung weiter:

„Die Medikamente sowie medizinische Ausrüstung sind heute im regionalen Krankenhaus Riwne, Ukraine vollständig angekommen. Dr. Valentyn Pionkovsky, stellvertretender Dirketor der Klinik, und sein Team sind sehr glücklich und dankbar über diese Untestützung!

Die Helfer der Hilfsorganisation „Misja Slowianska w Europie“, die in Krakow, Polen Hilfsgüter von ICH e.V. erhalten haben, haben sich heute ebenfalls gemeldet. Sie sind sehr dankbar für die große Menge (Hälfte eines 12,5 Tonners) und verteilen bereits fleißig. Insbesondere sind sie für die Funkgeräte dankbar, die dabei helfen, an und über der polnisch / ukrainischen Grenze effektiv zu kommunizieren, sowie über die Bluttstop-Kits zur Erstversorgung von stark blutenden Wunden. Diese Güter haben sie mit Tränen in den Augen empfangen und dem Überbringer die Hände geküsst – so sehr helfen diese Sachen dort.“

Nachstehend ein paar Bilder von der Entladung am Krankenhaus in Riwne.

Jawoll berichtet vor Abfahrt

„Unserer beiden Fahrer Alexander Zaika (Jawoll) und Paul Rose (Spedition Obenauf) haben heute ihre Reise nach Tulcea gestartet.

Es wurde ein Sattelauflieger mit der der Spendenaktion von Edeka aus dem Zentrallager Lauenau geladen. Der zweite Auflieger wurde mit den Waren von Jawoll, Sachspenden der Lebenshilfe Soltau, Sachspenden der Debeka Geschäftsstelle Michael Kautz und Sachspenden der Grundschule Todtglüsingen beladen. Es wurden einiges an Kinderhygiene, Hygienemittel, Kindernahrung, haltbare Lebensmittel, Kinderbekleidung, Erwachsenenbekleidung und Verbandsmaterial verladen.

Wir wünschen den beiden eine gute Fahrt!“

Auch an dieser Stelle wollen wir uns bei Jawoll und allen Beteiligten für die massive logistische und organisatorische Unterstützung bedanken, die dafür sorgt, dass die Hilfsgüter sicher und zuverlässig bei den Menschen ankommen.

Spenden, aber richtig

Sicher haben einige es schon mitbekommen, dass vielerorts keine Kleidung mehr angenommen wird. Uns war diese Situation schon nach kurzer Zeit bekannt und es hat gezeigt, dass unsere Entscheidung, von Anfang an nur Kinderkleidung anzunehmen, vollkommen richtig war.

Sollten Sie Sachgüter spenden wollen, so gilt mehr denn je die Bitte, sich mit uns oder einer anderen Hilfsorganisation im Vorfeld in Verbindung zu setzen, um den realen Bedarf an Gegenständen zu erfahren. Auch bitten wir darum, aktuell die Anlieferung mit uns zu koordinieren, damit es nicht mit den Beladezeitpunkten kollidiert. Leider können wir nicht spontan Pakete dazuladen, da wir darauf achten, dass unsere Pack- und Lieferlisten immer vollständig sind, damit vor Ort in der Ukraine keine unnötige Arbeit entsteht.

Wichtig sind für uns nach wie vor die monetären Spenden, damit wir die Transport- und Lagerkosten decken und weitere medizinische Hilfsgüter erwerben können. Wenn Sie spenden möchten, finden Sie dazu alle Informationen auf:
www.ichev.de/spenden

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Ukraine

Schlaglichter: Unsere Helfer für die Ukraine

Über eine Woche ist schon seit unserem Hilfsaufruf für die Ukraine vergangen. In dieser Zeit konnten wir bereits einige Hilfsgütertransporte mit Kleinbussen und LKW durchführen. Da finden wir es passend, einen kleinen Einblick zu in das zu gewähren, was unsere Helfer für die Ukraine getan haben und immer noch tun: Helfen, anpacken, transportieren, organisieren und machen!

Bernd Höhle: Von Tag eins "an der Front"

Unser Botschafter Bernd Höhle war in dieser Zeit schon vielfältig aktiv, organisierte Transporte direkt zur Grenze und packte vor Ort mit an. In seinem Video vom 2. März berichtet er von der Lage an der Grenze.

