Umfangreiche Hilfslieferungen aus Stadthagen in die Ukraine

Mit Aufruf vom April 2020 hat der ICH-Präsident Dieter F. Kindermann in einem Rundschreiben sowie Presseaufrufen um Hilfsgüter für das Kriegsgebiet in der Ukraine gebeten. Die Hilfsbereitschaft vieler Menschen aus ganz Deutschland hat alle Erwartungen übertroffen.

Die Lagerflächen, die das Kinderhilfswerk benötigte (immer noch benötigt). Am Sitz des Kinderhilfswerks Stadthagen, bei den Schaumburger Nachrichten, im privaten Bereich der Familie Kindermann und beim ASB in Stadthagen wurden mehrfach bis unter die Dächer mit Spendengütern be- und entladen und so konnten bisher drei 40-Tonner LKWs mit Hilfsgütern in die Ukraine transportiert werden. Weitere drei große Lastzüge stehen noch zum Transport bereit.

Was konnte bisher geliefert werden? Zum Beispiel Kleidung, medizinische Geräte, Schulmöbel, Stühle für Kliniken und sogar für eine komplette Kirche (Kirchen sind soweit diese Gottesdienste abhalten können, oft der einzige Zufluchtsort, an dem die Menschen für ein paar Stunden Frieden finden.), Betten für Kliniken und Waisenhäuser, Artikel für den täglichen Gebrauch, Rollstühle und vieles andere mehr. Ein weiteres großartiges Geschenk ist der vollausgestattete Rettungswagen, der mittlerweile auch bereits in unzugänglichen Gebieten Leben rettet. Über den RTW hat sogar ausführlich das TV berichtet.

Die über den ICH e.V. eingerichteten Schulen mit Möbeln, aber auch für die Kinder, Schulranzen, Papier, Stifte, Malutensilien kamen rechtzeitig zum Schulanfang. Auch erhielt der ICH e.V. einen Bericht aus einem Waisenheim, indem 80 Kinder keine Betten besaßen und auf Unterlagen und Decken auf dem Boden schlafen mussten. Die Betten wurden vom ASB Kreisverband Hannover Land / Schaumburg gespendet.

Täglich werden im Kinderhilfswerk Hilfsgüter geprüft, sortiert und in Kartons verpackt, jeweils mit Inhaltsangaben auf Deutsch und Ukrainisch. ICH-Präsident Kindermann mit seinen Kollegen, aber auch allen Mitstreitern ist froh und glücklich, dass aus Stadthagen Menschen in aller Welt einen Hoffnungsschimmer und damit auch das Zeichen, dass Sie nicht vergessen werden, erhalten.

 

 

10 Tonnen Hilfsgüter auf dem Weg nach Cherson / Ukraine

Kinderhilfswerk-Team seit Wochen im Einsatz

Alles wird benötigt – in der Tat: alles!

Ein LKW mit 13,5m Ladefläche wurde voll beladen, insgesamt 10 Tonnen an Hilfsgütern. Was zählt zu den Hilfsgütern:

– Kleidung und Schuhe
– Möbel, wie Tische, Sofas, Betten, Schränke
– Küchengeräte und Geschirr
– Usw.

Die Hilfsgüter lagerten in der Zwischenzeit in den Lagerräumen der Schaumburger Nachrichten, im Das Versicherungshaus in der Vornhäger Straße, in der Martin-Luther-Straße sowie beim ASB in Stadthagen.

Olga Tape, von Geburt Ukrainerin, aktive Unterstützerin auch des Kinderhilfswerks ICH e.V. begleitet in ihrem eigenen Fahrzeug, das ebenfalls voll beladen mit Schulmaterial ist, den Schwertransport in die Region Cherson. Cherson liegt 2.090,8 km von Stadthagen entfernt, 545,8 km von der Hauptstadt Kiew. Allein von Kiew sind die Fahrzeuge noch für bis zu 8 Stunden unterwegs. Die Straßenverhältnisse in der Ukraine sind teilweise im schlechten Zustand. Sehnsüchtig werden die Hilfsgüter erwartet und vor Ort verteilt. Auch hier gilt wieder: Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren.

