Marienthal sagt Danke

Das Weindorf Marienthal ist der westlichste Stadtteil von Bad
Neuenahr-Ahrweiler und gehört zum Ortsbezirk Walporzheim. Es liegt links
der Ahr zwischen Walporzheim und Dernau, umgeben von steil aufragenden
Weinbergen. Der Ort ist durch die Hochwasserflut schwerst betroffen gewesen und hat zudem auch 5 Bewohner verloren.

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Weihnachtsgrüße und Dank aus Ahrweiler

Das Hochwasser traf das Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler schwer. Dies wird eindrücklich auf der Seite des Fördervereins dokumentiert (https://hochwasser.pjg-foerderverein.de). Nach einer Besichtigung vor Ort entschied Präsident Kindermann, den Wiederaufbau bzw. die Renovierung und die Maßnahmen für Schüler*innen mit 5.000 Euro zu unterstützen.

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Spendenaktion für Kinder im Ahrtal war ein voller Erfolg

Im Juli war Andreas Töpfer für die Johanniter-Unfall-Hilfe Aurich im Rahmen des Katastrophenschutzes im Hochwassergebiet in Ahrweiler. Die Bilder und Erfahrungen, die er dort sammelte, ließen ihn nicht mehr los, zumal ihm klar war, dass dort lange kein Alltag wieder einkehren würde.

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Hilfe aus Gersfeld

Hilfe aus Gersfeld: Am Freitag, 23. Juli 2020 fand in der Gersfelder Rhönmarkthalle eine großangelegte Spendenaktion für die Flutopfer statt. Mitorganisator war die Freiwillige Feuerwehr Gersfeld, die neben der Annahme von Sachspenden auch einen Bratwurst- und Kuchenstand, sowie Getränke auf Spendenbasis organisierte.

Die Organisatoren hatten sich zum Ziel gesetzt, die Menschen in den Krisengebieten mit Hilfsgütern aller Art – Schaufeln, Besen, Eimer, Handschuhe, Gummistiefel, Handtücher, Hygiene- und Babyartikel, haltbare Lebensmittel, Tiernahrung, Verbandmaterial, Trinkwasser und vielem mehr – zu versorgen.

Spendenbereitschaft enorm

Die Spendenbereitschaft war riesig und so hatten die rund 60 Helfer vor Ort alle Hände voll zu tun, die ankommenden Spenden nach Art zu sortieren und transportfähig zu verpacken. Am Freitagabend konnten dann zwei 40-Tonner LKW`s, sowie drei 7,5-Tonnen-LKW`s mit Hilfsgütern beladen werden, sodass am Samstagmorgen gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehren aus Poppenhausen und Tann in Richtung Bad Neuenahr gestartet werden konnte. Bereits auf der Anfahrt erfuhren die Helfer unzählige Gesten der Anerkennung und Wertschätzung durch Autofahrer auf der Autobahn – Winken und Daumen hoch begleiteten den Konvoi immer häufiger, je näher sie dem Gebiet kamen. Doch auch das Verkehrschaos nahm immer mehr zu, je näher die Einsatzkräfte sich dem Krisengebiet näherten. Voller Unverständnis mussten sie erleben, dass eine große Anzahl der Fahrzeuge lediglich Gaffer und Katastrophentouristen beherbergte, die stundenlange Staus auf den schwierig befahrbaren Straßen verursachten und Hilfs- und Rettungskräfte so in ihrem Einsatzauftrag und Vorhaben behinderten. Schlussendlich konnte der Konvoi sein Bestimmungsziel erreichen und die Hilfsgüter konnten an verschiedenen Ablagestellen in Bad Neuenahr und Umgebung direkt an Betroffene verteilt werden. Die Reaktionen und Gesten der Dankbarkeit der Bürger vor Ort, die mit schier unermüdlichem Eifer und Durchhaltevermögen inmitten des Unvorstellbaren mit Aufräumarbeiten bis an die Grenzen der Erschöpfung beschäftigt sind, überwältigten alle mitgereisten Einsatzkräfte, sodass allen klar war, dass sich aller Einsatz gelohnt hatte.