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Helfer für die Ukraine | Bernd Höhle
Bernd Höhle in der Sammelstelle / am Umschlagplatz direkt an der Grenze

Überall wird gepackt

Viele kennen Sergej Reichstadt als unseren Projektleiter für „Epidermolysis bullosa – Schmetterlingskinder“. Auch er hat mit seiner Firma Bans GmbH alle Hebel in Bewegung gesetzt und einige Helfer für die Ukraine akquiriert.

Sergej hat russischen Wurzeln und kam im Jahr 1999 nach Deutschland. Roman Schilling (auch Mitglied im ICH e.V.) kam im Jahr 2000 ursprünglich aus Kasachstan nach Deutschland. Yuri Marko ist ein ukrainischer Staatsbürger, der zwei Tage vor dem Krieg hier in Deutschland einreiste und nun auch hier gestrandet ist. Marko wohnt aktuell bei Reichstadt, welcher auch  mit dem Asylverfahren hilft. Weitere Spenden konnten Reichstadt von Ronald und Artur Klippert bekommen, die ebenfalls russische Wurzeln besitzen.

Reichstadt meint: „Ich finde es sehr schade, dass gerade viele Menschen die russischstämmige Bevölkerung pauschal verurteilen und diskriminieren. Die meisten hier lebenden Personen leben mittlerweile über 20 Jahre in Deutschland und sind komplett in die deutsche Gesellschaft integriert. Sie sind hier in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sie arbeiten hier oder führen eigene Geschäfte. Sie haben mit der russischen Politik am wenigsten zu tun. Klar gibt es immer wieder Idioten, die große Sprüche klopfen und von den Medien beeinflusst werden, aber schwarze Schafe gibt es in jeder Gesellschaft. Man darf deshalb aber nicht alle pauschal verurteilen.“

Wer unsere Webseite besucht, der sieht sofort unseren Leitgedanken: „Der Mensch steht im Vordergrund“, wobei das Kinderhilfswerk seine Tätigkeit auf die Kinder in Not konzentriert, ohne Ansehen der Person, der Hautfarbe, der Herkunft und der Nationalität. Daher mahnen wir auch bei diesem Thema zu einem menschenwürdigen Miteinander: Gemeinsam sind wir stark!

Transport aus Bückeburg

Am Samstag den 05.03.2022 wurde die ehemalige JVA Bückeburg ebenfalls zur Sammelstelle. Initiiert durch einen Aufruf von Waldemar Miller und Ingo Schröder in den Medien kamen viele Menschen, um Sachgüter abzugeben. Auch unser Mitglied Tanja Kuhlmann zählte zum Organisationsteam.

Kuhlmann, Miller u Schröder
Sammlung Ukraine JVA Bückeburg

Die große Beteiligung ist auch der Verbreitung der Aktion übers Internet zu verdanken. Mitglieder der Schaumburger Facebook-Gruppe „Pfötchen mit Herz“ engagierten sich. Der ICH e.V. organisierte den Transport. Private Fahrer beteiligten sich. Firmen wie das Autohaus Rostek aus Bückeburg und das Unternehmen Melzer aus Obernkirchen stellten Fahrzeuge bereit. Die Anzahl der Helfer für die Ukraine war wirklich großartig.

16 Fahrzeuge machten sich direkt nach dem Beladen auf den rund 1.500 Kilometer weiten Weg in Richtung Ukraine.

Den kompletten Artikel zur Aktion lesen Sie auf SHG-Aktuell.

In Stadthagen ist viel los

Tanja Kuhlmann und Andreas Greguhn waren auch für das ICH e.V. Lager in Stadthagen aktiv. Sie haben eine „Wagenladung“ Gehhilfen, medizinische Ausrüstung und Nahrungsmittel gesammelt, die direkt mit dem nächsten Transport in die Ukraine gegangen sind.

Welch personeller, zeitlicher und logistischer Aufwand anfällt, davon konnten sich diverse Freiwillige ein Bild machen, die unserem Logistikchef, Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith, als Helfer für die Ukraine zur Seite standen. Gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Mitarbeiter und ICH e.V. Mitglied Dimitrij Reich konnte viel organisiert, verpackt und für den Transport vorbereitet werden. Wichtig ist vor allen Dingen auch das korrekte Erfassen aller Spendengüter, damit entsprechende Lieferscheine und Beschriftungen angefertigt werden können, mit denen am Zielort auch effektiv weitergearbeitet werden kann.