Dankbar ist Kindermann, Präsident des Kinderhilfswerks, allen Spendern (Spender kommen aus ganz Deutschland zentral nach Stadthagen) und Helfern, die bereitwillig, rund um die Uhr, für Menschen in Not bereit sind, ihre Freizeit zu investieren. Für Transporte muss das Kinderhilfswerk viele Transportkosten stemmen und ist daher dankbar für jede Geldspende, die sie dringend benötigen. Dringend benötigte Hilfsgüter zu sammeln ist das eine, die Transportkosten das andere. Denn nur wenn die Waren dort ankommen, wo sie benötigt werden, ist es perfekt. (Spendenkonto des Kinderhilfswerk ICH e.V. | IBAN DE39 2555 1480 0470 0519 88 | Stichwort: Ukraine)

Das umfangreiche Schulmaterial lieferte der Bäckermeister im Ruhestand, Friedemann Weber, aus Fahrenbach.

Für alle gemeinsam gilt: Gemeinsam sind wir stark.

Großartige Unterstützung für die Ukraine aus der Eifel

Bild oben: v.l.n.r.: Peggy Küpper-Kies, Ingrid Küpper, Cedric Kies, Matthias Kies, Dr. Dieter F. Kindermann


Ingrid Küpper hilft Nöte zu lindern, hilft Leben zu retten

Zufälle gibt es eigentlich nicht, so sagt der Volksmund. Viele Wege führen nach Rom, ist ebenfalls ein bekanntes Zitat. Bei Ingrid Küpper war es ein Konzert von Peter Orloff mit seinen Schwarzmeer-Kosaken in der Ev. Erlöserkirche zu Gerolstein. Andächtig und begeistert, im Herzen berührt, wurde I. Küpper und ihr Sohn Martin, der sie begleitete.

Beim Ausgang aus der Kirche erwarb I. Küpper das Jubiläumsmagazin der Schwarzmeer-Kosaken und in diesem las sie u. a., dass der berühmte Künstler, Peter Orloff, Botschafter des Kinderhilfswerkes ICH e.V. ist. Jetzt wurde I. Küpper aktiv, sie nahm Kontakt zum Kinderhilfswerk ICH e. V. (www.ichev.de) auf, es wurde telefoniert und sie wurde über die verschiedenen Hilfsmaßnahmen des Kinderhilfswerkes informiert. So erfuhr sie auch von den Hilfsmaßnahmen, die das Kinderhilfswerk im Kriegsgebiet der Ukraine plant. Mehrere Sattelzüge Hilfsgüter wurden zusammengestellt (Kleidung, Spielsachen, Nahrung, medizinische Hilfsgüter, Ultraschallgeräte, Krankenhausbetten etc.) und sogar ein Rettungswagen wurde bereits geordert.

I. Küpper beteiligte sich großzügig mit Spenden, insbesondere für die Anschaffung des Rettungswagens. Für sie, wie auch für Dieter F. Kindermann und das Team des Kinderhilfswerkes, steht die Unterstützung der Schützlinge im Kriegsgebiet der Ukraine als Herzenswunsch, den es zu erfüllen gilt, an vorderer Stelle und mit dem Rettungswagen, der auf die Überführung in die Ukraine wartet, soll Leben gerettet werden.

Die Dankbarkeit, aus dem Stadthäger Kinderhilfswerk und damit der Schützlinge in der Ukraine, ist unendlich groß. Das Rettungsfahrzeug ist bereits für eine besondere Region fest bestimmt. Es wird in 8 Dörfern im Bereich Mariupol / Donezk eingesetzt und sehnsüchtig erwartet. Larissa Papakitsa und Dirk Apel gehören zum ehrenamtlichen Organisationsteam in der Region Mariupol / Donezk. Dirk Apel wird das Fahrzeug zusammen mit seinem Sohn René überführen. Dieter F. Kindermann wird anlässlich der Auslieferung der Güter ebenfalls vor Ort sein und in Wort und Bild berichten. Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren!