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Ukraine Unterstützer

Meldung aus Ternopil (Ukraine): LKW angekommen

Erinnern Sie sich an unseren Artikel vom 16. März? Hier berichteten wir u.a. über die Beladung eines 40-Tonners in der ICH e.V. Zentrale in Stadthagen. Auch unsere Nachbarn von den Schaumburger Nachrichten (@schaumburgernachrichten) waren vor Ort und haben berichtet. Unter anderem wurde unser Botschafter Bernd Höhle (@berndhohle) interviewt. Er berichtete auch von Geschehnissen an der Grenze.

Artikel in den Schaumburger Nachrichten vom 17.03.2022
Artikel in den Schaumburger Nachrichten vom 17.03.2022 (Zum Vergrößern klicken)

Am Montag erhielten wir ein Update aus der Ukraine: „Der LKW ist gut in der Ukraine angekommen und schon entladen.“

Diese Meldung hat uns natürlich sehr gefreut, da aktuell der Weg durch das Land nicht ohne Unwägbarkeiten zu absolvieren ist.

Aus den Bildern auf dem Entladeplatz ersieht man die schiere Masse der Hilfsgüter, die so ein 40-Tonner mit sich führen kann. Wir sind sicher, dass alles Hilfsgüter gute Dienste in Ternopil und Umgebung leisten werden.

Auch in Schaumburg ist die Hilfsbereitschaft ungebrochen

Tanja Kuhlmann aktiv
Freuen sich auf die Veranstaltung „Mittelalterliches Steinzeichen“: Tanja Kuhlmann, Dirk Matthe und Jörg Hellwig. Foto: JP

Vom 1. bis zum 3. April lädt die Erlebniswelt Steinzeichen zum „mittelalterlichen Steinzeichen“ ein. Drei Tage lang werden auf dem Gelände des ehemaligen Expo-Vergnügungsparks in Steinbergen mittelalterliches Markttreiben, Heerlager, Live-Musik und Kinderprogramm geboten.

Auch unser Mitglied Tanja Kuhlmann ist wieder einmal aktiv und wird mit Spendenbox und Infomaterial zur Stelle sein.

Den gesamten Vorbericht dazu lesen Sie hier.

Schaumburger Allstars
SN berichten über das Konzert der Schaumburger Allstars.

Am Montag, den 21. März, wurden vor ca. 150 Gästen der Schaumburger Allstars ebenfalls zu Spenden aufgerufen und diverse Spendenboxen konnten gefüllt werden.

 

Wenn Sie selber noch spenden möchten, dann nutzen Sie gerne die untenstehenden Kontodaten oder den bereitgestellten PayPal-Button.

Vielen Dank!

Sparkasse Schaumburg

IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
BIC: NOLADE21SHG
Zweck: Ukraine

Volksbank Hameln-Stadthagen

IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
BIC: GENODEF1HMP
Zweck: Ukraine

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Ukraine: Transporte, Transporte

Transporte, Transporte, so könnte aktuell das Mantra des Teams rund um ICH-Logistichef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith lauten. Im Stadthäger Lager des ICH e.V. geht es Schlag auf Schlag, die Annahme von Spenden wechselt sich mit dem Beladen diverser Fahrzeuge ab, um die Hilfsgüter auf Ihren Weg zu bringen. Am 16. März wurde ein 40-Tonner beladen, der direkt ins ukrainische Ternopil fährt, eine Stadt im Westen der Ukraine mit rund 224.565 Einwohnern.

Der Fahrer des LKW ist Ukrainer und über 60 Jahre alt. Das ist wichtig, da er sonst zum Kriegsdienst eingezogen würde. Es gestaltet sich also auch in dieser Hinsicht immer schwerer, Fahrer zu finden, die direkt in die Ukraine durchfahren können.

Hilfe kommt an, weil wir es kontrollieren.