v.l. Sebastian Post,Dimitrij Reich, Josefa Hegemann, Charlotte u. Marie Post und ICH Logistikchef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith
v.l.: Sebastian Post, ICH Mitglied Dipl.-Ing. Dimitrij Reich, Josefa Hegemann, Charlotte u. Marie Post und ICH Logistikchef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith

Helfer für die Ukraine auch in Soltau

Lebenshilfe Soltau Ukraine

Auch im Raum Soltau haben viele für uns gesammelt. Die Tierarztpraxis Dr. Tobias Wollny, YouZe und auch die Lebenshilfe Soltau (@lebenshilfe.soltau), mit der wir seit Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiten. Auf dem Foto sieht man die Bewohner des Wohnheims Winsener Straße, die Hilfsgüter gesammelt haben und  sie am Sammelpunkt Lebenshilfe Soltau e.V. in der Celler Straße abgeben.

riha Wesergold unterstützt mit LKW

Verladung wesergold riha LKW Ukraine

Ein Transport konnte auch mit Hilfe von riha Wesergold aus Rinteln umgesetzt werden, die einen ihrer LKW zur Verfügung gestellt haben. Dieser ging mit einem weiteren Fahrzeug, das ausschließlich medizinische Hilfsgüter transportierte, zur polnisch-ukrainischen Grenze. Den LKW fuhren Dirk Sassenberg (ICH Mitglied) und Marek Zmuda (Wesergold), den Medizintransport Dimitrij Reich und Dirk Friedrichsmeier.

Botschafterin Insa Cornelius & Team sammeln fleißig

Auch unsere Botschafterin Insa Cornelius (Dahler & Company) startete einen Aufruf. Das Ergebnis: 2.250 Euro und ein Sprinter voller Babyausstattung, Hygieneartikel, Decken, Medikamente, usw. Wir meinen: Das lädt zum Nachahmen ein!

Es gibt noch viel mehr

Wir kooperieren und koordinieren unsere Hilfen u.a. mit den Jawoll Märkten, die uns massiv logistisch unterstützen, und der EDEKA, die nicht nur für uns sammelt (diverse Märkte / Marktleiter in Eigenregie), sondern auch im Zentrallager Lauenau die Paletten bis zum Abtransport für uns zwischenlagert. Berichte dazu werden folgen, siehe dazu auch www.ichev.de/aktuell

Unser Dank gilt für alle Helfer für die Ukraine, die uns in Stadthagen oder an einer der vielen anderen Stellen unterstützt haben. Ohne Sie / euch könnten wir das alles nicht „wuppen“!

 

Dieser Beitrag wird laufend ergänzt, damit wir möglichst vielen Helfern und Aktionen Raum geben können. Da der aktuelle Organisationaufwand sehr groß ist, bitten wir um Verständnis, wenn es nicht immer sofort geschehen kann. An erster Linie steht die Hilfe, das Berichten kommt etwas später 🙂

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Ukraine

Ukraine Kundgebung in Stadthagen

Stadthagen | 05.03.2022
Auf dem Marktplatz in Stadthagen fand eine Friedenskundgebung anlässlich der Ereignisse in der Ukraine statt, auf der auch unser Präsident, Dr. Dieter F. Kindermann, gesprochen hat. Die Schaumburger Nachrichten berichteten über das Ereignis, siehe hier.

Die Rede unseres Präsidenten können Sie nachfolgend selbst ansehen. Viel Spaß!

Ukraine Kundgebung hat gute Resonanz

Wie auf dem Foto zu sehen ist, war das allgemeine Interesse und die Resonanz aus der Bevölkerung sehr gut. Wir haben nach der Kundgebung einige Reaktionen von Leuten erhalten, die vor Ort waren. Für die vielen positiven Rückmeldungen im Nachgang auch per Mail bedanken wir uns herzlichst!

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Zur Deckung der Lagerungs- und Transportkosten der zahlreichen Sachspenden, die wir erhalten haben, benötigen wir weiterhin Spenden.

