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Bündnis Kinderschutz Deutschland

EU verschärft Kampf gegen Kindesmissbrauch – ICH e.V. treibt Entwicklungen mit voran

Die Europäische Union hat ihre Haltung klar bekräftigt: Sie legt verstärkten Fokus auf härtere Strafen für Kinderschänder und sexuelle Gewalt gegen Kinder. Der Rat der EU hat im Dezember 2024 umfangreiche Änderungen beschlossen, darunter die Ausweitung der Straftatbestände im Onlinebereich (z. B. Live-Streaming sexueller Übergriffe), erhöhte Mindeststrafen (bis zu zehn Jahre Haft) und bessere Opferunterstützung inklusive längerer Verjährungsfristen. Damit folgt sie dem ausdrücklichen Wunsch vieler Verbände und Initiativen, darunter auch des Bündnis Kinderschutz, das das Kinderhilfswerk ICH e.V. gemeinsam mit Carsten Stahl und Marcel Jeninga initiiert hat.

ICH e.V. – Wegbereiter und Wegbegleiter

Bereits im Vorfeld hat sich das Kinderhilfswerk ICH e.V. aktiv in der Diskussion eingebracht. Über das Bündnis Kinderschutz – mit Bundesbotschafter und Schauspieler Carsten Stahl – wurde die Thematik öffentlich diskutiert, Expert:innen eingebunden und politische Schritte initiiert. Ein zentraler Beitrag kam von Marcel Jeninga, dessen Stiftung „Kampf gegen Missbrauch“ in Deutschland für das Verbot pädokrimineller Anleitungen kämpft. Dies führte maßgeblich zur Strafverschärfung in der Gesetzgebung und wurde neulich in Presseerklärungen positiv hervorgehoben.

Gesetzlicher Rahmen unter Druck

Die neuen EU-Regeln verlangen von Mitgliedsstaaten, klar definierte Straftatbestände zu übernehmen, wie etwa das Anleiten zu Kindesmissbrauch oder Live-Streaming solcher Taten. Zudem wurden Mindeststrafen für besonders grausame Form der Kindesausbeutung angehoben. Darüber hinaus verpflichten sich die Staaten, Verjährungsfristen zu verlängern, Opferrechte zu stärken und sichere Meldesysteme einzurichten .

Vernetzung und Prävention

Dadurch, dass ICH e.V. zusammen mit dem Bündnis Kinderschutz sowie Marcel Jeningas Initiative Grundlagenarbeit leistet, war die Grundlage gelegt: Politiker:innen wurden sensibilisiert, der mediale Diskurs angestoßen. Carsten Stahl fungierte als lautstarker Vertreter in Schulen, Medien und bei politischen Treffen. Die Kombination aus Praktikerwissen, publizistischer Begleitung und juristischem Druck erwies sich hier als wirkungsvoll.

Ausblick: Was nun?

Nun liegt der Ball bei den nationalen Regierungen. Deutschland muss die EU-Richtlinie noch in nationales Recht umsetzen. Das Kinderhilfswerk begleitet diesen Prozess weiter durch Lobbyarbeit, öffentliche Statements und Kooperationen mit Partnern wie Marcel Jeninga, Carsten Stahl und dem Bündnis Kinderschutz. Eine zentrale Forderung bleibt: mehr Opferschutz, kein Wegschauen und harte Strafen für Täter – das bringt echten Wandel.

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