Am 07. März traten ein LKW und ein Transporter ihre Reise an. Auch hier waren viele Bedarfsgüter geladen, so z.B. Baby- und Kindernahrung, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Decken, Wasser, usw. Besonders wichtig: Der Transport von medizinischen Hilfsgütern – Druckverbände, Abbindesysteme, Kochsalzlösung, Elektrolytlösung, Erste-Hilfe-Kästen, Medikamente und noch einiges mehr.

Dank gebührt an dieser Stelle den diversen Apotheken und anderen Medizindienstleistern für das Sammeln und Zurverfügungstellen der Hilfsgüter. Neben den gespendeten Sachen hat der ICH e.V.  Medizinprodukte hinzugekauft, sodass der Gesamtwert der medizinischen Hilfsgüter ungefähr 40.000 € beträgt.

Wir sagen bei all unseren Aktionen, dass wir für das Ankommen der Spendengüter garantieren. Dies realisieren wir über unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Transporte begleiten und unsere Partner vor Ort. Am 10.03.2022 leitete uns Dimitrij Reich, der eins der Fahrzeuge gefahren hat, folgende Meldung weiter:

„Die Medikamente sowie medizinische Ausrüstung sind heute im regionalen Krankenhaus Riwne, Ukraine vollständig angekommen. Dr. Valentyn Pionkovsky, stellvertretender Dirketor der Klinik, und sein Team sind sehr glücklich und dankbar über diese Untestützung!

Die Helfer der Hilfsorganisation „Misja Slowianska w Europie“, die in Krakow, Polen Hilfsgüter von ICH e.V. erhalten haben, haben sich heute ebenfalls gemeldet. Sie sind sehr dankbar für die große Menge (Hälfte eines 12,5 Tonners) und verteilen bereits fleißig. Insbesondere sind sie für die Funkgeräte dankbar, die dabei helfen, an und über der polnisch / ukrainischen Grenze effektiv zu kommunizieren, sowie über die Bluttstop-Kits zur Erstversorgung von stark blutenden Wunden. Diese Güter haben sie mit Tränen in den Augen empfangen und dem Überbringer die Hände geküsst – so sehr helfen diese Sachen dort.“

Nachstehend ein paar Bilder von der Entladung am Krankenhaus in Riwne.

Jawoll berichtet vor Abfahrt

„Unserer beiden Fahrer Alexander Zaika (Jawoll) und Paul Rose (Spedition Obenauf) haben heute ihre Reise nach Tulcea gestartet.

Es wurde ein Sattelauflieger mit der der Spendenaktion von Edeka aus dem Zentrallager Lauenau geladen. Der zweite Auflieger wurde mit den Waren von Jawoll, Sachspenden der Lebenshilfe Soltau, Sachspenden der Debeka Geschäftsstelle Michael Kautz und Sachspenden der Grundschule Todtglüsingen beladen. Es wurden einiges an Kinderhygiene, Hygienemittel, Kindernahrung, haltbare Lebensmittel, Kinderbekleidung, Erwachsenenbekleidung und Verbandsmaterial verladen.

Wir wünschen den beiden eine gute Fahrt!“

Auch an dieser Stelle wollen wir uns bei Jawoll und allen Beteiligten für die massive logistische und organisatorische Unterstützung bedanken, die dafür sorgt, dass die Hilfsgüter sicher und zuverlässig bei den Menschen ankommen.

Spenden, aber richtig

Sicher haben einige es schon mitbekommen, dass vielerorts keine Kleidung mehr angenommen wird. Uns war diese Situation schon nach kurzer Zeit bekannt und es hat gezeigt, dass unsere Entscheidung, von Anfang an nur Kinderkleidung anzunehmen, vollkommen richtig war.