Sie können mit dem Stichwort „Ukraine“ eine zweckgebundene Spende leisten oder unseren extra eingerichteten PayPal Button nutzen. Alle Infos auf www.ichev.de/spenden

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Ukraine

Heidekreis-Klinikum spendet über 30 Betten für die Ukraine

Alle packen mit an | 21.01.2022

Insgesamt 20 Betten für Erwachsene, 1 Jugendbett, 10 Kinderbetten und 10 Nachtschränke wurden vom Heidekreis-Klinikum (@KlinikumHeidekreis) an das Kinderhilfswerk Inter-NATIONAL CHILDREN HELP e.V. (ICH e.V.) für einen Transport in ukrainische Krankenhäuser übergeben. Präsident Dr. Dieter Kindermann: „Wir werden in der Ukraine mit dieser Spende das Städtische Krankenhaus 10 und das Zentrale Kreiskrankenhaus von Krivoy Rog beliefern.“

Alle haben mit angepackt: Logistikchef Karl-Werner Coith und Abdel Darmous vom Kinderhilfswerk ICH e.V., Carsten Franck, Leiter der Technischen Abteilung im HKK – und Nino Tonne, Inhaber der Fahrschule Hibbing mit Mitarbeiter und Fahrlehrer Martin Großhans. Carsten Franck: „Ohne die Unterstützung der Fahrschule Hibbing und der Firma Schuh aus Honerdingen, hätten wir die Betten nicht auf den Transporter bekommen!“ Es gibt im Heidekreis-Klinikum Walsrode nämlich keine Laderampe – und der LKW, ein 40-Tonner aus der Ukraine hatte keine Hebebühne.

 

Im Heidekreis-Klinikum packen alle mit an

Dr.Kindermann: „Die Firma Schuh hat den Transport des Gabelstaplers der Firma Hibbing zum Krankenhaus ermöglicht – und so konnten die Betten auf den LKW gehoben werden. Das Kinderhilfswerk ICH e.V. bedankt sich ganz herzlich für diese ehrenamtliche Unterstützung!“

Für Nino Tonne, Geschäftsführer der Fahrschule Hibbing, war diese Hilfe selbstverständlich. „Ich bekam aus dem Heidekreis-Klinikum einen Anruf mit der Frage, ob ich unterstützen könne,fragte bei der Firma Schuh nach, ob sie unseren Gabelstapler nach Walsrode transportieren – und habe dann sehr gern beimAufladen geholfen. Es ist doch toll, dass diese elektrischen Betten jetzt vielen Menschen in der Ukraine helfen können!“

Nach etwa einer Woche Fahrt kam der Transport nun in der Ukraine an. Dr. Kindermann: „Erst einmal bleibt die Ware in einem Zoll-Zwischenlager: Bis sie vom Zoll als zollfreie Hilfsgüter und nicht als zollpflichtige Handelsware freigegeben wird. Zu den Spenden neben den Betten gehören auch auch noch Kinderspielzeug und Feuerwehrbekleidung.“

Erfahrungsgemäß dauert die Bearbeitung durch den Zoll einige Wochen. Wir rechnen damit, frühestens Anfang März eine Rückmeldung zu bekommen, dass die Betten in den Krankenhäusern angekommen sind.

Ende März wird ein Unterstützer von ICH e.V. vor Ort in der Ukraine sein, „dann werden wir Ihnen Fotos schicken, wo Ihre Betten heute Patientinnen und Patienten, aber auch das pflegerische und medizinische Personal in den Krankenhäusern erfreuen!“,“ verspricht Dr.Kindermann.

 

Übringens konnten wir umgekehrt dem Klinikum auch Teddys spenden, siehe hier:
https://www.instagram.com/p/CaaBu7eKA0X

Mehr zu unseren Ukraine-Hilfen hier: www.ichev.de/ukraine

Hinweis: Dieser Artikel wurde ursprünglich bereits im Januar vor dem aktuellen Kriegsgeschehen in der Ukraine verfasst. Dadurch sind einige der Informationen veraltet. Wir sind froh, dass die Betten jetzt umso mehr helfen und traurig, dass sie nun vermutlich in erster Linie für Kriegsverletzte zum Einsatz kommen. Wann tatsächlich eine ICH Delegation nach Krivoy Rog kommen kann, ist per heute noch ungewiss.

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Ukraine

SN berichtet: Hilfsaufruf Ukraine

Wir sind dankbar für jede Unterstützung. So haben wir uns heute besonders gefreut, als wir den oben stehenden Artikel in den Schaumburger Nachrichten entdeckt haben, denn wir wissen: Wenn SN berichtet, erfahren auch wir eine entsprechende Resonanz. Falls Sie direkt spenden möchten, finden Sie unten einen PayPal Spendenlink oder Sie gehen auf https://www.ichev.de/spenden/

Die Sachstandsmeldung zu unseren Ukraine-Hilfen vom 28.02.2022 finden Sie hier:
https://www.ichev.de/hilfe-fuer-die-ukraine/