Dank an alle Spender und das Einsatzteam
Das Helferteam

Am Samstagabend konnten dann alle Hilfskräfte wieder in der Heimat empfangen worden, doch die Bilder des Tages werden selbst den erfahrensten Feuerwehrleuten ewig im Gedächtnis bleiben. Unser Dank gilt allen Spendern, ob kleine oder groß, sowie allen die mit ihrer Einsatzkraft diese Aktion ermöglicht haben. Wir haben vor Ort gesehen, wie nötig unsere Spenden und unsere Hilfe in den betroffenen Gebieten ist und sind froh unseren Beitrag hierzu geleistet haben können, sagt Mitorganisator Jonathan Beck. Im Rahmen der Spendenaktion kamen Sachspenden von rund 40.000 € zusammen, sowie ein

Geldbetrag aus dem Würstchen – und Kuchenstand. Dieser wird zeitnah direkt an Betroffene gespendet. Alle notwendigen Materialien zum Verpacken der Ware, die Fahrzeuge sowie die laufenden Kosten hierfür, die Verpflegung der Hilfsfahrt, der Würstchen- und Kuchenstand samt Getränken, das alles konnte auf Spendenbasis finanziert werden.

Die Organisatoren der Aktion können auf eine arbeitsintensive aber vor allem gelungene Hilfsaktion zurückblicken. Mehr zu Hilfsaktionen aus dem Ahrtal auf www.ichev.de

ICH e.V. Mitglieder aus ganz Deutschland im Hochwassergebiet im Einsatz

Auf dem Foto oben: Annette Boehlke (Organisatorin) und Bret (Anwohner)


Die bundesweit aktiven Mitglieder des Kinderhilfswerks ICH e.V. sind in der Hochwasserkatastrophe in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aktiv und dies teilweise bis zur eigenen körperlichen Erschöpfung. Mitglieder direkt aus Stadthagen, aber auch aus ganz Niedersachsen, NRW und auch Hessen waren und sind im Einsatz. So sind Hilfsgüter ebenso an die Orte des Geschehens gelangt wie auch die reine Muskelkraft. Zu den Hilfsgütern gehörten umfangreiche Hygieneartikel, Geschirr, Besteck, Eimer, Spaten, Schaufeln, Stiefel, Schutzkleidung und auch Räumfahrzeuge und vieles andere mehr.

Hochwasserhilfe ICH e.V. Bild 02

Die Solidarität, die aus ganz Deutschland gelebt wird, ist unbeschreiblich. Es zeigt ganz deutlich, dass wir ins unserem Land doch noch in der Lage sind, anzupacken. Es wird noch lange dauern – wohl Jahre – bis die Verwüstungen der Fluten nicht mehr sichtbar sein werden. Unabhängig davon werden viele Menschen, die nicht nur alles an Sachgütern, sondern auch Familienmitglieder und Freunde verloren haben, wohl sehr schwer wieder Frieden finden können. Auch für den ICH e.V. und seine Mitglieder gilt: Wir wollen nicht nur als Ersthelfer mitwirken, sondern langfristig zur Verfügung stehen. Alle, die Bedarf haben oder jemanden kennen, der bedürftig ist, können sich bei uns melden. Alle Kontaktdaten auf www.ichev.de

Hochwasserhilfe ICH e.V. Bild 03
Beladen der Fahrzeuge

Kinderhilfswerk ICH e.V. sammelt Geld für Flutkatastrophe

Hilfe, die ankommt, weil wir es kontrollieren!

Bereits in der Vergangenheit hat der ICH e.V. sich während Hochwasserkatastrophen engagiert. So konnten während des Elbe-Hochwasser Tonnen an Sachgütern und auch Geldmittel verteilt werden.

Auch während dieser Flutkatastrophe wird es Menschen und Gruppen geben, die nicht direkt von staatlichen Hilfsmaßnahmen erfasst werden und zunächst mit ihren Nöten allein bleiben. Wir kennen die Situationen: Wenn das Wasser versiegt ist, bleibt Schlamm, Unrat, Ratten und mit großer Wahrscheinlichkeit eine gewaltige Mückenplage. Unter diesen Umständen sich um das Wohlergehen der Familie, des Hausstands und der eigenen Zukunft kümmern zu müssen – eine einzige Qual.

Die Hilfsbereitschaft unserer Mitbürger*innen ist groß, doch die Lager, die zur Verfügung gestellt wurden, sind bereits übervoll mit Sachspenden, sodass tunlichst zurzeit keine Sachgüter mehr angeliefert werden sollten. Daran halten auch wir uns. Stattdessen bieten wir allen an, die Menschen mit einer Geldspende zu unterstützen. Wenn Sie dies tun, bekommen sie von uns auch eine ordnungsgemäße Spendenquittung, die Sie steuerlich nutzen können. Einzige Voraussetzung ist die vollständige Angabe Ihrer Adressdaten.

Lassen Sie uns den Menschen gemeinsam Helfen und die Werte unserer Solidargemeinschaft hochhalten!

Unsere Spendenkonten lauten:

Sparkasse Schaumburg | IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
Volksbank Hameln-Stadthagen | IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
Stichwort: Hochwasserkatastrophe

Eine weitere Berichterstattung über die Verwendung der Spendengelder folgt.