Sollten Sie Sachgüter spenden wollen, so gilt mehr denn je die Bitte, sich mit uns oder einer anderen Hilfsorganisation im Vorfeld in Verbindung zu setzen, um den realen Bedarf an Gegenständen zu erfahren. Auch bitten wir darum, aktuell die Anlieferung mit uns zu koordinieren, damit es nicht mit den Beladezeitpunkten kollidiert. Leider können wir nicht spontan Pakete dazuladen, da wir darauf achten, dass unsere Pack- und Lieferlisten immer vollständig sind, damit vor Ort in der Ukraine keine unnötige Arbeit entsteht.

Wichtig sind für uns nach wie vor die monetären Spenden, damit wir die Transport- und Lagerkosten decken und weitere medizinische Hilfsgüter erwerben können. Wenn Sie spenden möchten, finden Sie dazu alle Informationen auf:
www.ichev.de/spenden

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Schlaglichter: Unsere Helfer für die Ukraine

Über eine Woche ist schon seit unserem Hilfsaufruf für die Ukraine vergangen. In dieser Zeit konnten wir bereits einige Hilfsgütertransporte mit Kleinbussen und LKW durchführen. Da finden wir es passend, einen kleinen Einblick zu in das zu gewähren, was unsere Helfer für die Ukraine getan haben und immer noch tun: Helfen, anpacken, transportieren, organisieren und machen!

Bernd Höhle: Von Tag eins "an der Front"

Unser Botschafter Bernd Höhle war in dieser Zeit schon vielfältig aktiv, organisierte Transporte direkt zur Grenze und packte vor Ort mit an. In seinem Video vom 2. März berichtet er von der Lage an der Grenze.

Helfer für die Ukraine | Bernd Höhle
Bernd Höhle in der Sammelstelle / am Umschlagplatz direkt an der Grenze

Überall wird gepackt

Viele kennen Sergej Reichstadt als unseren Projektleiter für „Epidermolysis bullosa – Schmetterlingskinder“. Auch er hat mit seiner Firma Bans GmbH alle Hebel in Bewegung gesetzt und einige Helfer für die Ukraine akquiriert.

Sergej hat russischen Wurzeln und kam im Jahr 1999 nach Deutschland. Roman Schilling (auch Mitglied im ICH e.V.) kam im Jahr 2000 ursprünglich aus Kasachstan nach Deutschland. Yuri Marko ist ein ukrainischer Staatsbürger, der zwei Tage vor dem Krieg hier in Deutschland einreiste und nun auch hier gestrandet ist. Marko wohnt aktuell bei Reichstadt, welcher auch  mit dem Asylverfahren hilft. Weitere Spenden konnten Reichstadt von Ronald und Artur Klippert bekommen, die ebenfalls russische Wurzeln besitzen.

Reichstadt meint: „Ich finde es sehr schade, dass gerade viele Menschen die russischstämmige Bevölkerung pauschal verurteilen und diskriminieren. Die meisten hier lebenden Personen leben mittlerweile über 20 Jahre in Deutschland und sind komplett in die deutsche Gesellschaft integriert. Sie sind hier in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sie arbeiten hier oder führen eigene Geschäfte. Sie haben mit der russischen Politik am wenigsten zu tun. Klar gibt es immer wieder Idioten, die große Sprüche klopfen und von den Medien beeinflusst werden, aber schwarze Schafe gibt es in jeder Gesellschaft. Man darf deshalb aber nicht alle pauschal verurteilen.“

Wer unsere Webseite besucht, der sieht sofort unseren Leitgedanken: „Der Mensch steht im Vordergrund“, wobei das Kinderhilfswerk seine Tätigkeit auf die Kinder in Not konzentriert, ohne Ansehen der Person, der Hautfarbe, der Herkunft und der Nationalität. Daher mahnen wir auch bei diesem Thema zu einem menschenwürdigen Miteinander: Gemeinsam sind wir stark!

Transport aus Bückeburg

Am Samstag den 05.03.2022 wurde die ehemalige JVA Bückeburg ebenfalls zur Sammelstelle. Initiiert durch einen Aufruf von Waldemar Miller und Ingo Schröder in den Medien kamen viele Menschen, um Sachgüter abzugeben. Auch unser Mitglied Tanja Kuhlmann zählte zum Organisationsteam.

