„Helfen, wo das Herz die Tat verlangt“ Botschafter ICH e.V. Bernd Höhle

Bild oben: Bernd Höhle – Sonderaudienz beim Papst im Vatikan


„Helfen, wo das Herz die Tat verlangt“ dieser Leitspruch prägt meinen Einsatz im Kinderhilfswerk International Children Help e.V.

Ich schätze besonders; dass ich in meiner Funktion als Botschafter des ICH e.V. großartige Projekte tatkräftig unterstützen und gestalten kann.

Von Flutwasser Hilfseinsätzen an der Elbe, über Speisungen in Indien, Übergabe eines Krankenwagens in Ghana, Medical Missions auf den Philippinen, Hospital Aufbau in Nepal, Hilfsgüter für die Ostukraine und Rumanien, Hilfseinsatz in Indien, Jugendarbeit als Wertevermittler und Gewaltprävenztionstrainer, Rettungsfahrzeuge Übergabe in Paraguay, Schulaufbau in Afrika, Obdachlosenspeisungen am Frankfurter Brennpunkt, Botschafter des Jugend Friedenspreis des Internationalen Friedensdorf, den Wiederaufbau von Wohnungen nach einem Großbrand für 56 Familien in Manila und viele andere tolle Hilfsprojekte durfte ich aktiv begleiten.

Jede Mission, jeder Hilfseinsatz lässt einen bewusst werden, dass die eigenen Probleme gar nicht so schlimm sind, wenn man die Not dieser Menschen in Armuts- und Katastrophenregionen vergleicht.

Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder, Dr. Dieter Kindermann und ICH-Botschafter Bernd Höhle

Mein prägenstes Erlebnis war bei der letzten Hilfsaktion im Outback von Ghana, bei einer Schulbesichtigung fiel ein kleiner 6 Jahre alter drolliger Junge auf, da er eine ca. 6 cm Durchmesser große Eiterwunde auf dem Schädel hatte in dem sich anscheinend ein Insekt ein genistet hatte. Seine Mama hat kein Geld für den Doktor und es war eindeutig, dass diese Wunde einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen würde ohne Behandlung. So hatte Dr. Kindermann kurzerhand beschlossen den Kleinen am nächsten Tag mit zum Krankenhaus zu nehmen, dort wurde er erfolgreich behandelt. Der Arzt bestätigte, dass der Junge daran gestorben wäre, wenn sich das Insekt durch den Schädel gearbeitet hätte. Das war schon sehr bewegend, aber das Unfassbare für mich war, dass diese Behandlung nur 6 Dollar gekostet hatte.

Bernd Höhle beim Einsatz in Afrika

Ein Kind wäre gestorben, weil es an den 6 Dollar mangelte. Das ist erschreckend, wenn man bedenkt, wie viel wir tagtäglich für unnützes Zeug ausgeben; oder der Preis für einen Kaffee bei Starbucks könnte ein Menschenleben retten. Wie viele sind schon gestorben oder werden sterben weil es an Geld für den, für unsere Verhältnisse geringen Behandlungskosten fehlt.

Darum „Helfen wo das Herz die Tat verlangt“ !!!

Ihr Bernd Höhle
(Delegierter bei den Vereinten Nationen in Genf )