SN berichtet und hilft

Eine Übersicht der Schaumburger Nachrichten auch über andere Organisationen, die um Unterstützung gebeten haben, finden Sie hier:
https://www.sn-online.de/Schaumburg/Landkreis/Aus-dem-Landkreis/Krieg-in-der-Ukraine-So-koennen-Sie-in-Schaumburg-helfen-und-spenden

 

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Ukraine

Hilfe für die Ukraine

Sachstandsbericht "Hilfe für die Ukraine"

Montag, 28.02.2022 |10:15 Uhr
Nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine konnten wir gemeinsam mit Verbündeten und Freunden bereits diverse Hilfsmaßnahmen vorbereiten. Wir haben darum gebeten, Hilfsgüter bei uns zentral in Stadthagen anzuliefern, so u.a. Baby- / Kindernahrung, unverderbliche Lebensmittel, WIndeln und ähnliche Bedarfsartikel, medizinische Ausrüstung und Hygieneartikel.

Eine aktuelle Kooperation besteht zurzeit mit:

  • Michele Böhne (EDEKA Böhne Stadthagen). Es finden aktuell Aufrufe in verschiedenen Märkten zur Abgabe von Spenden statt.
  • Ralf Hartwich (Jawoll Märkte) mit diversen Maßnahmen
  • Prof. Dr. med. Häring (Klinikum Minden)
  • Dipl.-Ing. Dimitrij Reich
  • Larissa Papakitsa & Dirk Apel
  • Inge Küpper
  • Thomas Stephan (Aesculap Apotheke Stadthagen)
  • Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Stadthagen
  • Ulrich Behmann (INTERHELP)
  • Michael Görbing (mfs Rettungsdienst gGmbH)
  • Benjamin Müller (Hauptstadtbüro Deutsche Bahn)
  • ICH Botschafter Insa Cornelius und Johannes Tönnis
  • Jens Tegeler (tegeler Gruppe Wunstorf)
  • Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
  • Dr. Randjbar (DARIMEX GmbH)
  • Dirk Sassenberg (LKW Fahrer)
  • Eheleute Riegmann-Matthies (Pequeno Rancho Spanien)
  • etc.

Die Unterstützung ist vielfältig

Wie wir von Benjamin Müller, Deutsche Bahn, erfahren haben,  sind viele Flüchtlinge ohne Masken. Dr. Randjbar wird uns Masken spenden. INTERHELP Chef Ulrich Behmann wird mit dem mfs Team mit einem Hilfsbus nach Polen reisen. Er wird aus unserem Lagervestand Hilfsgüter, Masken und Desinfektionsmittel mitnehmen. Prof. Häring ruft zu Geldspenden auf. Diese werden von uns genutzt, um für Medizin und Verbandsmaterial zu sorgen.

Uns wurden bisher von verscheidenen Stellen Geldspenden zugesagt. Diese werden ausschließlich für Hilfsgüter, also z.B. Medizin und Lebensmittel, genutzt. Wenn Sie den untenstehenden PayPal Button nutzen, wird Ihre Spende automatisch für die Aktion „Hilfe für die Ukraine“ registriert.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzen Tage hat im Mitgliederkreis dazu aufgerufen, ukrainische Familien aufzunehmen. Die Pequeno Rancho hat signalisiert, eine ukrainische Familie mit 2-3 Kindern aufzunehmen.

Wichtiger Hinweis zur Spende von Sachgütern:

Bitte geben Sie keine gebrauchten Kuscheltiere ab. Wir spenden neue Tröste-Teddys (hygienisch verpackt). Wir sammeln auch Kleidung für Kinder. Geben Sie Kleiderspenden bitte nur gereinigt und in Paketen verpackt mit dazugehöriger Inhaltsangabe an (Z.B. Pullover für Kinder im Alter von X-Y in Größe XXX).

Aukünfte erhalten Sie telefonisch unter
Für alle Anfragen: 05721 937 42 80
Ausschließlich Sachgüter: 0151 216 72 825 (Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith)

Geldspenden

Sparkasse Schaumburg

IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
BIC: NOLADE21SHG
Zweck: Ukraine

Volksbank Hameln-Stadthagen

IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
BIC: GENODEF1HMP
Zweck: Ukraine

Wir danken vielmals für Ihre Unterstützung. Neues zur Aktion „Hilfe für die Ukraine“ erfahren Sie immer auf www.ichev.de/aktuell und auf Social Media:
www.instagram.com/ichev.kinderhilfswerk
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