Kuhlmann, Miller u Schröder
Sammlung Ukraine JVA Bückeburg

Die große Beteiligung ist auch der Verbreitung der Aktion übers Internet zu verdanken. Mitglieder der Schaumburger Facebook-Gruppe „Pfötchen mit Herz“ engagierten sich. Der ICH e.V. organisierte den Transport. Private Fahrer beteiligten sich. Firmen wie das Autohaus Rostek aus Bückeburg und das Unternehmen Melzer aus Obernkirchen stellten Fahrzeuge bereit. Die Anzahl der Helfer für die Ukraine war wirklich großartig.

16 Fahrzeuge machten sich direkt nach dem Beladen auf den rund 1.500 Kilometer weiten Weg in Richtung Ukraine.

Den kompletten Artikel zur Aktion lesen Sie auf SHG-Aktuell.

In Stadthagen ist viel los

Tanja Kuhlmann und Andreas Greguhn waren auch für das ICH e.V. Lager in Stadthagen aktiv. Sie haben eine „Wagenladung“ Gehhilfen, medizinische Ausrüstung und Nahrungsmittel gesammelt, die direkt mit dem nächsten Transport in die Ukraine gegangen sind.

Welch personeller, zeitlicher und logistischer Aufwand anfällt, davon konnten sich diverse Freiwillige ein Bild machen, die unserem Logistikchef, Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith, als Helfer für die Ukraine zur Seite standen. Gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Mitarbeiter und ICH e.V. Mitglied Dimitrij Reich konnte viel organisiert, verpackt und für den Transport vorbereitet werden. Wichtig ist vor allen Dingen auch das korrekte Erfassen aller Spendengüter, damit entsprechende Lieferscheine und Beschriftungen angefertigt werden können, mit denen am Zielort auch effektiv weitergearbeitet werden kann.

v.l. Sebastian Post,Dimitrij Reich, Josefa Hegemann, Charlotte u. Marie Post und ICH Logistikchef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith
v.l.: Sebastian Post, ICH Mitglied Dipl.-Ing. Dimitrij Reich, Josefa Hegemann, Charlotte u. Marie Post und ICH Logistikchef Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith

Helfer für die Ukraine auch in Soltau

Lebenshilfe Soltau Ukraine

Auch im Raum Soltau haben viele für uns gesammelt. Die Tierarztpraxis Dr. Tobias Wollny, YouZe und auch die Lebenshilfe Soltau (@lebenshilfe.soltau), mit der wir seit Jahren partnerschaftlich zusammenarbeiten. Auf dem Foto sieht man die Bewohner des Wohnheims Winsener Straße, die Hilfsgüter gesammelt haben und  sie am Sammelpunkt Lebenshilfe Soltau e.V. in der Celler Straße abgeben.

riha Wesergold unterstützt mit LKW

Verladung wesergold riha LKW Ukraine

Ein Transport konnte auch mit Hilfe von riha Wesergold aus Rinteln umgesetzt werden, die einen ihrer LKW zur Verfügung gestellt haben. Dieser ging mit einem weiteren Fahrzeug, das ausschließlich medizinische Hilfsgüter transportierte, zur polnisch-ukrainischen Grenze. Den LKW fuhren Dirk Sassenberg (ICH Mitglied) und Marek Zmuda (Wesergold), den Medizintransport Dimitrij Reich und Dirk Friedrichsmeier.

Botschafterin Insa Cornelius & Team sammeln fleißig

Auch unsere Botschafterin Insa Cornelius (Dahler & Company) startete einen Aufruf. Das Ergebnis: 2.250 Euro und ein Sprinter voller Babyausstattung, Hygieneartikel, Decken, Medikamente, usw. Wir meinen: Das lädt zum Nachahmen ein!

Es gibt noch viel mehr

Wir kooperieren und koordinieren unsere Hilfen u.a. mit den Jawoll Märkten, die uns massiv logistisch unterstützen, und der EDEKA, die nicht nur für uns sammelt (diverse Märkte / Marktleiter in Eigenregie), sondern auch im Zentrallager Lauenau die Paletten bis zum Abtransport für uns zwischenlagert. Berichte dazu werden folgen, siehe dazu auch www.ichev.de/aktuell

Unser Dank gilt für alle Helfer für die Ukraine, die uns in Stadthagen oder an einer der vielen anderen Stellen unterstützt haben. Ohne Sie / euch könnten wir das alles nicht „wuppen“!

 

Dieser Beitrag wird laufend ergänzt, damit wir möglichst vielen Helfern und Aktionen Raum geben können. Da der aktuelle Organisationaufwand sehr groß ist, bitten wir um Verständnis, wenn es nicht immer sofort geschehen kann. An erster Linie steht die Hilfe, das Berichten kommt etwas später 🙂

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Ukraine Kundgebung in Stadthagen

Stadthagen | 05.03.2022
Auf dem Marktplatz in Stadthagen fand eine Friedenskundgebung anlässlich der Ereignisse in der Ukraine statt, auf der auch unser Präsident, Dr. Dieter F. Kindermann, gesprochen hat. Die Schaumburger Nachrichten berichteten über das Ereignis, siehe hier.

Die Rede unseres Präsidenten können Sie nachfolgend selbst ansehen. Viel Spaß!

Ukraine Kundgebung hat gute Resonanz

Wie auf dem Foto zu sehen ist, war das allgemeine Interesse und die Resonanz aus der Bevölkerung sehr gut. Wir haben nach der Kundgebung einige Reaktionen von Leuten erhalten, die vor Ort waren. Für die vielen positiven Rückmeldungen im Nachgang auch per Mail bedanken wir uns herzlichst!

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Mehr Informationen

Zur Deckung der Lagerungs- und Transportkosten der zahlreichen Sachspenden, die wir erhalten haben, benötigen wir weiterhin Spenden.

Sie können mit dem Stichwort „Ukraine“ eine zweckgebundene Spende leisten oder unseren extra eingerichteten PayPal Button nutzen. Alle Infos auf www.ichev.de/spenden

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Heidekreis-Klinikum spendet über 30 Betten für die Ukraine

Alle packen mit an | 21.01.2022

Insgesamt 20 Betten für Erwachsene, 1 Jugendbett, 10 Kinderbetten und 10 Nachtschränke wurden vom Heidekreis-Klinikum (@KlinikumHeidekreis) an das Kinderhilfswerk Inter-NATIONAL CHILDREN HELP e.V. (ICH e.V.) für einen Transport in ukrainische Krankenhäuser übergeben. Präsident Dr. Dieter Kindermann: „Wir werden in der Ukraine mit dieser Spende das Städtische Krankenhaus 10 und das Zentrale Kreiskrankenhaus von Krivoy Rog beliefern.“

Alle haben mit angepackt: Logistikchef Karl-Werner Coith und Abdel Darmous vom Kinderhilfswerk ICH e.V., Carsten Franck, Leiter der Technischen Abteilung im HKK – und Nino Tonne, Inhaber der Fahrschule Hibbing mit Mitarbeiter und Fahrlehrer Martin Großhans. Carsten Franck: „Ohne die Unterstützung der Fahrschule Hibbing und der Firma Schuh aus Honerdingen, hätten wir die Betten nicht auf den Transporter bekommen!“ Es gibt im Heidekreis-Klinikum Walsrode nämlich keine Laderampe – und der LKW, ein 40-Tonner aus der Ukraine hatte keine Hebebühne.

 

Im Heidekreis-Klinikum packen alle mit an

Dr.Kindermann: „Die Firma Schuh hat den Transport des Gabelstaplers der Firma Hibbing zum Krankenhaus ermöglicht – und so konnten die Betten auf den LKW gehoben werden. Das Kinderhilfswerk ICH e.V. bedankt sich ganz herzlich für diese ehrenamtliche Unterstützung!“

Für Nino Tonne, Geschäftsführer der Fahrschule Hibbing, war diese Hilfe selbstverständlich. „Ich bekam aus dem Heidekreis-Klinikum einen Anruf mit der Frage, ob ich unterstützen könne,fragte bei der Firma Schuh nach, ob sie unseren Gabelstapler nach Walsrode transportieren – und habe dann sehr gern beimAufladen geholfen. Es ist doch toll, dass diese elektrischen Betten jetzt vielen Menschen in der Ukraine helfen können!“

Nach etwa einer Woche Fahrt kam der Transport nun in der Ukraine an. Dr. Kindermann: „Erst einmal bleibt die Ware in einem Zoll-Zwischenlager: Bis sie vom Zoll als zollfreie Hilfsgüter und nicht als zollpflichtige Handelsware freigegeben wird. Zu den Spenden neben den Betten gehören auch auch noch Kinderspielzeug und Feuerwehrbekleidung.“

Erfahrungsgemäß dauert die Bearbeitung durch den Zoll einige Wochen. Wir rechnen damit, frühestens Anfang März eine Rückmeldung zu bekommen, dass die Betten in den Krankenhäusern angekommen sind.

Ende März wird ein Unterstützer von ICH e.V. vor Ort in der Ukraine sein, „dann werden wir Ihnen Fotos schicken, wo Ihre Betten heute Patientinnen und Patienten, aber auch das pflegerische und medizinische Personal in den Krankenhäusern erfreuen!“,“ verspricht Dr.Kindermann.

 

Übringens konnten wir umgekehrt dem Klinikum auch Teddys spenden, siehe hier:
https://www.instagram.com/p/CaaBu7eKA0X

Mehr zu unseren Ukraine-Hilfen hier: www.ichev.de/ukraine

Hinweis: Dieser Artikel wurde ursprünglich bereits im Januar vor dem aktuellen Kriegsgeschehen in der Ukraine verfasst. Dadurch sind einige der Informationen veraltet. Wir sind froh, dass die Betten jetzt umso mehr helfen und traurig, dass sie nun vermutlich in erster Linie für Kriegsverletzte zum Einsatz kommen. Wann tatsächlich eine ICH Delegation nach Krivoy Rog kommen kann, ist per heute noch ungewiss.

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SN berichtet: Hilfsaufruf Ukraine

Wir sind dankbar für jede Unterstützung. So haben wir uns heute besonders gefreut, als wir den oben stehenden Artikel in den Schaumburger Nachrichten entdeckt haben, denn wir wissen: Wenn SN berichtet, erfahren auch wir eine entsprechende Resonanz. Falls Sie direkt spenden möchten, finden Sie unten einen PayPal Spendenlink oder Sie gehen auf https://www.ichev.de/spenden/

Die Sachstandsmeldung zu unseren Ukraine-Hilfen vom 28.02.2022 finden Sie hier:
https://www.ichev.de/hilfe-fuer-die-ukraine/

SN berichtet und hilft

Eine Übersicht der Schaumburger Nachrichten auch über andere Organisationen, die um Unterstützung gebeten haben, finden Sie hier:
https://www.sn-online.de/Schaumburg/Landkreis/Aus-dem-Landkreis/Krieg-in-der-Ukraine-So-koennen-Sie-in-Schaumburg-helfen-und-spenden

 

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Hilfe für die Ukraine

Sachstandsbericht "Hilfe für die Ukraine"

Montag, 28.02.2022 |10:15 Uhr
Nach dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine konnten wir gemeinsam mit Verbündeten und Freunden bereits diverse Hilfsmaßnahmen vorbereiten. Wir haben darum gebeten, Hilfsgüter bei uns zentral in Stadthagen anzuliefern, so u.a. Baby- / Kindernahrung, unverderbliche Lebensmittel, WIndeln und ähnliche Bedarfsartikel, medizinische Ausrüstung und Hygieneartikel.

Eine aktuelle Kooperation besteht zurzeit mit:

  • Michele Böhne (EDEKA Böhne Stadthagen). Es finden aktuell Aufrufe in verschiedenen Märkten zur Abgabe von Spenden statt.
  • Ralf Hartwich (Jawoll Märkte) mit diversen Maßnahmen
  • Prof. Dr. med. Häring (Klinikum Minden)
  • Dipl.-Ing. Dimitrij Reich
  • Larissa Papakitsa & Dirk Apel
  • Inge Küpper
  • Thomas Stephan (Aesculap Apotheke Stadthagen)
  • Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Stadthagen
  • Ulrich Behmann (INTERHELP)
  • Michael Görbing (mfs Rettungsdienst gGmbH)
  • Benjamin Müller (Hauptstadtbüro Deutsche Bahn)
  • ICH Botschafter Insa Cornelius und Johannes Tönnis
  • Jens Tegeler (tegeler Gruppe Wunstorf)
  • Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
  • Dr. Randjbar (DARIMEX GmbH)
  • Dirk Sassenberg (LKW Fahrer)
  • Eheleute Riegmann-Matthies (Pequeno Rancho Spanien)
  • etc.

Die Unterstützung ist vielfältig

Wie wir von Benjamin Müller, Deutsche Bahn, erfahren haben,  sind viele Flüchtlinge ohne Masken. Dr. Randjbar wird uns Masken spenden. INTERHELP Chef Ulrich Behmann wird mit dem mfs Team mit einem Hilfsbus nach Polen reisen. Er wird aus unserem Lagervestand Hilfsgüter, Masken und Desinfektionsmittel mitnehmen. Prof. Häring ruft zu Geldspenden auf. Diese werden von uns genutzt, um für Medizin und Verbandsmaterial zu sorgen.

Uns wurden bisher von verscheidenen Stellen Geldspenden zugesagt. Diese werden ausschließlich für Hilfsgüter, also z.B. Medizin und Lebensmittel, genutzt. Wenn Sie den untenstehenden PayPal Button nutzen, wird Ihre Spende automatisch für die Aktion „Hilfe für die Ukraine“ registriert.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzen Tage hat im Mitgliederkreis dazu aufgerufen, ukrainische Familien aufzunehmen. Die Pequeno Rancho hat signalisiert, eine ukrainische Familie mit 2-3 Kindern aufzunehmen.

Wichtiger Hinweis zur Spende von Sachgütern:

Bitte geben Sie keine gebrauchten Kuscheltiere ab. Wir spenden neue Tröste-Teddys (hygienisch verpackt). Wir sammeln auch Kleidung für Kinder. Geben Sie Kleiderspenden bitte nur gereinigt und in Paketen verpackt mit dazugehöriger Inhaltsangabe an (Z.B. Pullover für Kinder im Alter von X-Y in Größe XXX).

Aukünfte erhalten Sie telefonisch unter
Für alle Anfragen: 05721 937 42 80
Ausschließlich Sachgüter: 0151 216 72 825 (Dipl.-Ing. Karl-Werner Coith)

Geldspenden

Sparkasse Schaumburg

IBAN: DE39 2555 1480 0470 0519 88
BIC: NOLADE21SHG
Zweck: Ukraine

Volksbank Hameln-Stadthagen

IBAN: DE68 2546 2160 0108 6006 00
BIC: GENODEF1HMP
Zweck: Ukraine

Wir danken vielmals für Ihre Unterstützung. Neues zur Aktion „Hilfe für die Ukraine“ erfahren Sie immer auf www.ichev.de/aktuell und auf Social Media:
www.instagram.com/ichev.kinderhilfswerk
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